Ein allerletztes Mal – Feigels gedeckter Apfelkuchen (2)

Ende Oktober 2011. Freitagnachmittag. Das Projekt Apfelkuchen findet seine Fortsetzung. Heute der Teig – morgen der Kuchen! Mit dem Radl geht es zum Feigel Max.

In der stillgelegten Backstube treffe ich auf eine perfekte Mise en Place. Die ganze Geschichte scheint nicht nur mir großes Vergnügen zu bereiten…

Für den Mürbeteig liegen bereit:

2 Eier
150 g Margarine
150 g Puderzucker
600 g Weizenmehl (405er)
50 ml Vollmilch
1/2 Fläschchen Zitronenaroma
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Päckchen Backpulver

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Ich wäre statt der Margarine ja für Butter. Und das gute Zitronenaroma würde wohl im besseren Saft und Schalenabrieb einer ungespritzten Zitrone seinen Feind finden. Darum geht es heute aber nicht! Der personifizierte Bäcker meiner Kindheit legt noch einmal Hand an. An historischer Stätte entsteht mein Urmeter eines Apfelkuchens. Fast 2 1/2 Jahre nach Schließung der kleinen Bäckerei. Also zurück in die Reihe und Klappe halten!

Morgen Nachmittag, bei einer Tasse Darjeeling, werde ich eine von ihrem Glück heute noch nichtsahnende Kuchengabel… Und die Freude ist wirklich eine geteilte:

Max Feigel

Die tief stehende Nachmittagssonne scheint von Westen her in die Backstube. Es geht ans Werk:

In der unmittelbaren Nachbarschaft wohnt die Familie Ecker. Vater Reinhard und Tochter Simone führen den gleichnamigen – sehr empfehlenswerten – Frisörladen in der Harderstraße 14. Mutter Brigitte unter selbiger Adresse ein Antiquitätengeschäft. Ich habe ihnen von der Geschichte erzählt. Brigitte Ecker will morgen auch dabei sein.

Das Etappenziel liegt auf dem Tisch:

Es wird die Nacht im Kühlschrank verbringen. Ich in Vorfreude.

Fortsetzung folgt. Hier.

3 Gedanken zu „Ein allerletztes Mal – Feigels gedeckter Apfelkuchen (2)

  1. das ist ja schlimmer als jeder adventkalender, deine fortsetzungsgeschichte! (inkl. leiser zutatenkritik, aber auch inkl. leiser vorfreude aufs ergebnis…)

  2. na, ja das Aroma und Dr. Oetker würden wir alle wahrscheinlich eher nicht mehr nehmen 😉 Aber darum geht es ja nicht – und es ist so ja schon eine wunderbare Weihnachtsgeschichte in Fortsetzungen und wir kommen alle mal nach Ingolstadt zum mit backen 😉

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