Weißwursttest

Note 1- 

  • (1.) Metzgerei Geier/Ingolstadt/10.09.2011/8,90 EUR/kg/Test
  • (2.) Metzgerei Joseph Huber/Ingolstadt/05.08.2011/11,40 EUR/kg/Test
  • (3.) Metzgerei Wagner/Ingolstadt/20.08.2011/10,90 EUR/kg/Test

Note 2+

  • Metzgerei Pauleser/Kasing/04.06.2011/7,99 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Pauleser/Böhmfeld/24.09.2011/8,50 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Schneider/Eichstätt/22.09.2011/9,20 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Zehentbauer/Ingolstadt/30.12.2011/8,90 EUR/kg/Test

Note 3+

  • Metzgerei Bauer/Kösching/25.06.2011/10,60 EUR/kg/Test

Note 3 

  • Metzgerei Geyer/Ingolstadt/08.10.2011/7,90 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Walk/Berching/09.07.2011/10,90 EUR/kg/Test

Note 3-

  • Metzgerei Gabler/Ingolstadt/13.08.2011/9,00 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Richard Huber/Ingolstadt/03.09.2011/9,99 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Wörlein/Pappenheim/17.09.2011/11,50 EUR/kg/Test

Note 4+

  • Metzgerei Hübner/Ingolstadt/14.10.2011/10,90 EUR/kg/Test

Note 5

  • Metzgerei Möhle/Ingolstadt/30.07.2011/12,90 EUR/kg/Test

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  • Metzgerei Listl/Ingolstadt – extra prima good Gedächtnispreis – Warum?
  • Start Weißwursttest – hier
  • Ausgewurstelt – hier
  • Ranking – hier
  • Weiße am Würstelstand – hier
  • Wer hat´s erfunden? Weißwurst in München! - hier
  • Weiße am Würstelstand (2) – hier
  • Audi-Weißwurst! - hier
  • Finale Weißwursttest – Ingolstadts beste Weißwurst – hier

2 Responses to Weißwursttest

  1. Sebastian Hofmann says:

    Sehr geehrter Padrone,
    Das Problem das ich bei ihrem Test sehe ist, dass sie die Wurst als “fertigprodukt” betrachten. Da diese ein Naturprodukt ist (Gott sei dank!) kann ein Fleisch nicht immer gleich schmecken. Der unterschied zwischen den Weißen an verschiedenen Tagen kann enorm unterschiedlich sein (und habe ich auch schon erlebt). Ihr somit unausgeglichenes Bewertungssystem befinde ich als schlecht. Einerseits der Metzgereien gegenüber da sie über das Internet ihr Image beeinflussen. Andererseits der Leute die diese Ratings lesen und denken es hätte eine Aussagekraft. Jeder Mensch schmeckt anders. Genau deswegen sollte auch jeder selbst beurteilen welche Weiße seinen Geschmack am besten trifft.
    Danke für ihr Verständnis

  2. padrone says:

    Guten Abend Herr Hofmann,

    Danke für Ihre Gedanken. Naturprodukt und Tagesform – ich gebe Ihnen Recht. Natürlich. Deshalb versuche ich, noch dazu im persönlichen Gespräch mit dem Metzger = erster Hand, soviele Informationen über die Wurst zu erfahren, wie nur irgendwie möglich. Und ich gebe das genaue Kaufdatum an. Bei handwerklich arbeitenden Betrieben – und die liegen mir besonders am Herzen – gibt es gerade kein „Fertigprodukt“. Schwankungen sind „part of the game“. Ein „Bewertungssystem“, das diesen gerecht wird, kenne ich leider nicht. Alle verzehrten und bewerteten Würste waren im Verkauf. Der Meister hat sie „frei gegeben“. Er hat sie für seine Kunden als gut befunden. Natürlich muss er sich dann auch deren Meinung dazu stellen. Und noch einmal. Ich stehe auf der Seite der Metzger. Ich kritisiere die Kunden, die nur nach dem Preis differenzieren und ihre Würste im Supermarkt oder gar Discounter einkaufen. Der ganze Test ist im Übrigen ein Plädoyer für einen höheren Stellenwert unseres Essens. Ein Aufruf seinen eigenen Geschmack zu finden! Meinen habe ich beschrieben. Die anderen leben hoch! Ich lebe für Geschmacksvielfalt! Deshalb bin ich bei Slow Food und lehne dem uniformen, weltweit gleichen Brei der Systemgastronomie ab. Habe kurz mal nachgelesen und Zitate aus dem Weißwursttest gesammelt, die das belegen:

    „Selbstredend: Der Test ist hemmungslos subjektiv!“/ „Wenn die Öffentlichkeit dieses Tests irgendeinen Sinn hat, dann den mehr über unser Essen (Herkunft, Geschmack, Erzeuger, Veredelung, etc.) zu sprechen, zu “streiten” und sich darüber auszutauschen.“

    „Ganz sicher hat auch das Heer der Discounter – über den Preis – Boden gewonnen. Leider.“

    “Aber das ist Geschmackssache!“

    “Natürlich ist das – wie alle subjektiven Eindrücke des ganzen Tests – Geschmackssache! Ich beschreibe (nur) meinen. Und will damit anregen mehr nachzudenken, mehr hinzuschmecken, mehr nachzufragen – Essen und sein Umfeld wichtiger zu nehmen!“

    “Die Schwankungsbreite von Tagesformen – des Metzgers und des padrone – kann bei den genannten aber zu jedem denkbaren Positionswechsel führen… allein das Ranking steht jetzt aber nun mal stramm.“

    “Eine Momentaufnahme.“

    “Was will ich eigentlich mit so einem Test? (Wieder mehr) Bewußtsein schaffen für unser Essen und Trinken. Woher kommt es? Wer macht es? Wie macht er es? Geschmack entdecken, bilden, entwickeln. Zu eigenen Testreihen animieren. Miteinander (Bauer, Handwerker, Händler, Konsument) Reden – offen, transparent, auf Augenhöhe. JEDER sollte zumindest seinem Bäcker und seinem Metzger einmal die Hand gegeben haben! Ich sage das gerade im Bewußtsein, dass die Zahl der Menschen leider steigt, die schon gar nicht mehr den Weg dorthin finden – es grüßen Backautomat und abgepackte Industrieware.“

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