Seit sechs Jahren ist das Georgianum in Ingolstadt eine Baustelle. Und mit ihm große Teile des Platzes vor der Hohen Schule (1503-1800 Sitz der ersten bayerischen Landesuniversität). Die Geschichte strebt allerdings (endlich) ihrer Vollendung entgegen. So wurde am Dienstag dieser Woche der Bauzaun stark zurückgenommen. Damit ist der Platz und die vier Linden erstmals wieder unverstellt. Und gestern erfolgte dann auch die Befreiung des Marabubrunnen aus seiner Holzkiste. Christo konträr. Die drei afrikanischen Vögel – sie gehören zur Familie der Störche und gelten als weise – erinnern mich an Professoren in ihren Talaren. Ihr Standort ist wahrhaftig klug gewählt …

Der Marabubrunnen erfreut seine Besucher seit 1963. Sein Schöpfer ist der Bildhauer Erich Hofmann.

Ich schließe mit folgenden Anregungen an die zuständigen Stellen der Stadt: Die Marabus könnten eine Reinigung vertragen. Und die Linden (vor allem die vordere links zum Platz) bedürfen einer intensiven Wässerung. Dass am Brunnen noch das Wasser plätschern wird, ist sicher wohl in Arbeit.

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