Licht und Schatten umspielen mich bei diesem zwischenzeitlich so vertrauten Thema. Ich beginne aber zunächst im ganz Dunklen. Giorgio Viberti ist nicht mehr da. Er ist für mich das Gesicht, wenn ich an das Piemont denke. 2014 habe ich ihn durch meinen Freund Moni kennenlernen dürfen. Ihn und seine „Cascina Ballarin“ in La Morra. Mit ihm begann meine tiefe Liebe zum Nebbiolo. Und von ihm ist der beste Barbera d’Alba den ich kenne – sein „Giuli“. Seit 2022 führte er das Weingut zusammen mit seinem Sohn Alberto (jetzt als „Alberto Ballarin“). Ein Besuch im Piemont – ohne ein Besuch bei Giorgio – war kein Besuch. Natürlich waren wir auch 2024 dort (und mein Sohn Moritz durfte ihn kennenlernen). In der italienischen „La Stampa“ hieß es, dass Giorgio die kleinen Gesten des Alltags schätzte („dava valore ai piccoli gesti quotidiani“) – ein sehr feiner Mensch. Am 08. Mai 2025 ist er (mit nur 58 Jahren) gestorben. Lieber Giorgio, ich grüße dich mit warmen Herzen, wo immer du gerade bist. Und – ich habe noch 28 Flaschen Giuli im Keller!




Ich komme zum Schatten. 2025 habe ich es nicht ins Piemont geschafft … unglaublich ist das bis heute. Drei Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit der Erforschung von Gründen und Ursachen … Und ab jetzt nur noch Licht! Dieses Jahr führt kein Weg daran vorbei. Fünf Arbeitsgruppen sind dafür in Planung … und ich habe ja noch die Notizen von 2024:
➜ Unterkunft (wie schon 2023): Cascina delle Rose (Barbaresco/Tre Stelle)
➜ zu Tisch: Osteria Dell’Unione (Treiso)|Osteria da Gemma (Roddino)|L’Osteria del Vignaiolo (La Morra)|Osteria Veglio (La Morra)|Enoteca della Valpolicella (auf der Heimfahrt/Fumane)
➜ beim Winzer: Luigi Spertino (Mombercelli)|Valfaccenda (Canale/Valle Faccenda)|Alberto Ballarin (La Morra)|Cantina del Pino (Barbaresco)
In der Osteria Dell’Unione hatte ich jetzt mal meine Kamera dabei. Die Enoteca della Valpolicella (auf der Heimfahrt in Venetien) ist eine Weltmacht! Endlich ein Besuch bei Mauro Spertino (Weingut Luigi Spertino/keine Website). Beim Besuch von Valfaccenda hatten wir diesmal mit Chef Luca Faccenda das Vergnügen (2022 mit Chefin Carolina Roggero). Im Übrigen zielte der Streifzug dann doch sehr ins Private … herzlichen Dank an Franca und Nonna Carla!











































































