Who let the pigs out? Fat Toni!

Am 27. Dezember ist es bei mir guter Brauch geworden, die Zielgerade auf Silvester mit dem Besuch des traditionellen FAT TONI Konzerts im Diagonal zu bereichern. Die Festivität ist – in jeder Hinsicht zu Recht – immer ausverkauft. Siehe dazu exemplarisch 2017:

Weitgehend 😉 normale Menschen lassen je nach Aufgabenverteilung – im Auditorium und auf der Bühne – mehr oder weniger die Sau raus. Ohren, Beine und Augen haben mächtig was zu tun! Ich habe diese wunderbare Band seit dem Bürgerfest 2015 auf dem Schirm:

Im Sommer war es Zeit für eine neue Kamera. Nach wie vor bin ich dabei mir diese Untertan zu machen. Mit der (doch sehr fordernden) Bühnenfotografie habe ich mich nie wirklich beschäftigt. Wobei meine Premiere aller Ehren wert war. Auf den Ingolstädter Jazztagen 1990 habe ich (heimlich) ein Foto gemacht:

Miles Davis

Das FAT TONI Konzert war damit eine ideale Spielwiese für eine Extrawurst (im Rahmen der regionalen Genusskultur) und zugleich für nachfolgende Fleißaufgabe. Wie erhofft sind sich meine Kamera und ich weiter näher gekommen. Viel Freude damit!

Donna Corleone
Stephan Kraus alias Don Vito Salerno
Bella Capone
Luigi Ferino
Harpo Mortale
Giovanni de la Notte
Roberto Tamburo

Journal Culinaire: Bier brauen

Das Journal Culinaire hatte in meinem Blog noch keinen Auftritt. Erstaunlich. Ist es doch in Sachen Kultur und Wissenschaft des Essens und Trinkens in Deutschland konkurrenzlos. Aus der Taufe gehoben wurde es 2005 übrigens von Vicent Klink.

Die aktuelle Ausgabe Nr. 29 – ihr habt es schon gesehen – beschäftigt sich mit dem schönen Thema „Bier brauen“. Erst kürzlich habe ich mir dazu diesen Wälzer (ein beeindruckendes Werk!) gegönnt:

Im druckfrischen Journal Culinaire findet sich ein interessanter Beitrag von Michael Gutmann zum Thema „Weizenbier mit Flaschengärung“. Gutmann? Genau! Von der Weißbierinstanz in Titting. 2015 hatten wir ihn bei Slow Food Ingolstadt zu Gast – hier. Zitieren daraus will ich diesen Satz: „Die heutigen Marktanforderungen nach langen Haltbarkeiten und einem unempfindlichen Produkt können ohne Qualitätsverlust auf natürliche Weise nicht erreicht werden. Es wäre daher wichtig, auch beim Bier zwischen frischen und haltbaren Produkten, ähnlich wie es bei der Frisch- und H-Milch gehandhabt wird, zu differenzieren“.

Bisher wurden diese Themen beleuchtet:

Zu guter Letzt eine saisonale Bierempfehlung (Lebkuchen und Bier hatten wir ja bereits): Das Christkindl-Bier – ein helles Märzen (Stammwürze 13 Grad Plato) – von den Benediktinern aus Scheyern. Habe mir direkt im Kloster dieser Tage gleich einen Kasten gesichert. Festlich hohe Drinkability!