Die heurige Eiszeit neigt sich langsam ihrem Ende zu. Jedenfalls, wenn man im Sommer ihren besten Freund erkennt. Dank eines feinen Buches – Gelato-Italienische Eiszeiten – bereitete sie mir diesmal mehr Genuss als gewohnt. Geschrieben hat es Peter Peter. Als Gastrosoph fühlt dieser sich der Weisheit des Magens verpflichtet. In seinem neuesten Werk spürt er mit ihm der italienischen Eiskultur nach. Als Intermezzo (Gefrorenes Wien – Eissalons) wird dabei auch die Donaumetropole gestreift. Sein Tipp – Eissalon am Schwedenplatz – war mir im August (das Buch war freilich schon gelesen) sehr behilflich. Und ich freue mich auf einen Besuch in der Gelateria Avalon in Bozen … und überhaupt!
Mariette Haas – wie Peter Slow Food Mitglied – führt in Ingolstadt eine Galerie. Sie hatte die schöne Idee Peter zu einer Lesung einzuladen. Am vergangenen Donnerstag freute sich jeder, der dazu einen Platz ergattern konnte. Mittendrin gab es köstliche Erfrischungen der beachtlichen Ingolstädter Eismanufaktur Vero Gelato: Bronte Pistazie, Erdbeere und Sizilianische Zitrone. Eine schöne Geschichte war das. Danke! Wer jetzt noch einen Schups braucht, dem empfehle ich dieses Lied.
➜ Gelato-Italienische Eiszeiten|Peter Peter|2026/02|Verlag Klaus Wagenbach|ISBN 978-3-8031-1392-4












Und weil der Peter Peter nicht nur Ahnung hat, sondern diese auch genussvoll zu Papier bringt, habe ich mir gleich noch diese vier Schriften (Kulturgeschichte der italienischen, der deutschen, der französischen und der österreichischen Küche) gegönnt:

