Endlich Zitrone!

Milcheis oder Fruchteis? Zumeist lande ich beim Milcheis. Habe hier dann aber keinen echten Favoriten. Anders beim Fruchteis. Ganz klar Zitrone! Und ausgerechnet damit hat mich meine ultimative Quelle in der bisherigen Eiszeit 2019 auf Entzug gesetzt. Dieser ist nun endlich vorbei!

Anna!

Aus/mit sizilianischen Bio-Zitronen. Ganz fein – die kleinen Stückchen Schalenabrieb in der Eismasse. „Mit ein Fitzelchen Zitron von die Schal“ sozusagen… (Serge in Beverly Hills Cop).

Wo? Die Eismacher – Steuartstraße 2, 85049 Ingolstadt. Passend – im druckfrischen Slow Food Magazin 04/2019 spielt Eis auch eine Rolle.

Von Rakete zu Rakete

1969 war ein sehr gutes Jahr. In seinem Februar erblickte ich das Licht der Welt 🙂 Mehr Anlass für Dankbarkeitsgefühle kann ein Zeitraum eigentlich nicht bieten. Und dann war da ja noch was: Die Mondlandung!

Dazu gibt es gerade etwas Feines: Den Dokumentarfilm „Apollo 11“ von Regisseur Todd Douglas Miller. Dieser bringt in brillanter Qualität nie gezeigte Originalaufnahmen von den aufregenden Tagen im Juli 1969 auf die Leinwand. In den Hauptrollen: Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins. In Ingolstadt wird diese Köstlichkeit natürlich nicht serviert. Aber in München, und dann auch noch in der Originalfassung. Tipp: Das CINEMA-Filmtheater in der Nymphenburger Straße 31 hat sich auf die Präsentation von Urversionen spezialisiert. Vorgestern habe ich mir das gegönnt:

Obwohl man ja genau weiß, wie die Geschichte ausging, ist man die ganze Vorführung über in wohliger Spannung gefesselt. Sternstunden – in allerlei Disziplinen – satt. Und was hätte da alles, Etappe für Etappe, schief gehen können?! Auf dem Mond ist seither zu lesen: „Here men from the planet Earth first set foot upon the Moon July 1969, A.D. We came in peace for all mankind.“ Kann da jemand nicht zustimmen?

Zwei Marginalien. Es gibt eine kurze Einstellung, einige Männer von hinten – kurz vor dem Start der Saturn V – da meine ich Wernher von Braun erkannt zu haben. Und – die Zeiten haben sich erfreulicherweise geändert – 1969 war doch noch (sehr) männerlastig. Deshalb ist der Trailer von Minute 1:11 bis 1:15 ein doppelter Genuss:

Nachtrag (30.08.19): „JoAnn Morgan was the first female engineer at NASA – National Aeronautics and Space Administration, and the only woman in the Firing Room for the Apollo 11 launch. Pictured here at the age of 28, she worked as a senior instrumentation controller in the Launch Control Center at NASA’s Kennedy Space Center.“ Quelle: www.facebook.com/Apollo11Movie

Quelle: www.facebook.com/Apollo11Movie

Nach dem Film ging es – dramaturgisch passend – in die Goldene Rakete auf einen Burger. Das Essen dort ist – weltanschaulich sicher – sehr slow!

Zu guter Letzt will ich Euch diesen Aufkleber, gleich neben der Wirtschaft, nicht vorenthalten. Er ist vollkommen off topic, aber doch erwähnenswert:

Nebenwirkungen des Bürgerfests

Halbzeitpause beim Ingolstädter Bürgerfest 2019. So far so very good! Sicher auch dank der weitsichtigen Spielregeln – hier – ist erfreulicherweise bisher nix passiert. Wobei es Nebenwirkungen gibt. Und die sind gar nicht schlecht!

Die Straßen in meinem Viertel sind von nervigem Ballast befreit – weit und breit keine Autos. Herrlich!

Dann wollte ich heute Vormittag auf den Wochenmarkt… arrrgh. Dessen festbedingte Verlegung auf gestern hatte ich nicht auf dem Schirm. Macht aber nix. Bin gleich zu einer anderen Quelle weitergeradelt. Eine schöne Gelegenheit diesen Tipp hier zu präsentieren. Er kann auch noch gut unter der stets besonders begehrten Rubrik Geheimtipp laufen: Die älteste Stadtgärtnerei (gegründet im Jahre 1750 von Dionys Josef Trögl und seiner Frau Magdalena, heute geführt von Christoph Trögl) baut am Brodmühlweg 1 eigenes ungespritztes(!) Gemüse an. Nachdem so langsam(!) die Tomatenzeit anfängt – mein Einkauf für einen Choriatiki (griechischer Salat):

Noch zwei kleine Empfehlungen zum gepflegten Durstlöschen auf dem Bürgerfest: In der Theresienstraße – Höhe Ludwig Store – bieten elfgrad feine Weine und Yankee & Kraut entsprechende Biere an:

Gleich daneben, vor dem „Illinger-Haus“ gibt es einen Blick in die Zukunft! Bekanntlich erwarb Augustiner-Bräu das Anwesen der ehemaligen Seifensiederei und wird dort ab 2021 ein eigenes Wirtshaus betreiben. Freu! Markieren des Territoriums, könnte man das nennen:

Ich freue mich jetzt dann auf die zweite Halbzeit. Heute gibt es gute Mucke!