Aufgemerkt – sehr, sehr große Freude! In den Gasthof Stirzer in Dietfurt ist das gute Leben zurückgekehrt!!!

In aller Kürze. Das war mein letztes Bild von dort – gefertigt am ersten Advent 2017. Zum Jahresende haben Irmgard und Sepp Hierl dann – nach prächtigen 23 Jahren – zugesperrt:

Hier und dort kann man meine Abgesänge darauf lesen … Danach war für 15 Monate Ruhe. Im März 2019 gab es einen mühsamen Versuch der Wiederbelebung. Dass sich dabei jemand viiiiiel zu große Schuhe anziehen wollte, machte schnell die Runde … Ich habe es gar nicht einmal dorthin geschafft. Wieder Ruhe. Dann Christi Himmelfahrt (21. Mai 2020). Die Tür öffnete sich wieder. Jetzt sind Kerstin Frohnholzer und Olaf Scimia am Ball. Die beiden sind – so auch mein Eindruck – glücklich miteinander verheiratet:

Kerstin Frohnholzer u. Olaf Scimia

Der Donaukurier hat zur Geschichte der Beiden schon einmal gute Vorarbeit geleistet. Die beachtlichen Erfahrungen im Catering für das Who is Who der Musikszene kommen in dem schönen Motto „We cook, you rock!“ zum Ausdruck.

Dieser Tage hat Slow Food Ingolstadt eine kleine Abordnung zum Stirzer geschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Die neuen Wirtsleute haben doch tatsächlich darum angesucht die Slow Food Bewegung zu unterstützen 🙂 Was wir vorfanden war sowohl extra prima good, als auch gut, sauber und fair! Sehr sympathische, geerdete aber auch zu verrückten Höhenflügen bereite Gastgeber zeigen hier schon im Startblock, was es bedeutet das Grundrecht auf ein anständiges Wirtshaus zu bedienen. Und man stelle sich mal vor – der gute alte Sepp Hierl wurde dort schon mehrfach als Gast gesehen. Mehr Absolution gehr überhaupt nicht!

Im Angebot finden sich bekannte Gerichte wieder. Aber es ist auch Platz für Neues. So spielt der gebürtiger Franke (Bamberg) Olaf Scimia souverän die Schäufele-Karte: Als „Pulled Pork vom Schäuferla“ oder ganz klassisch:

Die Aufnahme in den feinen Kreis der regionalen Slow Food Unterstützer war dann nur noch Formsache. Und auch für die nächste (nicht wirklich einfache) Hürde – nämlich die Listung im Slow Food Genussführer – scheint deutlich Potential vorhanden … Wir werden sehen.

Für den Moment bleibt festzuhalten: Der Stirzer leuchtet wieder. Vor Ort finden sich Menschen, die wissen worum es geht. Wir sollten in ihre offenen Arme laufen!

Noch ein großer Wink zu den Freunden von Slow Food Niederbayern. Im nächsten Jahr würden wir wieder ein Fässchen bereitstellen … 😉

1 Kommentar

  1. Das ist mal eine Freude so etwas zu lesen. Ein altes traditionelles Wirtshaus öffnet seine Pforten und das gerade in der Corona Situation.
    Hut ab vor soviel Mut und viel Erfolg auf diesem Weg. Dieses Engagement muss unterstützt werden, damit wieder Leben in den Stirzer kommt. Wer erst einmal da war, kommt wieder weil es einfach so schön dort ist,

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