Das Deutsche Weininstitut berichtet aktuell zum Jahr 2013: Der Durchschnittspreis des gesamten in Deutschland verkauften Weins lag bei 2,84 EUR pro Liter. Fast jede zweite Flasche Wein wurde im Discounter gekauft. Größter deutscher Weinhändler ist inzwischen Aldi. Verlierer dieser Entwicklung sind Fachhandel, Winzer und die Natur. Und selbstverständlich der Weintrinker selbst. Ehrgeiziges sich ins Knie schießen ist weiterhin geil. Letzteres ist beachtlich – grassiert doch ringsum der Selbstoptimierungswahn … Ich hatte hier zu den fast identischen Zahlen für 2011 mal eine einfache Rechnung aufgemacht: Nach Zahlen des Deutschen Weininstituts (DWI) kostete 2011 im Lebensmitteleinzelhandel der Liter Wein ungeachtet der Herkunft im Schnitt 2,63 EUR. Das sind für die klassische 0,75 Liter Flasche 1,97 EUR! Zieht man die darin enthalten 19% Umsatzsteuer ab, verbleiben 1,66 EUR. Abzüglich der Marge des Einzelhandels,Weiter Lesen

In den letzten 14 Tagen war ich tatsächlich zwei Mal im Museum der Münchener-Verkehrs-Gesellschaft in der Ständlerstraße 20. Beide Male war es danach angezeigt, unbedingt auf den öffentlichen Nahverkehr zurückzugreifen! Termin 1: Die Braukunst Live! 2014. Wie schon 2013 war es (Besucherzuwachs 45%) wieder ein Hochamt für ausgezeichnete, handwerklich gebraute Biere. Eines ist besser als das andere. Also was soll ich sagen? 06.-08. März Braukunst Live! 2015 … Vier willkürlich herausgepickte Bringer. Die acht Brauspezialitäten von Riegele aus Augsburg – Link ansehen! Speziell von Hofbräu für die Messe kreiert – dieses Jahr ein „Zweifacher“: Gleich am Messestand mit Chef Georg Schneider fest vereinbart: Ein Besuch von Slow Food Ingolstadt im heißen Sommer zum kühlen Weißbierverkosten. And the winner is: Das Jahrgangsbier „Sonnenkönig“ vom Salzburger Stiegl Bräu. Abartig gut: Noch einWeiter Lesen

Das Bloggertreffen am Freitagvormittag war mit 45 vertretenen Blogs gut besucht. Die Nürnberger Nachrichten hatten im Vorfeld sogar einige Teilnehmer vorgestellt. Der erste Post von der Zusammenkunft selbst kommt Aus meinem Kochtopf. En passant ist dessen Hausmeister Peter G. Spandl gleich Slow Food Mitglied geworden – sehr löblich 🙂 Neben der BIOFACH fand die VIVANESS (Fachmesse für Naturkosmetik) statt. Dort bebilderte der bulgarische Künstler Krassimir Kolev den Stand von Styx Naturcosmetic. Eine schöne Idee – und der Mann kann was! Ich habe (noch!!!) keine Ahnung wie ich an diesen Stoff komme: „Lemon Melts“ der Island Bakery aus Schottland. Oh Gott! Seit einigen Monaten trinke ich beachtlich viel Earl Grey Tee. Diese Kekse dazu … den letzten habe ich kniend gegessen! Wer die feine Infoquelle BIORAMA – Magazin für nachhaltigen LebensstilWeiter Lesen

Wahrnehmung und Nachhall. Ein paar Lichtblicke von der BIOFACH. Am Stand von Slow Food Deutschland wird mit den neuen Pfunden gewuchert – Genussführer und Magazin: Viele (neue) probiert. Nach wie vor eine der besten Limonaden – ein echtes Kracherl: Hendrik Haase alias wurstsack: Sollte eigentlich verbotene Werbung, weil mit Selbstverständlichkeiten, sein … Kühe fressen Gras und Heu. Haben Hörner. Eigentlich … Ich liebe sie. Mit Haut und Haar: Josef Zotter. Muss mir endlich sein Buch kaufen: Genau vor einem Jahr hatte hier – auf der Biofach 2013 – der wunderbare „Dolden Sud“ Premiere. Habe noch eine leere Flasche vom „Sud 1“. Heute fließt bereits der „Sud 17“. Eine Jahresbilanz: Und was hat uns das Riedenburger Brauhaus für 2014 abgefüllt: „Dolden Boom“. Bei ihm – 2 x hopfengestopft, 3 x mehrWeiter Lesen

Wahllos austauschbare Fernsehbiere mit Hopfenextrakt. Erst kürzlich hat sich das Bundeskartellamt wegen verbotener Preisabsprachen einige dieser Vertreter (u. a. Bitburger, Krombacher, Veltins, Warsteiner) zur Brust genommen. Ich vermute ja bei denen auch eine Geschmacksabsprache: Gelb und nass. Da ist natürlich und Gott sei gedankt mehr drin! Der handwerklich arbeitende Bräu um die Ecke (wohl den Regionen die diese Formulierung noch gebrauchen dürfen) ist jedenfalls stets darin bestrebt, seinem Bier ein individuelles Gepräge zu geben. Das Thema liegt mir sehr am Herzen. Die Kleinen hören die Signale. Und ich sehe die schöne Resultate: Wem Pale Ales für gewöhnlich zu hopfenlastig sind, findet im „Hopfull“ der Schlossbrauerei Au einen Typen der auch deutliche Malztöne an Bord hat. Ganz eintauchen in die wunderbare Biervielfalt? Die Braukunst Live! bietet vom 21. – 23. FebruarWeiter Lesen

Irgendwann bin ich nicht mehr aufs Ingolstädter Volksfest gegangen. Ja mei. Wenn Angebot und Nachfrage keine Schnittmenge mehr finden … Als Familienvater steht es freilich wieder – durchaus mit Heiterkeit – auf dem Programm. Gegessen jedoch wird zu Hause. Gut – eine große Breze vom Buchberger, ein bisserl Käse – das schon. Aber ein Hendl? Aus einer Folterkammer in Niedersachsen mit über 50.000 Tieren, 90% davon mit Antibiotika behandelt? Das überlassen wir Oliver Kahn. Hunger auf der Wiesn in München? Der kann genüsslich gestillt werden – seht selbst. Für ein „Vorsprung durch …“ reicht es in Ingolstadt noch nicht. Der Ruf „die Nachhut wird angegriffen“ wird jetzt aber auch nicht mehr ertönen. Mit diesem Stadtratsantrag kam nämlich Bewegung in die Sache. Heute nun vermeldet der Donaukurier die frohe Botschaft, dassWeiter Lesen

Weiß jemand, was ein „Carrotmob“ ist? Ich will gleich zugeben, dass es kein lupenreiner ist, den ich hiermit anstoßen möchte. Es dürfte aber wohl der erste halbe in Ingolstadt werden. Das Original sieht so aus: Über die Online-Community/soziale Netze werden Unterstützer dazu aufgerufen, in einem ausgesuchten Laden in einem fest umgrenzten Zeitraum einzukaufen. Der Ladenbesitzer hat zuvor seine Bereitschaft erklärt, einen festgesetzten Teil seines Umsatzes, den er im Rahmen des Carrotmobs erzielt, in eine klimagerechte Sanierung seines Geschäfts zu investieren. Verkaufsstätten die sich durch Individualität, Service, Detailliebe, Sachkunde, Kreativität und Geschmack auszeichnen, gehören unbedingt zu einer vitalen Innenstadt. Nichtaustauschbarkeit macht sie zu etwas Besonderem. Lässt Kunden weite Wege gehen und mit Lust verweilen. Man erlaube sich zur Gegenprobe mit verbundenen Augen in eines der unzähligen seelenlosen Einkaufszentren in der PeripherieWeiter Lesen

Bereits im August hatte ich hier den Film „Slow Food Story“ angekündigt. Seit 10.10. läuft er in ausgewählten Kinos deutschlandweit …………………….. bis auf … ach Ingolstadt … Zeichen und Wunder! Dem Audi Programmkino ein sehr herzliches Dankeschön! Vom 05.12. bis 11.12.2013 – jeweils um 17:30 Uhr – ist der Streifen nämlich hier zu sehen. Nach der „Premiere“ am 05.12. hat Slow Food Ingolstadt ab 19:30 Uhr 20 Plätze (wer zuerst kommt, mahlt zuerst) in Wolfgang Erhards Winterzauberhütte am Paradeplatz reserviert. Erhard ist mit seiner Bäckerei Mitglied und Unterstützer unserer Bewegung. Nicht wirklich überraschend also – freilich ohne die großen Freude darüber zu schmälern – setzt er in Sachen Kulinarik auf Ingolstädter Weihnachtsmärkten (Spielwiese anonymer agro-industrieller Machenschaften) gänzlich neue Maßstäbe. Er bleibt dabei erdverbunden und natürlich; VIP-Schwachsinn und Schickimicki haben keineWeiter Lesen

Vergangenes Wochenende war in Bremen die Slow Fisch. Ich war leider nicht dort. Die Idee von Slow Food, den Fisch in den Mittelpunkt einer Messe zu stellen, macht erfreulicherweise die Runde: Mutter und Vorbild dafür war und ist die alle zwei Jahre (2013 zum sechsten Mal) in Genua stattfindende Slow Fish. Motto heuer: „Das Meer gehört allen“: Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft! Anfang Mai machte ich mich in sehr freundschaftlicher Begleitung auf den Weg nach Ligurien. Die Erlebnisse und Eindrücke der reizvollen Reise würden viele Blogposts füllen. Dem entsage ich zeitbedingt. Es folgt vielmehr ein Bilderbogen mit Randbemerkungen. So wie es vielen Ortsfremden mit Ingolstadt gehen mag, ging es mir mit Genua. Ich habe die Stadt unterschätzt. Reduziert auf die Schwerindustrie. Ingolstadt und Genua … In umgekehrter FließrichtungWeiter Lesen

Zu gutem Essen außer Haus führen meiner Erfahrung nach sechs Wege: Der in die eigene Restauration. Die Einladung zum Gastmahl bei Lebenslüstlern. Persönliche Lokalkenntnis. Der Ratschlag von Wissenden. Der Zufall. Zwischen Flensburg und Oberstdorf der Blick in den Slow Food Genussführer. Auf dem Programm stand ein Besuch in Leipzig. Und so sehr ich diese prächtige Stadt schätze, die Ziffern 1 bis 3 fielen hier leider gleich aus. Ziffer 1 eigentlich weltweit. Hätte ich allerdings eine, der Weg würde sich lohnen! Der Blick in Ziffer 6 trifft in Ostdeutschland (noch) auf viele der sprichwörtlichen weißen Flecken. Leipzig gehört dazu. Der Tüchtige hat es mit Ziffer 5 nicht schwer. Nikolaistraße 12 – 14, gleich neben der Nikolaikirche (Herbst 1989!). Es ist schon spät. Wir bummeln zum Hotel. Eine alte Slow Food ZeitungWeiter Lesen

Geht es abwärts ist das häufig ein Grund zur Klage. Donauabwärts, von Ingolstadt aus, ist das nicht so. Kloster Weltenburg, Regensburg, gar Wien. Was für ein flow! Mich hat es dieser Tage nach Regensburg getrieben. Hier war ich zunächst mit Christoph Hauser verabredet. Hauser ist Koch und frisch gewählter Leiter von Slow Food Regensburg-Oberpfalz. Wir haben uns, einer riesigen gemeinsamen Schnittmenge gehorchend, gleich zum Mittagessen getroffen. Sein Vorschlag: Caroline Gmachls Hexerei. Die gebürtige Salzburgerin kocht – hoch Slow Food affin – seit Ende März 2013 für ihre Gäste täglich (Dienstag bis Samstag) eine Suppe und ein Hauptgericht. Es gab (köstliche!) Kaspressknödel mit Salat. Der feine Laden befindet sich im Obermünsterviertel, das südlich vom Neupfarrplatz liegt. Dieses Viertel wird derzeit saniert. Dabei gibt es beachtliche Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung – seht selbst.Weiter Lesen

Es ist mir heute gelungen eine persönliche Lücke zu schließen. Für einen gebürtigen Ingolstädter würde ich tatsächlich von einer Lücke sprechen. Der liebe Gott allein weiß warum erst heute – nun – sie ist geschlossen. Und es liegt in der Natur dieses Vorgangs – ich bin bereichert! 201 Stufen führen auf den gotischen Pfeifturm. Erbaut wohl im 13. Jahrhundert – genaue Aufzeichnungen dazu fehlen leider – ist er 63 m hoch. Im Gegensatz zum kirchlichen Bruderturm gleich nebenan von St. Moritz, ist der Pfeifturm seit ehedem im städtischen Eigentum. Er diente als Wach- und Feuerturm. Die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH bietet von Anfang April bis Ende Oktober öffentliche Begehungen an. Jeden Sonntag um 10:30 und 11:30 Uhr. Heute (goldener Oktober, Fernsicht) mit mir. Endlich. Die umlaufende Galerie liegt bereitsWeiter Lesen

Stetig im Einsatz für das Gute, Saubere und Faire! Slow Food Ingolstadt war im Rahmen der Bayerischen Öko-Erlebnistage mit einem Infostand auf dem Neuburger Wochenmarkt vertreten. Danke Matthias, Moni und Fritz für Euren Einsatz! Ein kleiner, feiner Markt ist das! Besonders gut hat mir das Angebot von Josefine Wünsch aus Burgheim gefallen. Eine Überzeugungsgärtnerin. Unbestrittene Hauptdarsteller waren aber die beiden Freilandputen (Rasse Bronze-Kelly) der Familie Schmidl aus Ingolstadt/Hundszell und eine Murnau-Werdenfelser Kuh (Naturland Weidehaltung) der Familie Eller aus Neuburg. Beide beliefern damit den im Slow Food Genussführer geführten Neuwirt der Familie Deiml in Neuburg. Alle mir bekannten Wochenmärkte in unserer Region sowie interessante Direktvermarkterportale habe ich hier gelistet.

Katharina Seiser (ging und geht- als mein Food-Blog-Leuchtturm – in extra prima good ständig durchs Bild) hat letztes Jahr zusammen mit Meinrad Neunkirchner das wunderbare Kochbuch „Österreich vegetarisch“ geschrieben. Wie bereits angekündigt, hat sie sich heuer (diesmal als Herausgeberin) Stevan Paul (war mit seinem Food-Blog der zweite auf meiner Blogroll …) geangelt – er ließ sich als Hamburger beruhigenderweise an Land ziehen – und beide zusammen haben der Welt das kongeniale „Deutschland vegetarisch“ geschenkt: Wo alle Worte zu wenig – ist jedes zu viel. Eines will ich riskieren: K A U F E N ! Gestern war Freitag der 13. Genau der richtige Tag um Slow Food Ingolstadt (endlich) auf Facebook zu platzieren! Zur Stunde haben wir bereits 49 sogenannte 🙂 „Gefällt mir“-Angaben. Lieben Dank an die Tippgeber Florian StraubWeiter Lesen

Die besten Burger in Ingolstadt, so habe ich im Sommer 2011 hier geschrieben, gibt es im Golden. Davon ist nichts zu revidieren. Im Gegenteil! Das Golden hat sich kulinarisch in eine Richtung (weiter)-entwickelt, die beachtlich ist. Wir haben hier ein Musterbeispiel dafür, wie es Schritt für Schritt möglich ist, das Gastro-Elend der Stadt hinter sich zu lassen. Zur Erinnerung: Im November 2010 eröffnete Wolfgang Kratzer in der Kupferstraße 28 sein Golden. Von Beginn an, setzte er zwei Schwerpunkte. Das Ambiente. Und die ausschließliche Verwendung von Bio-Rindfleisch für die Burger. Sehr positiv ist mir ebenfalls gleich aufgefallen (der Slow Foodler kann nicht anders), dass er die Burger-Brötchen von der kleinen familiengeführten Bäckerei Mirz in Zuchering fertigen lässt. Wer so was macht, ist eh auf dem Weg … In der Folgezeit sindWeiter Lesen

Getrennte Wege gingen wir. Seit Jahren. Ingolstädter Bürgerfest? Ein Grund die Stadt zu verlassen. Die Argumente kennt jeder, der Freude an Finesse und Raffinement hat. Die letzten beiden Jahre war ich (bereits) angenehm überrascht. Seit diesem Wochenende marschieren wir wieder gemeinsam! Freilich gibt es (nach wie vor) beschwerliche, ja qualvolle Bereiche… aber eben auch (wieder) Erbauung und Erfrischung: An der Donau, hinter dem Theater, im Park beim Museum für konkrete Kunst oder an der Hohen Schule. Zwei Geschichten bekommen meinen stehenden Beifall: Zwischen den kleinen Läden und dem Pfeifturm gibt es oberhalb der Moritzstraße eine kleine Terrasse. Diese hat Klaus Richters „entdeckt“ und der Öffentlichkeit als Lounge zugänglich gemacht. Bravo! Möge uns dieses Plätzchen bitte auch außerhalb des Bürgerfests erhalten bleiben: Das Bürgerfest ist l e i d e rWeiter Lesen

Seit Mitte März letzten Jahres gibt es in Ingolstadt das Artusiana – Katia und Gott sei Dank! Ich hatte das Glück noch am Wochenbett stehen zu können und natürlich sofort darüber berichtet. Jetzt ist Frau Garelli Slow Food Mitglied geworden. Und Unterstützerin gleich dazu. Die dazugehörigen Logos gibt es in vier Ausführungen. Mit „… weil Verantwortung und Genuss zusammengehören“ hat sie die gewählt, welche auch meine Präferenz hat: Der kleine Innenhof, gleich rechts neben dem Laden, wird nun (endlich) auch bespielt. So wunderbar verstärkt – ein doppelter Grund also für das Convivium Ingolstadt sich feierlich hier einzufinden. Und wenns mal läuft, dann läufts halt! Wir hatten noch einen besonderen Gast. Pavlos Georgiadis, der Leiter des griechischen Slow Food Convivium Thrakien bereicherte uns an diesem Abend mit seiner Anwesenheit. Der studierteWeiter Lesen

Seit zwei Jahren ist extra prima good nun auf Sendung – und das ist auch gut so! Der heutige Geburtstag ist untrennbar mit dem meines Patenkinds Filippa verbunden. Wie den Ersten, werden wir am kommenden Samstag Sonntag unseren Zweiten gemeinsam feiern. Freu! Es würde mich wundern, wenn wir beide uns dabei nicht wieder über Inhalt und Ausrichtung ihres ersten Gastbeitrags austauschen. Das Auspusten freilich hat Moritz sich nicht nehmen lassen.

Unseren gestrigen Sonntagsspaziergang ließen wir uns in der frischen Frühlingslandschaft um das Haus im Moos gefallen: Wer diese Umweltbildungsstätte nicht kennt, dem sei sie hiermit empfohlen. Im angegliederten Freilichtmuseum können vier historisch vollständig erhaltene (inklusive Interieur) Donaumooshäuser begangen werden – ein Zuckerl. Erfreulicherweise müssen wie keinen Mangel derartiger Stätten in unserer Region beklagen. Süddeutschlands größtes Niedermoor, das Donaumoos, liegt vor der südlichen Ingolstädter Haustür. Es wird zu Unrecht vernachlässigt. Nicht aber vom Weißstorch: Die geplante Niedermoorentwicklung sieht eine Ausweitung der Grünlandflächen vor. Drei verschiedene Herden beweiden dazu die Flächen vor Ort. Die Moorschnucken waren nur versprenkelt am Horizont zu sehen. Die Murnau-Werdenfelser-Rinder freuen sich auf nächste Woche – dann kommen sie aus dem Stall. Und es gibt eine ansehnliche Gruppe Wisente: Jeder Moortümpel ist ganz Amphitheater. Aber wehe man kommtWeiter Lesen

In der abgelaufenen Fastenzeit hatte ich eine „Wildcard“ gezogen. Sie erlaubte mir eine, die Ausnahme von der Regel. Wohl überlegt verwendete ich sie in München beim Braukunst Live! Festival. Erst zum zweiten Mal nach 2012, aber schon mit einer Ausstellerverdoppelung, sprudelte vom 08. – 10.03.13 aus den Hähnen im MVG-Museum feines, handwerklich hergestelltes Bier: Fernsehbier- und hopfenextraktfreie Zone! Veranstalter (und Slow Food Unterstützer) Frank-Michael Böer konnte und durfte sehr zufrieden ins Glas grinsen: Es geht um gutes Bier. Schon immer kompromisslos aus erlesenen Zutaten gebraut, wird endlich auch in dieser Disziplin das Segel der Vielfalt voll entfaltet. Der Wind dazu weht aus den USA. In den 1980er Jahren fiel hier die Zahl der Brauereien deutlich unter 100. Vornehmlich geschmacklich dünne und untereinander austauschbare Produkte von Industriebrauereien teilten sich den Markt auf.Weiter Lesen

Seit 2010 gibt es endlich auch in Ingolstadt (in der Schillerstraße 2) eine Filiale der Bio-Supermarktkette Alnatura. Ein guter Platz zum Einkaufen. Reklamezettelwirtschaft ist mir ein Graus. An der dortigen Kasse greife ich hingegen gerne nach dem (kostenfreien) Alnatura Magazin. Ein durchaus wertiges Erzeugnis mit hilfreichen Informationen, Warenkunde und teilweise beachtlichem Tiefgang. Die einzelnen Monatsausgaben sind archiviert auch online zugänglich. Ebenfalls dort erhältlich ist das nicht weniger kurzweilige Heft Schrot & Korn. Es gibt von ihm gleicherweise ein Archiv. Der New Yorker Douglas Tompkins gründete in den 1960er Jahren die Textilmarken „The North Face“ und „Esprit“. Beide verkaufte er und wurde zum Bio-Bauern. Der Erlös führte zur Errichtung der Tompkins Conservation. Im argentinisch-chilenischen Patagonien werden weitläufige Landflächen erworben und von der zerstörerischen agro-industriellen Nutzung in nachhaltige, ökologische Landbauprojekte überführt. EineWeiter Lesen

Sein Duft ist mir einer der Liebsten. Und das will für einen Nasenmenschen was heißen. Es geht um den Hopfen (Humulus lupulus). Als Schüler half ich einmal 10 Tage bei seiner Ernte. Der Grundstein war gelegt. Jedes Jahr bin ich wegen ihm zur Saison einmal in der Hallertau und hole mir einige feine Dolden. Ihr neues Zuhause, ein Weck-Glas, wird dann immer bei Gusto geöffnet und ich werde zum Schnüffler. Festigung. Einer meiner Onkel (der mit dem Bärlauch) zog in den 80er Jahren mit seiner Familie für einige Jahre nach Haunstetten (Hopfenanbaugebiet Spalt). Wir haben sie gerne besucht. Was stand unmittelbar in der Nachbarschaft? Eine Hopfendarre! Anfang der 90er Jahre öffnete mir mein lieber Freund Bill in New York eine Flasche Samuel Adams Boston Lager. Die Nasenflügel weiteten sich. Gänsehaut!Weiter Lesen

Den Eurovision Song Contest habe ich bisher bestenfalls ignoriert. Heute Abend aber schaut die Welt ein bisserl anders aus. Beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix stehen Jungs auf der Bühne, deren Musik ich sehr mag: LaBrassBanda. Im aktuellen Donaukurier (Print Seite 17) gibt es dazu mit dem Tubisten der Band Andreas Hofmeir (aufgewachsen in Geisenfeld/Hallertau!) ein Interview. Zwei weise Gedanken daraus: „Eine Tuba ist ein Gebrauchsgegenstand. Sie ist nix zum Herzeigen. Ich poliere auch mein Auto nicht.“ Und auf die Frage „Was gehört in den Tourbus?“ – die Antwort: „Essen und Trinken, in allen Variationen. Ich kann nur jedem Veranstalter sagen, dass er sich um eine gute Verpflegung kümmern soll. Essen ist wichtiger als die Gage. Ehrlich.“ Hofmeir ist übrigens Professor für Tuba am Mozarteum Salzburg, Abteilung Blas- und Schlaginstrumente.Weiter Lesen

„Stolpersteine“ sind 10 x 10 x 10 cm große, in Beton gegossene Würfel mit einer an der Oberseite verankerten Messingplatte. Die Steine werden in Handarbeit hergestellt. Auf der individuell beschrifteten Platte wird an das Schicksal von Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Dokumentiert mit dem immer gleichen Inschriftsbeginn „Hier wohnte …“, werden sie im Pflaster des Bürgersteigs vor deren letzten frei gewählten Wohnorten eingelassen. „Stolpersteine“ ist ein Projekt des Berliner Künstlers Gunter Demnig. Seit 1992 hat er in zehn europäischen Ländern, in ungefähr 750 Städten und Gemeinden, annähernd 40.000 dieser Steine verlegt. Sein Motto dabei: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ Das Vorhaben ist zwischenzeitlich das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Seit März letzten Jahres gibt es „Stolpersteine“ auch in Ingolstadt. Verantwortlich dafür waren GeschichtslehrerWeiter Lesen

Endlich hat es geklappt – am 20. Oktober 2012 war ich auf meiner Messe! Und die St. Galler haben sich nicht lumpen lassen  – es gab Freikarten. Noch einmal lieben Dank dafür. Die Anreise erfolgte über Kreuzlingen mit einem Zwischenstopp bei Urs Portmann – dem Rauchgenuss-Dealer meines Vertrauens. Und dann – die Mutter der Heimspiele! Ich verspreche, ich habe wirklich nur einen Bruchteil der Namenzug-Spielarten festgehalten: Wir hatten traumhaftes Herbstwetter und es war der Samstag des Schlusswochenendes. Man stelle sich einfach das zweite Oktoberfest-Wochenende vor – und das Ganze dann hoch zwei. Es war rappelvoll – aber sowas von. Die (sicher sehr interessanten) Degustationshallen waren leider bereits am Nachmittag wegen Überfüllung nicht mehr zugänglich. Nach einem kurzen Interview traf ich die regierende Schweizer Milchprinzessin und dann traf mich der Schlag.Weiter Lesen

Beim Weineinkauf schöpfe ich aus verschiedenen Quellen. Am liebsten natürlich direkt beim Winzer. Letzten Monat war die jährliche Hausmesse der Weinhalle (Kössler & Ulbricht) in Nürnberg. Mitte der 90er Jahre habe ich diesen fantastischen Weinhändler entdeckt. Martin Kössler steht für das „K“ in K&U. Und mit ihm – dem kalifornischen „Reds“ (Winzer: Patrick Campbell & Ray Kaufman|Zinfandel, Carignan und Petite Sirah) – ging es damals für mich los: Heute hat er einen Schraubverschluss. Seinerzeit zierten die Korken des „Wine for the people“ noch Konterfeis von Karl Marx, Lenin, Mao oder Chruschtschow. Als es für diese Provokation Proteste aus konservativen Kreisen der USA gab, kam der ehemalige FBI-Chef Edgar Hoover dazu. Und die Aufschrift: „Findet den Roten und bringt ihn ans Licht.“ Klasse! Für Martin Kössler ist der entscheidendste Qualitätsfaktor beiWeiter Lesen

Über den Ingolstädter Christkindlmarkt wird gerade viel geredet. Jahreszeitlich passend werden dabei allerhand Wunschzettel entfaltet. Es geht um Lage, Einfassung, Beleuchtung, überregionale Konkurrenz, städtische Alternativen und so einiges mehr. Diese Diskussion lasse ich jetzt mal beiseite. Nicht aber ohne wenigstens kurz anmerken zu wollen, dass man auf der Schanz wohl doch unter seinen Möglichkeiten bleibt. Nur zwei Zahlen dazu. Aus dem Jahr 1628 stammt der erste schriftliche Nachweis des heute weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt. Den Ingolstädter Christkindlmarkt gibt es bereits seit 1570 … Ich habe mir ein anderes Thema hingelegt: Glühwein. Ich will nicht allzu tief einsteigen. Mir nur – nach einigem hin und her in Facebook-Threads – ein eigenes Bild machen. Eine tagesaktuelle Momentaufnahme. Noch im November hatte ich deshalb den Veranstalter – das Kulturamt der Stadt Ingolstadt – angeschrieben. AufWeiter Lesen

Überführung der Aktivitätenberichte des Slow Food Conviviums Ingolstadt auf den Blog. Warum und die Jahre 2007-2008 – hier. Das Jahr 2009 – Teil 1 – jetzt: 23.02.2009 – Hausschlachtung/Hofladen im Moos Strom kommt aus der Steckdose, Milch aus der Tüte und Fleisch vom Metzger … alles richtig, aber eben nur eine Momentaufnahme. In Sachen Fleisch wollten wir einige Schritte zurückgehen – Ergebnis: Eine Hauschlachtung! Am 23.02.2009 waren wir dazu Gäste bei der Familie Brüderle vom Hofladen im Moos, Ingolstädter Straße 76 a, 86669 Untermaxfeld. Ablauf der Veranstaltung: Treffpunkt war um 9:00 Uhr. Frau Brüderle und Herr Hafner führten uns zunächst in die Bewirtschaftungsgrundsätze ihres Hofladens ein. Mehrere Wochenmärkte der Region werden mit selbst verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren aus dem eigenen Schlachthaus am Hof bedient. Größten Wert wird auf die HerkunftWeiter Lesen

Das Slow Food Magazin (Print) erscheint mit der aktuellen Ausgabe (11/12-2012) jetzt im Münchner Oekom Verlag. Nächstes Jahr wird es ein neues Layout geben. Und ich gehe sicher davon aus, dass auch die Website von Slow Food Deutschland (irgendwann) einen Umbau erfahren wird. Das Convivium Ingolstadt hat seit Gründung (11. Mai 2007) dort alle seine Veranstaltungen und Aktivitäten gepostet und wird dies natürlich auch weiter tun. Es ist jetzt aber nicht auszuschließen, dass ältere Beiträge (z. B. einem neuen Layout geschuldet)  „hinten runterfallen“. Das wäre betrüblich. extra prima good ist also zur Stunde ganz präventiv tätig und entfaltet zur Gefahrenabwehr einen in diesen Tagen allseits beliebten Rettungsschirm. Die Texte und Fotos (allesamt vom padrone) habe ich (historisch korrekt) im Original belassen. Beim Zusammenstellen wurden viele Erinnerungen wach. Sie dürfen mitWeiter Lesen

Die Wiesn 2012 ist vorbei. Als Liebhaber von Jahreszeiten und Saisonalität bin ich nicht traurig, sondern pflege vielmehr schon wieder meine Vorfreude auf 2013. Zwei Mal war ich da. Schön wars! Ein bisserl mehr Tracht – ein zugestanden weites (aber sehr fruchtbares) Feld – auch außerhalb der Wiesenzeit – ich hätte nichts dagegen: Mein erster Besuch galt natürlich dem Augustiner-Festzelt. Bestes Bier im Blickfeld der Bavaria. Die dortige Speisekarte listet aber zu meinen so geliebten Hühnern leider nach wie vor den selben Krampf wie seit Jahren auf. Schade … Der zweite Oktoberfestbesuch hatte es hühnertechnisch dagegen in sich – und wie! Mit Slow Food Freunden machte ich es mir nämlich beim Ammer behaglich: Die traditionsreiche Hühner- und Entenbraterei wurde 1885 von Joseph Ammer gegründet. Seit 2001 führt Josef Schmidbauer inWeiter Lesen

Gestern hatte George Lucas Geburtstag. Er wurde 68. Möge die Macht mit ihm sein! Und morgen würde – wäre er noch unter uns – mein Lieblingspianist Friedrich Gulda sein 82. Wiegenfest feiern. Damit steht jetzt die Einrahmung für heute: Zwei erste Geburtstage. Begleitet von einem köstlichen mundgerecht Rüblitörtchen: Am 15. Mai 2011 um 19:33 Uhr war sie da. Mit ihren ganzen 3.310 Gramm. Filippa! Mit Stolz darf ich sie mein Patenkind nennen. Mal sehen, wie sie mich noch nennen wird … Einige Stunden später – um 23:27 Uhr – ging dann extra prima good erstmals auf Sendung. Mit 395 Wörtern zum Thema Spargel. Viele sind dazu gekommen. Viele mehr werden folgen – für Euch – hochverehrtes Publikum!

Eigentlich sollte man die Feste feiern wie sie fallen. Gestern Abend bei unserem Slow Food Stammtisch erinnerte mich Klaus – ein Mitstreiter für das Gute, Saubere und Faire – daran, dass sich heute vor fünf Jahren (11.05.2007) unser Convivium Ingolstadt gründete. Standesgemäß in den Mauern der Hohen Schule, der ersten Universität Bayerns. Als Geburtshelfer dabei – Gerhard Tremel – der langjährige Conviviumleiter von Slow Food Nürnberg. Die Tatsache dieses Jubiläums hatte ich im gegenwärtigen Tagesalltag glatt vergessen … Also keine offizielle Feier heute. Vielleicht zieht sich aber wenigstens im Stillen der ein oder andere dazu ein feines Fläschchen auf. Ich werde das tun. Fünf Jahre. Ein kurzer persönlicher Schulterblick: Zwei rote Fäden halte ich in Händen. Einmal sind da die vielen wunderbaren Menschen die ich getroffen habe! Ich will keinenWeiter Lesen

Es schaut dieser Tage wirklich gut aus in Ingolstadt! Kleine, feine Veranstaltungen nehmen einen wohlig in den Arm – wenn man will! Gestern (04.05.12) Abend lud das Schauspielensemble des Stadttheaters Ingolstadt jedermann ein, zusammen den schönsten Monat des Jahres mit einer „Mai-Sause“ zu begrüßen. Unter freiem Himmel auf dem Theatervorplatz. Von der Bühne aus wurde vorgelesen, rezitiert, gesungen und musiziert. Auf dem Platz gelauscht, geschmunzelt, gelacht und getanzt. Eine besonders schöne Idee war die begleitende Inszenierung eines gemeinsamen Picknicks. Ausdrücklich wurde zur Eröffnung der „Grill“-saison aufgerufen. Vor dem Eingang zur Werkstattbühne waren dazu zwei große Gaspfannen im Betrieb. Jeder durfte sich etwas zum Essen mitbringen und nach Lust und Laune diese Pfannen gebrauchen. Man kennt einander nicht, teilt sich aber die Pfanne – ein schönes Bild! Gesehen? Im Foto obenWeiter Lesen

Heute war der letzte Tag der 6. Slow Food Messe („Markt des guten Geschmacks“) in Stuttgart. Der padrone war am Donnerstag dort. Was soll ich über eine Veranstaltung noch sagen, die ihren Ausstellern diese Qualitätsanforderungen abverlangt? Oder umgekehrt, die so arbeitende Produzenten stolz präsentiert: Alle Sinne erfahren hier tiefe Befriedigung. Für den Kopf gibt es interessante Informationen satt. Sehr erfreulich oft direkt von der Quelle (vom Bauern, vom Metzger, vom Bäcker, vom Käser, …). Und für die Seele spannende Geschichten. Gut hier zu sein! Im Freibereich waren qicklebendige Slow Food Arche Passagiere zu begrüßen: Augsburger Huhn, Buntes Bentheimer Schwein, Röhnschaf, Limpurger Rind, Original Braunvieh und Hinterwälder Rind. Auch unter den Besuchern – Menschen mit bemerkenswerten Biographien – Wam Kat: Sachverstand im Gespräch. Eine von vielen Veranstaltungen: Auf Einladung von YouthWeiter Lesen

Am Dienstag war ich auf der Wiesn. Also auf dem Oktoberfest in München. Ich bin kein Wiesn-Fanatiker. Aber an einem Wochenanfang, im Altweibersommer, gegen Mittag, eine frische Mass, flanieren, schauen, beobachten, sich langsam in den Abend hineinfesten, ohne Ehrgeiz, aber mit Lebenslust – das möchte ich einmal, vielleicht zweimal im Jahr nicht missen! Die Oide Wiesn habe ich mir angesehen. Sie ist die Nachfolgerin der historischen Wiesn, die 2010 anlässlich des Wiesnjubiläums “200 Jahre Oktoberfest” erstmals veranstaltet wurde. Respekt! Insbesondere das Volkssänger- und Musikantenzelt “Zur Schönheitskönigin” hat es in sich. Echte bayerische Kulturgutpflege – ein Blick in das Programm und die Linkliste und man weiß sich dort in wirklich guten Händen. Zurück zur Wiesn. Wie grenzt man eigentlich diese jetzt namentlich gegen die Oide Wiesn ab? Konventionelle? Normale? Ich nenne sie weiter einfach Wiesn.Weiter Lesen

In Ingolstadt und den angrenzenden Landkreisen gibt es eine ganze Reihe gut gemachter Museen und Bildungsstätten zum Thema Lebensmittel und Landwirtschaft, die da wären: Bauerngerätemuseum in Ingolstadt/Hundszell Jura Bauernhof Museum in Hitzhofen/Hofstetten Donaumoos Freilichtmuseum „Haus im Moos“ in Karlshuld Deutsches Hopfenmuseum in Wolnzach Europäisches Spargelmuseum in Schrobenhausen Das Hopfenmuseum hat der padrone mit dem Slow Food Convivium Ingolstadt vor einigen Wochen besucht. Bericht dazu hier. Heute ging es wieder ins Museum. Im Bauerngerätemuseum Hundszell war Öko-Bauernmarkt! Zunächst machen wir aber eine große Schleife. Schon immer wollte ich einmal auf dem Pfaffenhofener Flohmarkt herumstöbern. Stunden später: Guter Markt! Neuwaren 0 %, Ramsch < 3 %. Klare Empfehlung. Meinen Rucksack machten schließlich acht Gewichte schwer: Diese werden bald ein wenig abgeschliffen und dann klar lackiert. Türstopper, Bücherstütze, Briefbeschwerer – sind gut verwendbar. Handschmeichler.Weiter Lesen

Das Slow Food Convivium Ingolstadt  traf sich kürzlich in Wolnzach. Auf dem Programm stand der Hopfen. Es war Erntezeit. Den Duft der Dolden habe ich noch immer in der Nase … herrlich! Johannes Sommerer persönlich, der 1. Vorsitzende des Vereins Deutsches Hopfenmuseum (e.V.), führte uns mit Leidenschaft durch die schöne Sammlung. Eine ausgezeichnete Führung! Von der Theorie zur Praxis – besuchten wir gleich danach die Hopfenbauernfamilie Pfab. Vater und Sohn beantworteten alle gestellten Fragen. Vor allem aber unzählige Ungestellte. Eine sehr sympathische Familie! Und das mit dem Duft stimmt wirklich. Der padrone arbeitete als Schüler einmal 10 Tage bei der Hopfenernte. Zu Recht durfte er sich nach den Ferien dünken etwas geleistet zu haben. Auf der Ladefläche eines vom Traktor gezogenen Anhängers stehend, mussten die einzelnen Reben vom oberen Spanndraht gerissen werden. HeftigeWeiter Lesen