Genussfreudige Leserschaft

„Hier gibt es das beste Eis!“. So präsentiert das ZEITmagazin die aktuellen Ergebnisse seiner Leserbefragung zum Thema. Die Hürde war absolut machbar. Es genügten nämlich (nur) drei Erwähnungen zur Auflistung. In Ingolstadt findet sich trotzdem bloß ein Eintrag. Dieser basiert laut Legende aber immerhin gleich auf 10 bis 49 Lesermeinungen. Nicht schlecht für einen Eismacher, der uns erst seit neun Wochen beglückt:

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Quelle: www.zeit.de/zeit-magazin/2016/30/eisdielen-deutschland-abstimmung-deutschlandkarte

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Quelle: www.zeit.de/zeit-magazin/2016/30/eisdielen-deutschland-abstimmung-deutschlandkarte

Ich schließe mich dem Resultat vollauf an!

Bei den zwölf zur Eröffnung angebotenen Sorten gab es zwischenzeitlich Bewegung. Neu hinzugekommen sind „Pistazie“, „Weiße Schokolade“ und „Kokos-Crumble“. Weggefallen sind dafür „Salty Pop“, „Haferflocke Honig“ und – jetzt erreichen wir einen sehr schmerzhaften Punkt bei mir – „Milchreis“. Wolfgang!!! Schaust Du bitte mal oben auf die Sorten, die besonders empfohlen werden? Opfere meinetwegen weiter „Salty Pop“… Wenn Du „Mohn“ streichen solltest, organisiere ich einen Boykott und komme (heimlich) nur noch alle zwei Tage. UND NIMM BITTE, BITTE UNVERZÜGLICH WIEDER „MILCHREIS“ INS PROGRAMM!!! Nachtrag (22.07.16): Danke!

Was macht eigentlich die „Konkurrenz“? In der Moritzstraße gibt es seit letztem Jahr den Eisladen „MU“. Er startete mit Bio-Milch. Diese ist jetzt leider (übrigens im Widerspruch zu den Aussagen auf der zentralen Website des Franchiseverbunds) „eingespart“ worden…

Zehn Jahre Kanzlei Olma & Piegsa

Das war die Meldung nach oder auch vor fünf Jahren. Heute sind wir bereits 14 Tage über der Zeit. Stichtag war nämlich der 1. Juli. Aber ich wollte für diese Notiz unbedingt unsere offizielle Anzeige abwarten. Sie findet sich in der aktuellen Ausgabe (Juli/August 2016) des Ingolstädter Citicon. Ihr gehört dort die Seite vier. Damit wäre eigentlich alles gesagt:

CiticonFast. Danke Christine. Danke Rainer. Danke Ute. Und vor allem: Danke Ralf!!!

Reflexe und Stimmungsbilder beim Bier

Es gilt auch die leiseren Töne zum 1516-Geburtstag zu pflegen. Im Museum für Konkrete Kunst lässt sich ja bekanntlich gut dem Bier zusprechen. Letzte Woche widmete sich dort Christoph Pinzl (Biersommelier und Leiter des Deutschen Hopfenmuseums) dem Thema „Flasche und Bier – Form und Inhalt“. By the way – das Hopfenmuseum in Wolnzach sollte man besucht haben!

bier u. design (3)bier u. design (2)Der kurzweilige Vortrag beschäftigte sich ausführlich mit Bildern vom Bier, die wir im Kopf haben. Nicht zuletzt gemalt von der Werbung und der Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Sechs Biere hatte Pinzl zur Verkostung dabei. Wie das mit Hopfenextrakt gebraute und Röstmalz-Konzentrat gefärbte (aus hell mach dunkel) „Unterbaarer Dunkel“ immer wieder seinen Weg in solche Probierrunden findet, ist mir schleierhaft… Dafür konnte ich aber gleich zwei sehr schöne Neuentdeckungen machen: Das bananenfeine Weißbier „Weißer Franke“ der Ritter St.Georgen Brauerei (Nennslingen) und – endlich probiert – das sehr, sehr vielfältige (in Nase und Mund) „Abt 12“ der belgischen Brouwerij St. Bernardus. Das Schönramer Pils hat bei mir eh einen Ehrenplatz.

bier u. design (1)Wer Lust hat – einen Termin für diese Veranstaltung gibt es noch: 29.09.16 um 19:00 Uhr. Garantiert ohne trauriges Halbfinale im Anschluss…  Anmeldung hier.

Und wenn wir schon dabei sind: Nächste Woche (21.07. um 19:00 Uhr) führen bitte alle Wege zum zweiten Abend der „Reinheitsgebot-Reihe“ von Slow Food Ingolstadt und dem Museum für Konkrete Kunst: Reines Brot!

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Voller Erdbeermund

Was ist die Steigerung von „Farm to table“? Ganz einfach: „Farm to mouth“!

Gerade die Erdbeerzeit (nicht verarschen lassen!) ist dafür immer sehr vorteilhaft. Kommen die köstlichen Beeren dann noch ohne chemisch-synthetischen Herbizide, Pestizide und Kunstdünger daher, sind die – vor allem kleinen – Mundräuber auf der richtigen Seite. Und selbstverständlich gehört der lustvolle Raub beim Selbstpflücken dazu. Einen zuverlässiger Platz für diesen Genuss bieten die Felder des Biohofs Hundszell. Das sind jene, die auch in Abwesenheit glänzen können…

Letzte Woche haben wir uns zwischen Ingolstadt und Gerolfing noch einmal eingedeckt (selbst gepflückt: 3,80 EUR/kg). Die Saison ist hier aber leider – 2016 war wetterbedingt ein schwieriges Jahr – bereits zu Ende.

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