In dieser Jahreszeit ist der Gang aufs Volksfest eine zünftige Sache. Wenn die ganz jungen Jahre hinter einem liegen, freut man sich dabei im Besonderen auf Speis und Trank. In feierlich-wohliger Peristase. Am schönsten ist es, wenn man dazu eingeladen wird.

Als guter Gastgeber tut man seinen Gästen gut. Mit diesem Anspruch – wohin also?

Zwischen dem 02. und 13.09.2022 auf das Volksfest Pfaffenhofen zum Beispiel. Dort ging es bei der Festwirtin Julia Spitzenberger “Brutal lokal” zu. Alle Zutaten wurden vorbildlich direkt von Landwirten aus dem Pfaffenhofener Land bezogen. Bereits seit 2015 gibt es bei Frau Spitzenberger regionale Freiland-Hendl, siehe meine Notiz hier. Die diesjährige Liste der Erzeuger ist sehr beachtlich!

Auszug Speisekarte „Gaudihüttn zum Spitz“|Volksfest 2022

In Pfaffenhofen nicht zu vergessen, das Festzelt Tradition der Klosterbrauerei Scheyern – ebenfalls mit engagiertem Schwung. Siehe am Beispiel aus dem Jahr 2017.

Über das traurige Geschehen auf dem Schanzer Volksfestplatz schreibe ich hingegen nicht mehr. Als Ingolstädter gilt es tatsächlich in die Ferne zu schweifen, denn das Gute liegt leider nicht nah.

Und so machen wir das auch heute. Nach zwei Mal “Abgsagt is” – 2020 und 2021 – lockt wieder das Oktoberfest. Nicht nur mit einem sehr gelungenen Plakat.

Entwurf: Leo Höfter|Quelle: www.muenchen.de

Sondern auch mit einer Ausstattung, die es eben verlässlich erlaubt, ein guter Gastgeber zu sein. In der Hühner- und Entenbraterei Ammer. Bio zertifiziert und Slow Food Unterstützer. Die heutigen Tagesbändchen baumeln in der Kanzlei seit einigen Wochen vor meiner Nase. Was freue ich mich auf ihren Einsatz!

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