28. Januar. Schnee. Endlich! Und dann gleich so viel, dass er zum Rodeln reicht. An der Ingolstädter Altstadt führen dazu alle Wege zum Scherbelberg.
Ein sogenannter städtischer Trümmerberg – künstlich aufgeschüttete Erhebungen aus den Trümmern der durch Bombenangriffe zerstörten Städte. Die Trümmer des Scherbelbergs stammen allerdings schon aus den Napoleonischen Kriegen (1800 – 1815).
Wir waren fast schon wieder am gehen, da kamen zur großen Freude von Moritz sein Freund Uche und dessen Schwester Mgosi. Alles zurück auf Start…
Vormittags waren wir in der Altstadt. Es ist nie ein Fehler dort bei der Chocolaterie mundgerecht vorbeizuschauen. Schon gar nicht heute: Wir besorgten uns hier drei “Ingolstädter Scherbelbergerl“!




Ich gestehe, für mich wird Kindheitsschlittenfahren immer mit dem Reisberg verbunden sein – wenn auch nicht aus der Kleinkindheit. Ganz hinten gab es durch den Wald drei parellele Höllenpisten, eine davon mit Sprungschanze. Wenn an einem Sonntag kein Schlitten zu Bruch ging, war’s nix Gscheit’s.
@ kaltmamsell: Frühe Materialschlachten… ich kenne die Pisten! Wir waren (früher) meistens noch ein Häusel weiter, in Böhmfeld oder in Ingolstadt im Luitpoldpark. Der Scherbelberg ist eine schnelle Notlösung für Altstadtbewohner.