Ein bisserl frisches Grün in die grauen Tage. Maigrün – mein Besuch von Nr. 13 war am 14.05.2021. Die Eiche mit dem dreigeteilten Stamm hat die Dreiwortadresse: achtung.teile.einmal Die Serie – Naturdenkmäler Bäume der Stadt Ingolstadt – beginnt hier mit der Nr. 19. Alle bisherigen Folgen – 11 Stück – auf einen Blick. (10) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (12)

In der zehnten Folge (hier bisher alle) gibt es erstmals einen Doppelpack. Es handelt sich um zwei mächtige Eichen am südlichen Ortsrand von Dünzlau. Sie bestaunen sich gegenseitig schon sehr lange. Und sie tragen tatsächlich die von der Stadt Ingolstadt vergebenen Nummern 1 und 2. Insgesamt wurden von dort bisher 37 Nummern (bei 49 Einzelbäumen) vergeben. Die Serie dauert also noch eine Weile. Ein Baum macht auch ohne Blätterkleid stets eine bella figura. Nackt hat oft was … Und es kommt dabei auf seine Umgebung an. Die Nummer 20 zum Beispiel, würde man begrünt kaum wahrnehmen. Mit dem 14.02.2021 habe ich einen Tag mit Speckwetter erwischt. Erinnerlich – diese Notiz hält ihn weiter fest – ein herrlicher Spaziergang. Die Szenerie wurde – wie bisher alle – natürlich gänzlich ohne AutoWeiter Lesen

Heute gibt es einen Kontrapunkt zum greislichen Wetter derzeit. Es geht nach Gerolfing. Zur einzigen Kastanie (Rosskastanie) unter den Naturdenkmälern der Stadt Ingolstadt. Sie trägt die Nummerierung 5 und erscheint linker Hand nach dem östlichen Ortseingang. Ihre Dreiwortadresse lautete: sahne.schreibtisch.erheben. Wann fotografiert man eine Kastanie am besten? Natürlich in voller Blütenpracht! Ich war am 22.05.2021 dort. (8) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (10)

Es ist an der Zeit für ein weiteres Ingolstädter Naturdenkmal. Für Nr. 15 (Nummerierung der Stadt Ingolstadt). Die Eiche steht südlich des St. Monika Kindergartens. Ihre Dreiwortadresse lautete: schublade.gerührt.mittag. Am 14.05.2021 habe ich sie für meine Serie eingefangen. (7) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (9)

Die kleine Serie hat zwischenzeitlich sieben Folgen. Siehe hier. Und ist damit noch weit in der ersten Halbzeit. Was gut ist – habe ich doch richtig Freude damit, diesen besonderen Lebewesen zu begegnen. Heute wird es allerdings unangenehm. Wir erreichen mit dieser Notiz sicher den traurigen Tiefpunkt der gesamten Reihe. Ich schreibe gleich über einen Baum, den es nicht mehr gibt. Hinter der laufenden Nummer 10 verbarg sich eine hundertjährige Rotbuche. Sie war als „Museumsbuche“ bekannt. Wobei dieser Name nicht wirklich ein geläufiger Begriff sein konnte. Der Baum stand nämlich zwischen der Technischen Hochschule und der Halle der ehemaligen „Königlich Bayerischen Geschützgießerei und Geschoßfabrik“ (1885-1919). Ihre Dreiwortadresse lautete: vergraben.essig.angegeben. Diese Halle wird – nach Abschluss sehr aufwendiger Bauarbeiten … – in Zukunft Teil des Museums für Konkrete Kunst und DesignWeiter Lesen

Am 14.05.2021 ging es zu einem der wohl bekanntesten Baum-Naturdenkmäler dieser Serie. Der Eiche am Auwaldsee. Sie trägt die Nummerierung 12 und hat eine eigene rundumlaufende Bank. Ihre Dreiwortadresse lautet: aufnimmt.zimt.nirgends (4) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (6)

Am 11.04.2021 besuchte ich gleich auch noch die Nr. 4 (hier beginnt die Serie). Es ist eine Schwarzpappel. Zu ihr führt kein Weg. Man muss sich südöstlich von Etting einen Feldrain suchen. Die Pappel steht unmittelbar am Retzgraben (entspringt in Eitensheim). Um den Baum zu umrunden, gilt es zwei beherzte Sprünge über den Wasserlauf zu vollbringen … Die Stadt Ingolstadt erklärt: „Der Baum ist ein Relikt aus Zeiten, wo es am Retzgraben noch einen ausgedehnten Auwald gab. Daher ist ein Exemplar dieser Größe in dem Gebiet einzigartig.“ Ein kleiner Auwald wäre eigentlich wieder ganz schön. Jedenfalls ein genügender Gewässerrandstreifen … Die Dreiwortadresse lautet: sitz.aufrecht.abbiegen (3) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (5)

Besuch am 11.04.2021 bei Nr. 34. Der ersten Platane. Sie steht im Schulhof dieser Schule. Ist es nicht schön, wenn wir solche Kraftquellen bei unseren Kindern wissen?! Die Dreiwortadresse lautet: laufend.radweg.bande (2) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (4)

Der zweite Auftritt. Heute mit Nr. 20. Im Morgennebel des 21.02.2021. Wieder eine Eiche. Auch sie steht auf der Fohlenweide, am östlichen Ende. Die Dreiwortadresse lautet: heimliche.wolle.alten. Ihr Standort ist bei der Auflistung der Stadt Ingolstadt mit Nr. 19 (Stand heute) vertauscht. (1) – Naturdenkmäler in Ingolstadt – (3)

Naturdenkmäler sind nach dem Gesetz „Einzelschöpfungen der Natur“ … deren Erhaltung wegen ihrer hervorragenden Schönheit, Seltenheit oder Eigenart oder ihrer ökologischen, wissenschaftlichen, geschichtlichen, volks- oder heimatkundlichen Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt.“ Dazu gehören auch „alte oder seltene Bäume.“ Die Stadt Ingolstadt listet auf ihrem Gebiet immerhin 37 (entspricht 49 Einzelbäumen) solcher Schöpfungen auf. Ich habe mir vorgenommen sie alle einmal zu besuchen – einige kenne ich freilich schon. Ich will sie in Augenschein nehmen. Genießen. Als Solitär und in ihrer Verbindung zur Umgebung. Unter ihnen verweilen. Mich anlehnen. Unbedingt auch berühren. Vielleicht umarme ich sie ja auch … Los geht es mit Nr. 19. Es ist eine Eiche. Sie wurzelt auf der westlichen Fohlenweide, in der Nähe des Ludlgrabens (ihr Standort ist bei der Auflistung der Stadt Ingolstadt mit Nr.Weiter Lesen