Oh, ich hab´ mein Brot verloren! … Den Stock! Den Stock! … Hier isch er!|Oh! Ich hab´ schon wieder mein Brot verloren! … Die Peitsche! Die Peitsche! … Sie isch aber noch nicht trocken!|Oh! Ich hab´ zum dritten Mal mein Brot verloren! … In den See! In den See mit einem Gewicht an den Füßen! …… Mindestens 75% meiner Leserinnen und Leser – so schätze ich das mal – sind bereits im Bilde was da gerade stattfindet. Zur Bestätigung und für den Rest dieses Plakat:

Helga und Markus Munz haben in ihrem großartigen Weinraum (aufgemerkt! – frisch umgezogen) gottlob andere Regeln für den Verlust eines Brotstücks im Käsefondue. Am besten Ruhe bewahren – und die Essensbegleiter ins Spiel bringen. Die Weinkarte bietet dafür ausgezeichnete Möglichkeiten. Ich habe sogar den Erich Machherndl darin entdeckt. Wer so auswählt und listet, der weiß was er tut!

Meine Notiz beinhaltet eine Tücke. Das köstliche Käsefondue dürfe jetzt nicht mehr bestellbar sein. Erst im Spätherbst wieder. Das macht aber nichts. Weil man sich den Weinbegleitern und Speisen im Weinraum nämlich so lobenswert annimmt: „Wir legen großen Wert auf Regionalität, Qualität, Nachhaltigkeit und Transparenz. Hier findest du eine Liste unserer Partner“:

➜ Weinraum|Am Stein 3, 85049 Ingolstadt

Im Weinraum hängt ein Foto aus vergangener Zeit. Die Räumlichkeiten beherbergten seinerzeit ein Schuhgeschäft. Das Schuhwaren-Haus Gottfried von Ludwig Gottfried. Im Schaufenster links daneben ist zu lesen: Faltermaier – Kakao. Tee. Alle von mir gefütterten Suchmaschinen gingen beim Wunsch auf Informationen dazu vollständig in die Knie. Vielleicht kann die Familie Munz etwas Erhellendes in die Kommentare schreiben?

Auflösung zur Sicherheit. Die Anfangssequenz stammt natürlich aus „Asterix bei den Schweizern“.

2 Kommentare

  1. Author

    Danke für die Info zum Haus – und gerne Helga und Markus!

  2. Das Gebäude in dem sich heute der Weinraum befindet wurde auch von dem Schuhladeninhaber Ludwig Gottfried erbaut. Die ersten Baupläne datieren auf 1896 und sind im Stadtarchiv Ingolstadt einsehbar. Der Bau muss um 1904 – 1909 geschehen sein, hier finden sich unterschiedliche Daten auf unterschiedlichen Plänen. Wir schätzen das Bild, welches im Beitrag zu sehen ist auf ca 1910.
    Zum Laden daneben gibt es leider keine Infos, evtl ein Kolonialwarenladen? Das ist aber reine Vermutung.

    Danke für den schönen Beitrag und die tollen Fotos, lieber Michael.

    Herzliche Grüße von Helga und Markus Munz

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