Fattoria La Vialla in Ingolstadt

Toskana an der Schutter – Klappe die Zweite! Nach der Premiere im letzten Jahr (meine Notizen dazu) hatten Ingrid und Andreas Ridder – Naturmöbel-Einrichtungshaus Ridder² – erneut die Fattoria La Vialla zu Gast.

Herrliches Ambiente (ein Teil des Einrichtungshauses ist im ehemaligen Gewächshaus der Gärtnerei Stern untergebracht; direkt dahinter fließt die Schutter vorbei),

vialla 2015 (15)vialla 2015 (16)herzliche Gastfreundschaft, gute Leute (kein VIP-Kasperltheater) sowie kulinarische Köstlichkeiten (die Fattoria ist Slow Food Mitglied in Italien und wird seit 1978 biodynamisch (Demeter) bewirtschaftet) – doch, ich habe schon schlechtere Tage erlebt…

vialla 2015 (11)vialla 2015 (1)vialla 2015 (10)vialla 2015 (4)vialla 2015 (7)vialla 2015 (12)vialla 2015 (3)vialla 2015 (17)vialla 2015 (9)vialla 2015 (8)vialla 2015 (2)Gleich zwei neue Entdeckungen waren für mich dabei. Der ungefilterte „Barriccato Bianco“ 2013 (70% Chardonnay, 30% Malvasia). Verträgt (verlangt gar) einen eiskalten Auftritt – Sommerköstlichkeit:

vialla 2015 (14)vialla 2015 (18)Und für das süße Leben: „Stracci“. Ein feines Gebäck aus Vollkornmehl, Rohrzucker, Weizenmehl, Rotwein, Olivenöl Extravergine von La Vialla und Puderzucker:

vialla 2015 (6)Ich glaube, wir dürfen uns auf eine frühsommerliche Übung einstellen und Vorfreude auf 2016 hegen. Bis dahin wäre der Bedarf wie hier zu regeln.

Toskana an der Schutter

Irgendwann hält man zum ersten Mal einen Warenkatalog der Fattoria La Vialla in Händen. Nicht wenige dürften ihn nach dem Durchblättern mit der vollkommen nachvollziehbaren aber trügerischen(!) Erkenntnis – „Das ist ja alles gar nicht wahr“ – zur Seite legen. Zu schön um …

Ich bestellte trotzdem. Wirkung: Seit ungefähr sieben Jahren vertrauen wir in der heimischen Speisekammer auf mindestens eine Grundausstattung von Produkten – Olivenöl, Pasta und Torbolone (= Cuvée aus Sangiovese, Cabernet Sauvignon und Merlot) – des in jeder Hinsicht mustergültigen Landguts der Familie Lo Franco. Weil der Zweifel aber die dicksten Bretter durchnagt, sind wir im Mai 2010 für eine Woche in die Toskana gefahren um zu begreifen. Nach Castiglion Fibocchi, gute 10 km nord-westlich von Arezzo gelegen. Unsere herrliche Unterkunft auf dem Anwesen, eine Wohnung im Landhaus „Casale di sotto Ponente“:

la vialla1la vialla2Doch – es ist wahr. Alles. Gut. sauber, fair + wunderbare Gastfreundschaft. Der landwirtschaftliche Betrieb der Fattoria La Vialla – natürlich Slow Food Mitglied in Italien – wird seit 1978 biodynamisch (Demeter) bewirtschaftet. Ein profunder, lesenswerter Bericht dazu findet sich in den Musenblättern.

la vialla4la vialla5la vialla3la vialla6Wer Lust auf seine erste Bestellung bekommen hat, sollte sich soweit angeboten, gleich auch dieses Büchlein (255 Seiten) zulegen. Es ist die feine Rezeptsammlung von Giuliana (Ehefrau/Mama – 3 Buben/Schwiegermama/Großmutter) Lo Franco:

la vialla14Noch ziemlich unbekannt, obwohl seit bereits knapp zwei Jahren geöffnet, ist die Speisekammer Frankfurt. Der erste Ort, neben dem Hofladen in der Toskana, wo man Produkte der Fattoria verkosten und direkt erwerben kann.

Eine weitere, wenn auch seltene Möglichkeit dazu, hatten gut informierte Ingolstädter am vergangenen Wochenende. Ingrid und Andreas Ridder – Naturmöbel-Einrichtungshaus Ridder² (Mitglied im Verband ökologisch engagierter Möbelhändler) – ist es nämlich gelungen, ein Stück La Vialla für drei Tage an die Donau (ganz präzise an die Schutter, die hinter dem Haus vorbeifließt) zu holen. Am 18. Juli gab es einen besonderen Abend für Slow Food Ingolstadt:

la vialla10la vialla9la vialla7la vialla8la vialla11Ein Teil des Einrichtungshauses ist im ehemaligen Gewächshaus der Gärtnerei Stern untergebracht. Traumhaftes Raumgefühl mit viel wertigem Inhalt. Hell, großzügig, frisch. Und sommerlich warm 😉 Herzlichen Dank an die Familie Ridder und das Team von La Vialla (Michela!) – es war ein schmackhafter, sehr wohltuender Abend!