Marginalie (31) – Rettungsring

Der Bericht vor dem Mittagessen war jetzt vielleicht doch ein bisserl viel Burgenland… Österreich… Oder zu wenig? Zu wenig! Solche Sehnsuchtsanfälle – namentlich wenn dann auch noch Wien ins Spiel gerät – sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wohl dem, der jetzt weiß wo er – ohne die Koffer zu packen – schnelle Tröstung und Erbauung erfährt: Pfarrgasse 6 – “Patisserie Chocolaterie mundgerecht”:

mundgerecht sacherGeretttet!

En passant – viele Läden reden heute von der Verwendung regionaler Produkte. Ein Blick auf die Website von mundgerecht zeigt, wie das wirklich geht – Respekt!

mundgerecht lieferanten(30) – Marginalie – (32).

 

Marginalie (30) – Wo ist das Bio-Hendl?

Wie schwach ist das denn? Nach etwas Bewegung Ende 2012 = Antrag Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – folgte erst einmal Stillstand im gesamten Jahr 2013. Und auch kein Stadtratsbeschluss... 2014 zu Pfingsten ging dann die Türe einen Spalt auf – das erste Bio-Hendl auf einem Ingolstädter Volksfest. Ein Anfang.

Am Freitag war ich auf dem Herbstfest.

kein bioDa gibt es immer nur ein Festzelt (Pfingsten zwei). Diesmal: Nordbräu (Festwirt: Lanzl). In der Karte findet sich “eine Portion Bio-Bergkäse”. Bio-Hendl? Jetzt ratet mal: Blieb der Fuß in der Tür? Weitete sich der Spalt gar? Leider ist es die noch mögliche dritte Variante. Die Tür ist (wieder) zu. Was für ein Elend!

Wir hatten eine Buchberger-Brezn mit etwas Emmentaler vom Mittl. Morgen aber gibt es Hendl! Dort wo man offenbar zaubern kann…

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Marginalie (29) – Start Spielzeit 2014/15

Spielzeitbeginn 2014/15 des Stadttheaters Ingolstadt: “Komm! ins Offene, Freund!”. Seit Jahren gibt es keinen Turm aus Elfenbein (mehr). Das Haus und seine schöpferischen Menschen öffnen sich – neben der klassischen Bühnenpräsenz – mit einer Vielzahl an frischen Aktivitäten in und für die Stadt. So auch am Wochenende. Ein Traum, eine Gnade, dieses Theater in der Stadt zu haben!

komm3Was für eine Inszenierung. Was für eine Arbeit. Es war absolut fantastisch! Die Kamera blieb daheim. Ich wollte mich entspannen und unmittelbar präsent sein. Mein Old School Mobile hatte aber einen Blick für Gulliver:

kommAndré Heller hätte seine Freude gehabt! Ich musste während des Spaziergangs oft an ihn denken. Schon ewig wollte ich ihn auf dem Blog einmal fallen lassen. Es passt gerade. Diese Scheiben schließen Räume auf! Treibstoff für Abenteuer im Kopf:

komm4Dem Getreuen sei auch die wunderbare Biografie von Christian Seiler empfohlen:

komm5Zurück zum Eröffnungsspektakel. Einziger (kleiner) Wermutstropfen: Der Eintritt: 10 EUR pro Kopf. Für Erwachsene OK. Meinetwegen auch mehr. Aber leider gab es keine Abstufung für Kinder = zu viel. Auch etwas unglücklich: Alle jene, die südlich der Donau gezahlt hatten, trafen wenig später am Nordufer auf mindestens die gleiche Menge von Besuchern, die keine Kasse gesehen haben…

Mein skurrilstes Erlebnis – und das will in diesem bunten Reigen was heißen: Vor dem Stadttheater ließ sich eine Kuh ihr Heu schmecken. Hinter mir eine Mutter zu ihrer Tochter: “Schau auf die Hörner. Das ist ein Er. Von diesem Stier gibt es keine Milch.” ARRRRRRGH.

komm2Die Kuh(!) heißt übrigens “Schalong”, ist 16 Jahre und hat 13 Kälber geboren. Sie ist eine stolze Murnau-Werdenfelserin aus einer in Weidehaltung lebenden Naturlandherde im Landkreis Neuburg. Sie ist PR-Profi. Siehe hier. Wer Lust hat – ihr nächster Auftritt ist bei den Bayerischen Öko-Erlebnistagen auf dem Neuburger Wochenmarkt am 27.09.2014.

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Marginalie (28) – Dîner en blanc in Ingolstadt

In der letzten Donaukurier-Beilage “Der Sonntag” (9./10.08.) findet sich ein Bericht über das Picknick-Phänomen “Dîner en blanc”:

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Ich habe immer schon damit geliebäugelt, einmal an einem solchen teilzunehmen. Gemeinsames, lustvolles Tafeln – so viele offene Türen kann man bei einem Slow Foodler gar nicht einrennen! Freilich würde ich neben der weißen Garderobe besonders darauf achten, dass vor mir gutes Essen und Trinken steht…

Das besondere Picknick ist eine Domäne der (weltweiten) Großstadt. Laut Donaukurier finden sich aber in unserer Region ebenfalls Tafelrunden zusammen. So wird aus Neuburg und Berching berichtet. Allein in Ingolstadt… Dabei gibt es seit 2009 einmal im Jahr vor Ort ein Abendessen in Weiß. Den Fotos nach fand dieses bisher abwechselnd im Planetenpark (Schlosslände), im Park vor dem Christoph-Scheiner-Gymnasium und im Park neben dem Herzogskasten statt. Die Teilnehmerzahl war immer …. überschaubar.

Nächstes Jahr bin ich dabei! Und ich werde es meinen Slow Food Freunden nahelegen. Die Website des Dîner en blanc Ingolstadt findet sich hier. Termin 2015 ist der 20. Juni um 19:30 Uhr. Der Ort ist bis zum Veranstaltungstag offen. Laut den Regeln wird um 22 Uhr abgebaut. Man folgt hier offensichtlich dem “Wenn es am schönsten ist”-Ansatz. Ob dem auch wirklich so ist – wir werden sehen. Ein Problem gilt es noch zu lösen: Ich habe (noch) keine weiße Hose…

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Marginalie (27) – Da hat es jemand geschafft

Gewusst? „Der Oktober ist eine Frau“.

Im Ankündigungstext für die 20. Ingolstädter Künstlerinnentage (28.09. bis 30.10.2014) steht ein scheinbar unscheinbarer Satz: “Der Vorverkauf für die Veranstaltung mit Monika Gruber findet exklusiv am Samstag, 26. Juli, von 11 bis 14 Uhr in der Kleinkunstbühne Neue Welt statt.”

Respekt! 11:15 Uhr heute vor Ort:

gruber1gruber2Für Freunde der Abendkasse (muahahaha!): Der Auftritt der Gruber ist am 01.10.2014 um 20:00 Uhr im Stadttheater.

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