The year after. Das Jahr eins nach den letztjährigen Feierlichkeiten zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebots. Erster Eindruck: An der Donau nichts Neues. Ingolstadt vollzog soeben zum vierten Mal sein „Fest zum Reinen Bier“. Mit dabei: Danielbräu, Herrnbräu, Nordbräu, Schwalbenbräu, Hofbrauhaus Freising, Gutmann, Riedenburger, Schneider (Essing), Weltenburger und – erstmalig – Yankee & Kraut. Die Zeit um 1516 gab und gibt den Takt vor: In Musik, Gewand und Unterhaltung. Eine solide Veranstaltung. Gut und aufwendig organisiert. Soweit so bekannt. Damit wird es aber wohl nicht (mehr) gelingen den Bogen neugierig und glaubwürdig ins Heute zu spannen. In eine quicklebendige, kreativ-pulsierende Bierszene, die der lange vergessenen Vielfalt des wunderbaren Tranks Respekt zollt. Das gewählte Format stößt hier an Grenzen. Das zeigt sich bereits an einem nicht zu unterschätzenden Detail. Für alle ausgeschenktenWeiter Lesen

In meiner Referendarszeit durfte ich für die Vertretung der Stadt von New York beim US-Kongress ein sechswöchiges Praktikum in Washington D.C. absolvieren. Am 20. Januar 2001 konnte ich deshalb bei der Vereidigung von George W. Bush – Al Gore wäre mir lieber gewesen 😉 – dabei sein. Warm greetings to Kirsten and William!!! Ich bin auch deshalb dieser Tage gedanklich sehr häufig über dem Atlantik. Ach Amerika! Zur Stunde genieße ich das letzte Weilchen unter obiger Adresse einen sympathischen, vernunftbegabten und stilsicheren Menschen in politischer Verantwortung zu wissen. Und es ist ja nicht nur er allein 🙂 Das Buch – ich habe es mir kürzlich für den Nachgeschmack gekauft – passt ganz hervorragend hierher! Auf Seite 252 findet sich ein anziehendes Rezept für „cauliflower mac and cheese“ und auf SeiteWeiter Lesen

Letztes Wochenende im hortus medicus. Unter der Parole „Lerne die Braumeister kennen“ bestand die schöne Möglichkeit zum Handschlag mit Bryan France (links) und Max Senner (rechts): Seit Februar diesen Jahres erfreuen die beiden mit ihrer Ingolstädter Craft-Kreativ-Brauerei Yankee&Kraut den Bierliebhaber. Yankee (Bryan aus Reno/Nevada) & Kraut (Max aus Kösching). Bisher gab es drei Kreationen. In der Reihenfolge ihrer Geburt: „Hopulenz IPL“, „Eden Pale Ale“ und „Sonnenfinsternis“. Alle drei sehr wohlgeraten! Gebraut wird (noch) in Oberfranken (Gypsy-Brewer). Ziel ist eine eigene Braustätte in Ingolstadt. Mit Ausschank vor Ort. Ich drücke die Daumen! Die Biere sind regional zu haben – im Laden bei EDEKA Wendler und im Getränkemarkt Hörl in Lenting, sowie in der Ingolstädter Gastronomie im Cafe Maximilian, in der Flyts Bar, im Verikoko und im hortus medicus. Dem „Sonnenfinsternis“ gelangWeiter Lesen

Seit Donnerstag ist die Neue Welt (Griesbadgasse 7, 85049 Ingolstadt) wieder geöffnet! Wie gehabt (Gott sei Dank) als Wirtshaus (Donnerstag bis Samstag) und Kleinkunstbühne (Montag bis Mittwoch). Für mich ein besonderer Ort (siehe Einleitung hier). Mit dem wein- und bühnenaffinen Johannes Langer hat die Stätte einen für ihre Herausforderungen wie geschaffenen, goldrichtigen Impresario gefunden. Mit stilsicherer Hand hat man einige Veränderungen vorgenommen. Der eingefleischte Stammgast darf sich weiter zu Hause fühlen (inklusive Guinness vom Fass). Gleichwohl tun sich schöne, neue Ufer auf – die frische Speise- und Weinkarte (man beachte auch das „Neue Welt Spezialbier“) gibt dem auf diesem Gebiet schmerzlich geprüften Ingolstädter dringend benötigte Nothilfe… Der Routenplaner von Google Maps gibt mir von zu Hause und von der Kanzlei aus jeweils einen Fußweg zur Neuen Welt von knapp unterWeiter Lesen

Es gilt auch die leiseren Töne zum 1516-Geburtstag zu pflegen. Im Museum für Konkrete Kunst lässt sich ja bekanntlich gut dem Bier zusprechen. Letzte Woche widmete sich dort Christoph Pinzl (Biersommelier und Leiter des Deutschen Hopfenmuseums) dem Thema „Flasche und Bier – Form und Inhalt“. By the way – das Hopfenmuseum in Wolnzach sollte man besucht haben! Der kurzweilige Vortrag beschäftigte sich ausführlich mit Bildern vom Bier, die wir im Kopf haben. Nicht zuletzt gemalt von der Werbung und der Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Sechs Biere hatte Pinzl zur Verkostung dabei. Wie das mit Hopfenextrakt gebraute und Röstmalz-Konzentrat gefärbte (aus hell mach dunkel) „Unterbaarer Dunkel“ immer wieder seinen Weg in solche Probierrunden findet, ist mir schleierhaft… Dafür konnte ich aber gleich zwei sehr schöne Neuentdeckungen machen: Das bananenfeineWeiter Lesen

Es ist von Vorteil, wenn die Leute wissen, was einen interessiert. Ideal ist es dann, wenn diese Menschen auch bereit sind, einem damit eine Freude zu machen. Ein herzliches Dankeschön geht heute an Paul Schönhuber! Er gehört in Bezug auf meine Person erfreulicherweise beiden obigen Gruppen an und ist der, nach dem ich immer den Buchladen in der Theresienstraße benennen werde … Womit hat er mich erfreut – gar beglückt? Mit einem Pietra. So heißt die einzige Brauerei auf Korsika. Und das auch erst seit 1996. Die Besonderheit: Es wird hier unter anderem mit Kastanienmehl gebraut (siehe Kurzportrait in der Zeit). Aus den kleinen Fläschchen (0,25 l) der klassischen Sorte „Pietra“ (es gibt inzwischen sieben Stile) kommt ein frisch-würziges Bier mit feiner Bitternote und einem Anklang von Karamell. Schön! NachtragWeiter Lesen

Gott sei Dank haben wir in Ingolstadt keinen Mangel an guten Bäckern. Gleichzeitig herrscht aber auch kein Überangebot in dieser Gewichtsklasse … Deshalb ein Fingerzeig auf eine gute Gelegenheit: Im kleinen Vogelthal (Ortsteil der Stadt Dietfurt) handwerkt(!) die Familie Huber – Vogelthaler Holzofenbrot – mit guten Rohstoffen aus der Region und ausreichend(!) Zeit. Ein Verkaufswagen der Bäckerei kommt wöchentlich auch nach Ingolstadt: Ich bevorzuge die Haltestelle am Samhoferweg 38, beim Getränkemarkt Fleischmann. Letzterer hat, nebenbei bemerkt, auch eine kleine Auswahl an Craft-Bieren  – u. a. von Riedenburger, Riegele und das gesamte Sortiment von Hoppebräu). Genial sind die Miniaturausgaben der Holzofenbrote, die „Breidl“. Es ist mir noch nie gelungen, eine mit Apfel gefüllte Rohrnudel zu bekommen. Ich schließe daraus, dass sie recht gut schmeckt. Ich versuche es weiter. Mehl (aus DinkelWeiter Lesen

Meine Regelbeziehung zur Werbung: Sie nervt. Im Postfach und Briefkasten – selbstredend trotz Junk-Filter und Stopp-Aufkleber. Sie unterbricht Filme – ein Grund warum ich kein Privatfernsehen schaue. Findet gar – entwürdigend – Einzug in den Namen von Sportvereinen… Ein weiterer Regelfall: Es geht um Produkte und Dienstleistungen, die ich sowieso nicht nachfragen werde. Wie gut, dass ich mich zum Entladen, zum von der Seele reden, hier in meinem Blog gelegentlich auf die Couch legen kann. 😉 Es gibt dafür zwischenzeitlich einige Beispiele – wer Lust hat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, oder 9. Wo Schatten ist, gibt es natürlich auch Licht: Hier, dort und da. Heute eine ganz geerdete, aber vielleicht gerade deshalb gelungene Werbung. Jedenfalls hat sie mich angesprochen. Und das heißt was, bin ich dochWeiter Lesen

Am vergangenen Freitag war ich mitten in der Hallertau. Der Hopfen hat bereits den halben Weg nach oben geschafft: Der Anlass meines Ausflugs war die 4. Ausgabe (Turnus alle zwei Jahre) des hier im Blog schon mehrfach angekündigten Hallertauer Bierfestivals in Attenkirchen: Ausgestattet mit einem „ProBierGlas“ (das vor jeder Befüllung gewechselt wurde – nur ein Detail zur ausgezeichneten Organisation der Veranstaltung) und „Biertalern“ hatte man an drei verschiedenen Schenken und dem „Brauer-Marktplatz“ die Qual der Wahl: Meine zwei Gipfelpunkte. Am Stand der fabelhaften Brauerei Schönramer aus Petting traf ich tatsächlich jemanden, dem ich schon sehr lange mal die Hand geben wollte („shake the hand that feeds you“): Den hochsympathischen und sauguten Braumeister Eric Toft! Und am Ausschank der Schlossbrauerei Au gab es zu meiner Überraschung das herrliche „Castle Rye IPA“.Weiter Lesen

Anspiel der Biergartensaison 2016. Gleich zum Vatertag. Mit der Familie! Im Schutterhof. Frühling in der Luft. Und Allerlei der Jugendblasmusik Zuchering. Im Krug der Nordbräu 1516 Jubiläums-Sud. Es folgt ein wunderbares „Farm to table“ sowie „Shake the hand that feeds you“ Erlebnis: Im Mittelpunkt ein Angusochse. Aus Weidehaltung vor den Toren der Stadt. Biozertifiziert nach Naturland (Biohof Wagner). Er findet über die Metzgerei Joseph Huber seinen Weg auf den Holzkohle(!)grill der Familie Mödl. Und dann auf unseren Tisch. Mit viel besseren Knödeln als letztes Jahr. Mit am Tisch sitzen: Karola und Manfred Wagner, sowie Claudia und Joseph Huber. Doch, das geht!

Wie bespielt man mit Tiefsinn und Lust das weite Feld „Reines Bier“ am Vorabend seines großen Geburtstags? Noch dazu im Museum. Wir haben lange gegrübelt. Die rettende Idee hatte dann Ralf Trogus, als er laut nachdachte: „Ich sehe dafür immer einen Tisch.“ Ja klar! Wo ist der vollendete Platz (neben dem Biergarten) um dem Bier gut zuzusprechen? Im Wirtshaus. Und wo dort? Am Stammtisch! Nach diesem Ankerwurf machten wir uns auf den Weg. Mit einem achtbaren Plakat. Und wunderbarer Unterstützung vieler Helfer – herzlichen Dank dafür! Meine besondere Anerkennung geht an: Katrin und Max Krieger (Riedenburger Brauhaus) fürs Mitreden und für „Viva Bavaria“ und „Dolden Dark“. Bryan France (Yankee&Kraut) ebenfalls fürs Mitreden sowie dem Bier-Schmankerl für Bryans „Eden Pale Ale“ und die Kühlung. Andrea und Wolfgang Erhard (Bäckerei Erhard) für dasWeiter Lesen

23.04.1516. 499 Jahre und 363 Tage. 21.04.2016. Erlassen wurde das Reinheitsgebot bekanntlich in Ingolstadt. Wenn das keine Steilvorlage für Slow Food Ingolstadt ist. Und selbstverständlich nehmen wir den Ball auf!  Zwei Tage vor dem großen Geburtstag. Als guter Partner spielt das Museum für Konkrete Kunst mit. Wieder – siehe unsere Veranstaltung 20 + 1 im letzten Jahr. Was geschah am 23.04.1516? Und warum? Was wurde daraus? Und heute? Welche Biere schmecken Slow Food? Behindert das Gebot die Freiheit? Oder ist es gar steter Garant für Kreativität? Fragen und Antworten. Wir haben beides. Und zwei feine Biere danach. Und Brot und Wurst. Als Fingerzeig wie es weitergeht. Wir haben uns nämlich erlaubt, aus dem Thema gleich eine kleine Serie über das Jahr zu machen. Drei Partien vom Museum – Reine Farbe,Weiter Lesen

Es gibt Wirte, die servieren zum Dunklen eine dunkle Soße und zum Hellen … Und es gibt Wirte die mehr Bälle in der Luft haben. Ein solcher ist Stefan Spitzer vom Gasthaus Spitzer in Osterwaal (Au in der Hallertau). Bei der dritten Auflage der „Bierhochzeit“ am vergangenen Samstag fungierte Alexander Herzog wieder als sein kongenialer Flankengeber und organisierte die Bierauswahl und Moderation des Abends. Spitzer ließ sich auf die einzelnen Bierstile ein, probierte im Vorfeld, und gab dann das Jawort aus der Küche. Herausgekommen sind wunderbare Vermählungen! Das Essen war durchgängig sehr gut (Punktabzug gibt es freilich für die frische Himbeere Anfang April … Slow Food!). Beim Bier will ich den ewigen Geheimtipp Augustiner Pils und das sensationelle(!!!) „Castle Rye IPA“ der Schlossbrauerei Au – gebraut in Kollaboration mit derWeiter Lesen

Heute: In der VHS Ingolstadt bietet Norbert Schmidl seit geraumer Zeit Bier-Verkostungen an. So auch gestern: Schmidl ist Journalist (Donaukurier), Vorsitzender des Ingolstädter Presseclubs und der Moosgmoi Tischgesellschaft – und – Biersommelier. Schmidl ist ein wohltuender Zeitgenosse! Wir probierten 10 Biere, die „streng nach dem Reinheitsgebot“ gebraut wurden. Die erste Halbzeit: Thorbräu (Augsburg) „Celtic“, Anchor Brewing (San Francisco/USA) „California Lager“, Urban Chestnut (Wolnzach) „Zuagroast“, Hoppebräu (Waakirchen) „Vogelwuid“, Batzenbräu (Bozen/Südtirol) „Colonial“: Die zweite Halbzeit: Schlossbrauerei Unterbaar (Baar) „Dunkel“, Riedenburger Brauhaus (Riedenburg) „Dolden Dark“, Brauerei Plank (Laaber) „Dunkler Weizenbock“, Alpirsbacher Klosterbräu (Alpirsbach) „Ambrosius“, Klosterbrauerei Baumburg (Altenmarkt) „Josefine“ (Dunkler Eisbock): Mein Fazit: Kurzweilig angenehme 2½ Stunden mit umgänglichen Teilnehmern. Als persönliche Entdeckung nehme ich das herrliche IPA „Colonial“ mit. Der noch für dieses Jahr geplante Aufenthalt in Südtirol wurde um ein weiteres ZielWeiter Lesen

Offensichtlich ist es dem Umweltinstitut München diese Woche gelungen, das Herbizid Glyphosat in verschiedenen Bieren nachzuweisen – allen voran in Fernsehbieren ;-). Einen Tag vor dieser Veröffentlichung, ließ uns Walter König vom Bayerischen Brauerbund (Quelle: quer/BR – Sendung vom 25.02.16) noch wissen: „Wir haben die glückliche Lage, seit 500 Jahren ein Reinheitsgebot zu haben, wo nur Braugerste und Hopfen zugelassen sind. Diese beiden Rohstoffe sind bestkontrolliert und deswegen ist auch kein Glyphosat im Bier.“ Botschaft: Kein Glyphosat. Darauf kam es ihm gerade an! Nur 24 Stunden später – nach der Veröffentlichung – spricht Lothar Ebbertz (selbe Quelle), ebenfalls vom Bayerischen Brauerbund: „Das Glyphosat ist ein mittlerweile nahezu ubiquitäres Produkt. Das ist überall nachzuweisen und es kann uns insofern nicht verwundern, dass es minimale Spuren auch im Bier gibt.“ Schwach! WenigeWeiter Lesen

Zeit ist etwas sehr kostbares. Für meinen Blog blieb in den letzten Wochen einfach keine übrig. Eine Rangfrage. Zuerst die Familie, dann die Kanzlei, … Danke der (teilweise gar besorgten) Nachfragen! An Berichtenswertem bestand erfreulicherweise hingegen kein Mangel. Ich werde zur rechten Zeit, soweit nützlich, das ein oder andere nachschieben. Weil es die erste Notiz im neuen Jahr ist: Ich wünsche Euch für 2016 Frieden, Gesundheit und Lust! Auch ein gutes Bier steht auf meiner Rangliste sehr weit oben. 2016 wird dazu viel Denkwürdiges bieten: Am 23. April 1516 wurde in Ingolstadt das „Bayerische Reinheitsgebot“ erlassen. Die 500-Jahr-Feierlichkeiten darf Slow Food Ingolstadt zusammen mit dem Museum für Konkrete Kunst wie folgt bereichern: Nachfolgende Veranstaltungen seien dem Bier-Aficionado auch gleich ans Herz gelegt: Die Braukunst Live! 2016 in München und dasWeiter Lesen

Foto-Überbleibsel aus Arbeitsgruppen von Slow Food Ingolstadt. Beim letzten Termin der Produzentenführer-Gruppe, die zukünftig wohl am Slow Food „Einkaufsführer“ arbeiten wird, ging es um Kartoffeln der Bauern Alexander Fuchs (Bioland) aus Schrobenhausen, Michael Stöckl (Naturland) aus Ehekirchen, Josef Glöckl aus Karlshuld und Franz Josef Mayer (Bioland) aus Preith: Weingruppe. Thema: Lieblingsweine weiß, einige Wochen später rot: Regionaltisch Eichstätt mit Gast Michael Gutmann – mit eigenem Hochzeits-Bier (dunkler Doppelbock) im Gepäck – im Wirtshaus Zum Gutmann. Auf der Tageskarte ein köstlicher Eintopf vom Altmühltaler Lamm. Information am Rande: Demnächst wird es in Ingolstadt einen basic Bio-Supermarkt geben (am Audi-Kreisel)!

Hat man sich einmal eines Themas angenommen, fühlt man sich ihm irgendwann verpflichtet … Und sei es nur als Chronist. Den „Donaupoint“ gibt es nicht mehr. Dafür jetzt aber das „Bier-Schmankerl“ … Nach anfänglichen Stationen des Donaupoints am Rathausplatz und dann in der Höllbräugasse, finden wir den neuen Laden ab heute (04.11.15) – die Straßennamen bleiben passend – in der Ziegelbräustraße 4: Hans Fegerts Buch „Alte Ingolstädter Brauereien und Wirtshäuser“ gibt zu Protokoll: „Das Ziegelbräuhaus wurde … 1745 … erstmals urkundlich erwähnt, doch das Brauereianwesen bestand schon lange vorher.“ Gemeint ist damit freilich das ehemalige Brauereiareal an der Ecke Ludwigstraße/Schmalzingergasse. Im tiefen Keller unter der Ziegelbräugasse 4 findet sich eine Schleuse zu den dahinterliegenden früheren Gärkellern. Diese könnten, so vermute ich, entweder zum ehemaligen Hetzerbräu oder zum ehemaligen Eselbräu gehörtWeiter Lesen

Beim letztjährigen Pressegespräch zu den Bier-Genuss-Tagen hatte Veranstalter Alexander Herzog Brezen dabei. Ein bisserl kleiner als normal, aber spektakulär gut! Ich achte auf solche Dinge … Gleich aber auch die schlechte Nachricht: Gebacken werden sie leider weit weg von Ingolstadt, im Landkreis Freising, in Attenkirchen … Vor einigen Wochen habe ich Herzog dort besucht – in der nächsten Ausgabe seines Hallertau Magazins wird es einen Bericht über Slow Food geben 🙂 … Nachtrag – hier. Dabei hat er verkündet: 2016 folgt die zweite Auflage der Bier-Genuss-Tage in der Exerzierhalle. Freu! Und vom 03. bis 05. Juni das 4. Hallertauer Bierfestival. In Attenkirchen. Genau hier habe ich dann endlich Bäcker Uli Schindele (Hopfenstraße 1, 85395 Attenkirchen, Tel. 08168/216) besucht: Im ersten Lehrjahr mit dabei: Aghahowa Akunedo aus Nigeria und Luzia Wendl:Weiter Lesen

Nach dem Kauf von SABMiller durch Anheuser-Busch InBev (für 96 Milliarden Euro…) fragt Spiegel Online gerade „Zu welchem Konzern gehört mein Bier?“. Als Hilfe gibt es Erklärgrafiken zum Anklicken. Selten eine so nutzlose Handreiche bekommen … Mein Bier wird niemals ein Konzern brauen 😉 (39) – Marginalie – (41)

Die Leidenschaft für Lebensmittel – die im Sinne von Slow Food gut, sauber und fair sind – hat es zwischenzeitlich bewirkt, dass ich einen guten Überblick darüber habe was, wo, wann, von wem und wie in unserer Region gesät, gepflanzt, aufgezogen, gehegt, gepflegt, gereift, geerntet, geschlachtet, erlegt, gefischt, verwurstet, gekeltert, gebraut, verarbeitet, veredelt, gelagert, verkauft, zubereitet, gekocht, gebacken oder serviert wird. Und gerne nenne ich dann hier Ross und Reiter. Heute kommt Matthias Köstler dazu! Auf meinem Schreibtisch in der Kanzlei steht eine Postkarte mit der Aufschrift: „Das Beste im Leben ist sowieso, sich ständig selbst zu überraschen“. So hätte ich niemals gedacht, dass es gleichsam vor der Haustür noch eine Brauerei gibt, die ich nicht kenne: Kommt man vom Haus im Moos nach Karlshuld, geht es zuerst durch dessenWeiter Lesen

Als Ingolstädter toure ich nach Regensburg (sehr gerne) oder Nürnberg (gerne). Sehr selten befahre ich die Autobahn (A3) zwischen diesen beiden Städten. Geschieht dies aber doch einmal, gilt es unbedingt – ziemlich in der Streckenmitte – im Winkler Bräu in Legenfeld einzukehren. Das herrliche Wirtshaus ist selbstredend im Slow Food Genussführer gelistet. Vergangener Juli. Regionaltreffen der Genussführer-Kommission Deutschland. Autobahn A3. Mittig zwischen Regensburg und Nürnberg. Neuland: Hilzhofen. Hier findet man den Landgasthof Meier. Ich mache es ganz kurz: Hinfahren! Zum Thema „regional“ und „saisonal“ schon einmal sowas in einer Speisekarte gelesen?: „Erst bei Bestellung wird der Salat von unserem Gemüsefeld frisch geerntet.“ Das Feld beginnt unmittelbar beim Hinterausgang zur Küche: Eine (von mehreren) Gaststuben gibt durch Fenster am Tisch den Blick in die Küche frei: Und was hier entsteht, lässtWeiter Lesen

Humulus lupulus ist lateinisch und steht für Echten Hopfen. Sein Duft ist mir einer der Liebsten. Humulus Lupulus ist aber auch etwas für die Ohren. Er trägt dabei den schönen Untertitel Doldensound. Seit Jahren will ich da hin – letzten Freitag (zur 12. Ausgabe) hat es nun endlich geklappt! Ein Open Air mit viel Charme und einzigartiger Gemengelage: Zwei Bühnen (Giggerl- und Hopfenbühne), eine Hütte. Arrangiert in einer Obstbaum-Waldinsel inmitten freier Felder. Wenige Kilometer nördlich von Scheyern – das Benediktinerkloster bleibt in Sichtweite. Vollkommen unaufgeregte, fast schon vertraute Großfamilienatmosphäre. Sehr vielschichtiges, dabei aber stets feines Line-up (siehe Plakat oben). Kinder bis 13 frei. Für diese schöne Tradition hatte ich natürlich ein klosterbiertaugliches Gefäß dabei: Exemplarisch Kofelgschroa: 2016 … freu!

Es gilt einen wichtigen Nachtrag zu machen. Die Geschichte ist bereits gute drei Wochen her. Weit und breit gab es keine Ankündigung der Festivität – zumindest auf Ingolstädter Fluren. Die Info gab mir ein treuer Freund – Danke Matthias! Dieses Faltblatt: Ich war dort. Gott sei Dank! Ein großartiges Beisammensein. Ohne Presse-Widerhall … gut, dass es extra prima good gibt! Gegenwärtig also (noch) der klassische Geheimtipp – ich gehe nämlich sicher von einer 2. Auflage im nächsten Jahr aus. Und dann wird in der Nähe übernachtet! Diese drei – von links Alois Petz sowie Sabine und Josef Rabl (sie bewirtschaften den Lengerhof) – hatten die Idee dazu und realisierten diese aufs Vortrefflichste: Ein frisches Bier in der Hand fiel mein Blick auf diese Botschaft, die sich ausgelegt auf jedem TischWeiter Lesen

Wirte und Produzenten zu finden, die im Sinne von Slow Food gut, sauber und fair arbeiten, ist die Aufgabenstellung des Produzenten– und Genussführers. Letzterer ist schon weit gediehen (Buch, 2. Ausgabe!), Ersterer (Mammutaufgabe!) steckt noch in den Kinderschuhen. An beiden Projekten arbeitet Slow Food Ingolstadt leidenschaftlich mit. Will man vor seiner Haustüre kehren, sollte man wissen, wo diese ist. Selbstbewusstsein ist gefragt: Für welche Region ist Slow Food Ingolstadt ganz konkret verantwortlich? In sehr freundschaftlicher Abstimmung mit unseren Nachbarconvivien (das sind im Uhrzeigersinn: Nürnberg, Niederbayern, München, Augsburg und Altmühlfranken) wurde die Frage beantwortet. Im Ergebnis bestätigten sich territorial zunächst 95% der seit Jahren gelebten Gefühlslage. Und en passant kam heraus, dass es nach Osten hin keine gemeinsame Grenze mit Slow Food Regensburg-Oberpfalz gibt … schade eigentlich. Zu Slow Food Ingolstadt gehörenWeiter Lesen

Seit Oktober letzten Jahres kann man in Ingolstadt (endlich) nach Herzenslust handwerklich gebrautes Bier – Craft Beer – einkaufen. Die vielfältige Auswahl im Donaupoint ist nahezu unbegrenzt. Dafür schätze ich den Laden. Und weil er in der Altstadt angesiedelt ist. Es sind individuelle Geschäfte wie diese, die wir für eine lebendige, attraktive Innenstadt so dringend benötigen. Und endlich mag ich ihn, weil er Slow Food Unterstützer ist 🙂 Seit einigen Tagen erwartet den Hopfen- und Malz-Liebhaber an vertrauter Stätte nunmehr diese Nachricht: Also, nur wenige Meter weiter in die Sauerstraße gehen und dann nach links, in eine Gasse, namentlich wie gemacht für das neue Domizil! Hans Fegerts „Alte Ingolstädter Brauereien und Wirtshäuser“ gibt dazu bewährt zu Protokoll: „Hans Kärling, genannt „der Hell“, gründete im Jahre 1613 den „Höllbräu“ … avancierteWeiter Lesen

Vor zehn Jahren eröffnete Hans Eckl in der Münchener Straße 32 seinen Schwedenschimmel. Zeitgleich wohnte ich genau gegenüber – und wurde so Gast der ersten Stunde. Eine wunderbare Örtlichkeit! Seine Namenswahl hat mir schon immer sehr gut gefallen. Zum Hintergrund, insbesondere für Nicht-Ingolstädter: Wenige Fußschritte neben dem heutigen Haus erkundete Schwedenkönig Gustav Adolf am Morgen des 30. April 1632 auf seinem weißen Pferd das Gelände (Dreißigjähriger Krieg/Ingolstadt wurde belagert, aber nicht(!) eingenommen). Dabei gelang es einem aufgeweckten Kanonier aus der Eselsbastei (Neues Schloss/Nordufer der Donau) dem Gekrönten das Tier förmlich unter dem Hintern wegzuschießen. Nach Abzug der Schweden verbrachten die Schanzer die Trophäe in die Stadt. Sie gilt als ältestes erhaltenes Tierpräparat Europas und steht heute im Raum 17 des Stadtmuseums – „Originalpferd des Schwedenkönigs Gustav Adolf, Beutestück der IngolstädterWeiter Lesen

Die ersten Ingolstädter Bier-Genuss-Tage (01. bis 03.05.2015) sind vorbei. Ich fand sie überaus gelungen! Wie auch schon die beachtliche 12-seitige Veranstaltungszeitung dazu, die ich (ausnahmsweise) sogar aufheben werde. Und nach allem was bisher zu hören war, wird es nächstes Jahr eine Fortsetzung geben – ich bitte ausdrücklich darum Alexander Herzog! Vielleicht könnte (sollte!) man dafür dann noch an der Verpflegungsschraube drehen … Nach dem Vorspiel hier das (unvollständiges) Nachspiel: Lieber Marco Dombek – ein IPA einfach so zu nennen ist … grandios! Mein Spitzenreiter an diesem Wochenende: Der Doppelbock vom mittelfränkischen Red Castle Brew (10 Monate im Slyrs-Fass gereift): Faktisch unbekannt: Nur unter dem Label „Kloster-Brauerei Scheyern“ befinden sich die Biere (ca. 6.000 hl/Jahr) der Benediktinermönche von Scheyern in der Flasche! Hier wurde von 1119 bis 1991 gebraut – undWeiter Lesen

Die gelungene zweite Ausgabe “Fest zum Reinen Bier” liegt hinter uns. Wie bereits freudig angekündigt, steigen heute ab 12:30 Uhr in der Exerzierhalle die ersten Ingolstädter Bier-Genuss-Tage: Am Vorabend der Geschichte wird noch fleißig gewerkelt: Wichtige Banner werden entrollt: Während die meisten bereits picobello zapfbereit sind, haben andere – Respekt Marco! – die Ruhe weg – Standplatz 3 – Schwalbenbräu: Und einige – Riegele und Tilmans – sind noch gar nicht da: Der Stand vom Brennstüberl Geistreich war sogar schon besetzt. Der Donaupoint hatte letztes Jahr die Idee eines einmaligen Apfel-Hopfen Brandes. Dazu wurden von der Burghausener Brennerei 2014er Streuobstäpfel aus dem Schlossgraben(!) um das Ingolstädter Neue Schloss mit Mandarina Hopfen vergoren. Die Flasche links war der erste (bereits ausgetrunkene) Versuch. Eine weitere Charge durfte vier Monate im (unbelegten) EichenfassWeiter Lesen

Der 23. April 1516 ist untrennbar mit Ingolstadt verbunden … Herzog Wilhelm dem IV. sei Dank: Verkündungstag des Bayerischen Reinheitsgebots für Bier – ebenda! Letztes Jahr nahm sich die Stadt dieser wichtigen Angelegenheit persönlich an und veranstaltete erstmals das „Fest zum Reinen Bier“. Eine gelungene Operation! – siehe Bericht. Vom 24. bis 26. April 2015 ist nunmehr die zweite Ausgabe in Planung: Was gibt es heuer Neues? Die Kanalstraße wird, neben Hohe-Schul-Straße und Dollstraße, Örtlichkeit der Festivität. Und zu den bisherigen sechs ausschenkenden Brauereien Nord- und Herrnbräu, Schwalbe, Graf Toerring/Hofbräuhaus Freising, Gutmann und Riedenburger gesellt sich Hofmühl dazu. Nach diesem Fest ist die Geschichte aber erfreulicherweise noch nicht vorbei. Im Gegenteil! Das Geschehen verlagert sich das Wochenende darauf, vom 01. bis 03. Mai, in den Klenzepark, in die feine Exerzierhalle:Weiter Lesen

Ich will den Freunden in München nicht vorgreifen. Aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein – dann ist diese feine kulinarische Stätte sicher im Slow Food Genussführer zu finden. Ich schwärme vom Wirtshaus Zur Schwalbe in der Schwanthalerstraße 149. Eigentlich sollte dort ja erst letztes Wochenende – nach der Braukunst Live! – meine Premiere sein. Die Umstände hatten es anders gefügt. Es gab sozusagen bereits eine Generalprobe … Und die war sehr gut. Also kehrte ich mit Vorfreude zurück! Die Schwalbe ist ein altes, typisch Münchner Vorstadtwirtshaus. Dunkles Wandholz, dunkle Holzstühle, helle Holztische. Zeitlos schön – geadelt mit Augustiner vom Fass: Zu seiner Historie kann ich nichts sagen. Seit Ende Januar jedenfalls gibt es hier einen neuen Pächter. Und dieser, das ist der Angelpunkt der Geschichte, steht auchWeiter Lesen

Jahresritual. Vergangenes Wochenende in München. Braukunst Live! Klappe die 4. Ich bin zum dritten Mal (2013 und 2014) dabei. Sehr gerne dabei! Veranstalter Frank Böer darf zufrieden sein. Die Kapazitätsgrenze ist endgültig erreicht. Hat er gesagt. Und auch gleich den diesjährigen Trend ausgemacht: Es gibt vier Faktoren, den Geschmack im Bier zu beeinflussen: Hopfen, Malz, Hefe und die Lagerung. Letztere gewinnt an Bedeutung – z.B. durch das Reifen in ehemaligen Whisky- oder Rotweinfässern. Ich bin sofort zu Tilman Ludwig. Shake the hand, that feeds you! Sein Helles ist der Hammer. Gibt es in Ingolstadt übrigens im Donaupoint zu erwerben und im Ausschank sowohl im Tagtraum als auch im Café Detter. Jetzt präsentierte er seine zweite Kreation: Ein im Abgang kräftig herbes Brown Ale. Klasse! In den Waagschalen sowohl Zitrus- alsWeiter Lesen

Letztes Wochenende in Berlin. Bei der Verleihung der Berlinale Kamera an Alice Waters (Köchin, Food-Aktivistin, Vize-Präsidentin Slow Food International) und Carlo Petrini (Slow Food Häuptling) war ich leider außen vor … In Sachen la dolce vita dafür aber mittendrin! Der ultimative Tipp für meister-fabel-märchenhafte Kuchen: Princess Cheesecake – Tucholskystraße 37/Berlin Mitte: Letztes Jahr begeisterte Chefin Cornelia Suhr mit ihren Kreationen „German Pastry-Making: Sweet Berlin“ auch auf dem Salone del Gusto in Turin (Bericht). Von nichts kommt nichts – so geht sie nämlich an die Sache heran: Berlin listet derzeit leider nur drei Wirtshäuser im Slow Food Genussführer. Irgendwie waren uns diese bei der Planung entglitten … Auf der Suche nach Einkehr war uns dann aber das Glück des Tüchtigen vergönnt. In der Rochstraße 2. Auf der Rechnung wurde unser köstlichesWeiter Lesen

Heute Abend. Kurz vor Ladenschluss. Rathausplatz/Ecke Sauerstraße. Dort, wo in Ingolstadt das Bier wohnt: Der Donaupoint zieht die Fahne für das Gute, Saubere und Faire hoch: Slow Food Deutschland hat einen neuen Unterstützer – herzlich willkommen! Das Angebot, die Vielfalt im Laden, wächst und wächst. Habe mir noch schnell ein Hopfenzupfer vom Meinel-Bräu geschnappt (wird gleich aufgemacht!), und freudig festgestellt, dass auch das feine Neuburger Juliusbräu in Ingolstadt angekommen ist: Zu guter Letzt: Noch gute 7 Wochen, Freunde des flüssigen Hopfens! Die Braukunst Live! 2015 erwartet uns:

„Hier kann man gut essen“. Diesen Tipp gab mir Michael Krieger (= Senior-Bräu vom Riedenburger Brauhaus) und meinte damit den Gasthof Zum Prock. Dieser befindet sich in Maierhofen – ca. 10 km nordöstlich von Riedenburg. Am gestrigen Dreikönigstag stand eine Überprüfung der Empfehlung auf dem Familienprogramm. Um es gleich vorweg zu nehmen: „Hier kann man sehr gut essen“. Danke für den Tipp! Ich gebe ihn hiermit weiter. Der Gasthof – geführt von den Wirtsleuten Nicole und Stephan Meier – hat sich das Motto „erhalten und genießen“ gegeben. Dafür steht insbesondere die hauseigene Landwirtschaft. Diese wird seit Mitte 2007 nach Bioland-Kriterien bewirtschaftet. Ganz im Sinne der Slow Food Arche des Geschmacks haben sich die Meiers der Erhaltung alter (schmackhafter) Haustierrassen verschrieben. Daher werden vor Ort das „Lakenfelder Huhn“, die „Bayerische Landgans“Weiter Lesen

Das halbe Hundert ist voll – der fünfte Teil (zum Beginn der Serie). Lauter feine Biere. Alle auf ihre Art gut bis sehr gut. Die Kandidaten habe ich wie gehabt in Ingolstadts Bier-Mekka – im Donaupoint – gekauft. entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. steht für befriedigend und für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *: Von oben nach unten, von links nach rechts: Kehrwieder Prototyp, Schalchner 5-Korn, Mittenwalder Karwendel Hell, Mittenwalder Berg Gold Export, Zötler 1447, Bayreuther Hell, Hoppebräu Vogelwuid, Hoppebräu Wuidsau, Giesinger Dunkel, Mahrs Bräu E.T.A. Hoffmann. Fortsetzung der Serie? Auf jeden Fall! Hunderte von interessanten Gebräuen warten im Donaupoint (und überhaupt!) darauf probiert zu werden. Im Blog werde ich aber nur noch über geschmackliche Volltreffer und Besonderheiten berichten, z. B. über solche: DenWeiter Lesen

Wenn man mal mit etwas angefangen hat… Zwei weitere alkoholfreie Weißbiere haben mich gefunden: Nr. 16 – Maisel’s Weisse (23 kcal/100 ml) und Nr. 17 – Jacob Weissbier alkoholfrei (19 kcal/100 ml): Die Reihe hat im April 2012 begonnen – Nr. 1-11, 12-13, 14 und 15. Licht und Schatten. Einmal das schön balancierte (Hopfen/Malz) erfrischende Maisel. Es wurde mir in den Kommentaren zur Serie bereits zweimal empfohlen – zu Recht! Und dann das Jacob. Sauer, flach, nicht das Meine. Update (19.03.2018): Vier weitere.

Wir schreiten voran: Der vierte Teil. Hier der Beginn der Serie. Erwartungsgemäß sensationell der „Dolden Boom“ (der Zweite – Premiere war im Frühjahr). Ein Gemeinschaftsprojekt der Riedenburger mit der New Yorker Brooklyn Brewery. Während beim „Dolden Sud“ die fortlaufenden Sude auf der Flasche benannt werden, sind bei der Rarität „Dolden Boom“ die einzelnen Flaschen nummeriert …  Stark auch der weihnachtliche Klassiker aus Titting – der Weizenbock von Gutmann. Mir diesmal ein Tick zu bitter (für ein Münchner Hell), die schwarmfinanzierte „Untergiesinger Erhellung“. Alle Biere habe ich selbstredend im Donaupoint gekauft. entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. steht für befriedigend und für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *: Von oben nach unten, von links nach rechts: Schäffler Bräu Zwickl, Spalter Premium Pils Nr. 1, St. GeorgenBräuWeiter Lesen

Bitte schön: Der dritte Teil. Hier Teil zwei. Tolles Märzen aus der Region (Essing). „Wuida Hund“ is echt a Hund! Und siehe da, die Riedenburger haben mit der „Martha Krieger“ ein Spezialpils für den dänischen Markt. Keine Ahnung wie es dazu gekommen ist. Kann das jemand aufklären? Alle Biere natürlich wieder aus dem Donaupoint. entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. steht für befriedigend und für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *: Von oben nach unten, von links nach rechts: Schneider Altbayerisches „Infanterist Deifl“ Rotbier, Schneider Märzen Spezial, Schneider Lager Dunkel, Maisel & Friends Pale Ale, Nittenauer Doldenzwerg, Baumberger Export Hell, Hoppebräu Wuida Hund, Hoppebräu Wuide Hehna, Karg Staffelsee Gold, Riedenburger Martha Krieger Spitzenpilsner. Fortsetzung

Freitag letzte Woche. Nach langer Vorarbeit – vielversprechender Beginn der Produzentenführer-Gruppe von Slow Food Ingolstadt. Der Genussführer ist ordentlich auf Kurs. Jetzt gilt es in unserer Region die gut, sauber und fair arbeitenden Erzeuger zu finden. Sehr viel Arbeit wartet da. Der Anfang ist jedenfalls gemacht. Mit den Bäckern. Offiziell ist noch nichts. Herrliche Kaisersemmeln, Quark- und Apfeltaschen, wunderbare Nussschnecken. Westlich von Eichstätt: Danach tafeln in die Eichstätter Altstadt. Dort gibt es seit September am Domplatz 1 das maletter. Fein. Klein. Bayerisch. Ich zitiere deren Website: „maletter bedeutet im Bayerischen und im Fränkischen „mein Lebtag”, also schon immer“ … „Wie in einem spanischen Tapaslokal finden Sie bei uns Köstlichkeiten in kleinem Format – bayerisch geprägt und neu interpretiert“ … „Unsere Abendkarte wechselt regelmäßig und passt sich den Jahreszeiten an“ … „GroßenWeiter Lesen

Bitte schön: Der zweite Teil. Hier Teil eins. Ich glaube, noch nie wurde so viel über Bier geredet wie momentan. Siehe exemplarisch das Braukunst Live! Festival in München (2013 und 2014). Im Mittelpunkt: „Craft Beer“. Für mich ist das zunächst einmal nichts Neues. Es ging und geht um gutes Bier. Dieses wurde schon immer kompromisslos aus erlesenen Zutaten handwerklich gebraut. Mit ausreichend Zeit. Mit der wahrnehmbaren Handschrift des Bräu. Teil der Selbstachtung einer Region. (Wieder) dazugekommen ist das Bemühen zum Erhalt der bedrohten Vielfalt, mehr noch, zu deren Neubelebung. Und natürlich die Lust am Experiment. Bier kann geschmacklich so viel mehr. Warum die Speisenbegleitung – Gang für Gang – dem Wein alleine überlassen? Gleichzeitig gilt es (weiter) das neue Bier-Spezialitätengeschäft in der Ingolstädter Altstadt zu unterstützen. Selbstverständlich habe ich dieWeiter Lesen

Seit vier Wochen ist das Einkaufen von Bierspezialitäten in Ingolstadt(!) eine wahre Wonne. Liebe Leute – nutzt das bitte auch! Ich jedenfalls habe mir fest vorgenommen, mich nach und nach durch das beachtliche Sortiment zu probieren. Die Rede ist natürlich vom Donaupoint am Rathausplatz/Ecke Sauerstraße – hier mein Bericht zur Eröffnung. Wie beim Wein auch, sollte man sich Notizen von seinen sinnlichen Eindrücken machen. Nur so behält man den Überblick … Sehr hilfreich ist dabei der Rechnungsausdruck, den es beim Kauf vor Ort gibt. Brauerei, Bier und Flaschengröße – alles vermerkt: Meine ersten zehn Kandidaten sind getrunken. Neben den Notizen (u. a. zu welcher Speise das Bier gut passen könnte) habe ich mich für ein recht einfaches Bewertungssystem entschieden. Wie hat mir das Bier geschmeckt? 🙂 entspricht den Schulnoten sehrWeiter Lesen

Herr Michael Kenne hat sich mit Leib und Seele dem Bier verschrieben. Geboren in Dresden, lebt er seit zwei Jahren in Ingolstadt. Die Craft Beer-Bewegung feiert – ausgehend von den USA über Italien – endlich auch in Deutschland die Wiederbelebung der Vielfalt, die Lust am Genussexperiment, die Wertschätzung für gute handwerklich gebraute Biere. Das Thema liegt mir bekanntlich sehr am Herzen – seht insbesondere hier, da, dort und ebenda. Wie aber kommt man an die guten Tropfen? Die spärlichen Einkaufsquellen habe ich hochgehalten – eins (gut) und zwei (eher mühsam). Internet also? Jein. Think global, act local! Und genau da kommt Herr Kenne ins Spiel und behebt das Problem. Das Erfreuliche – er macht das in der Innenstadt! In seinem Donaupoint, Rathausplatz/Ecke Sauerstraße. Der ältere Schanzer weiß – da warWeiter Lesen

Am Dienstag ist Herbstanfang. Heute habe ich mich mal kurz gefragt, wann wieder die Zeitumstellung droht (… 26.10.). Wegwisch! Die Wiesnzeit sorgt üblicherweise für stabil schönes Wetter. Und die hat doch erst gestern angefangen. Außerdem bin ich treuer Gefolgsmann eines Goldenen Oktobers … Indian Summer … Nachfolgende Bilder entstanden dieser Wochen im Freisitz. Ich lege sie mal auf den Blog. Als Statement für ein Unentschieden zwischen Bier und Wein. Als Keil gegen abnehmende Tage …

Meine Suche nach einer Garküche mit Dim Sum in Ingolstadt entbehrt schmerzlich jedes Erfolgserlebnis. In München bin ich hingegen erneut fündig geworden (Danke Pini!): LeDu Happy Dumplings in der Theresienstraße 18 – geöffnet seit Mitte April 2014: Die frischen Teigtaschen werden handwerklich selbst gefertigt und gefüllt. Der Bestellvorgang beginnt mit der Teigauswahl: Hell mit Weizen- oder dunkel mit Roggenmehl. Dann bieten sich für die Zubereitung gebraten oder gedämpft an. Endlich stehen neun verschiedene Füllungen zur Auswahl. Das Rinder-, Schweine- und Hühnerfleisch stammt ausschließlich von der Bio-Metzgerei Pichler (Verbände Bioland und Naturland!) in Gräfelfing. Auch die verwendeten Eier sind bio. Wir hatten Hot Chicken und Sauer Schwein. Sehr fein. Schön wäre es, bei der Auswahl – es gibt 6 oder 10 Stück – der Füllungen variieren zu können. Um derzeit alleWeiter Lesen

Es war eine Flasche Samuel Adams Boston Lager die mir eine neue, wunderbare Bier-Welt eröffnete. Der Wohlgeruch des Humulus lupulus … Weit mehr als 20 Jahre ist das jetzt her – warm greetings to you Bill! Nun darf ich vermelden, dass es dieses Bier in Ingolstadt zu kaufen gibt. Etwas eingeschränkt – im SELGROS (nur für gewerbliche Kunden), Otto-Hahn-Straße 2-4, 85055 Ingolstadt – aber immerhin: Obere Reihe rechts von der Mitte. Craft Beer-Freude haben links daneben sicher gleich auch BrewDog ausfindig gemacht. Oder direkt darunter CREW Republic (vormals CREW AleWerkstatt aus München). Mittig letzte Reihe: Spezialitäten der Riegele BierManufaktur! (10) – Fingerzeig – (12)

Zeitweilige Mailanfragen erinnern mich an mein hier gegebenes Versprechen. Ich schulde noch die Benennung des fabelhaften Wirtshauses im östlichen Augsburger Umland – eines, dass man gar nicht oft genug ansteuern kann! Ich tue das seit fast 15 Jahren. Und das kam so: Im Ingolstädter Gasthaus Mittl (Canisiusstraße 9) hing zwischen den Herrnbräu-Zapfhähnen an einem Hahn ein Schild mit der Aufschrift „Koller-Bier“. Eine ungefilterte, naturtrübe Köstlichkeit machte mir augenblicklich die Luft aus dem Glas. Wie die Mittls zu dem Fass gekommen sind, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls gaben sie mir die Adresse des Brauers. Einige Wochen später war ich dann dort: Landhausbräu Koller (Melanie und Ludwig Koller), Hergertswiesen 5, 86495 Eurasburg. Im Jahr 2000 begann der hochsympathische Ludwig (heute 37 Jahre) im 150 Jahre alten (elterlichen) Wirtshaus sein eigenes Bier zuWeiter Lesen

Zur lesenswerten Vorgeschichte: Nach meinen Überlegungen zur Wiesnzeit 2011 und insbesondere 2012, habe ich mich über diesen Stadtratsantrag sehr gefreut. 2013 ging ins Land … Dann vermeldete der Donaukurier zu Beginn 2014 endlich tatsächliche Bewegung! Heute Mittag habe ich mich mit Moritz einer (leider sehr überschaubaren) Gruppe (mit aber immerhin zwei Stadträten: Christian Höbusch und Henry Okorafor – jeweils BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) angeschlossen, um der Volksfest-Bio-Hendl Premiere in Ingolstadt auf den Grund zu gehen. Der Weg führte uns ins Herrnbräu-Festzelt (Festwirt: Lorenz Stiftl). So schaut’s aus: Und gut wars. Nicht überwürzt, schön resch. Es kostet knapp 70% mehr als das konventionelle Hendl. Was bekommt man für 5,90 EUR (den Mehrpreis) auf dem Volksfest? Jedenfalls keine Fahrt in Begleitung mit der Mini-Achterbahn. Keine vier Spiele Camel-Derby und wohl nur 3 MalWeiter Lesen

Ich mag Klöster. Besonders angetan bin ich von der Benediktinerabtei Plankstetten. Als ich vor guten zehn Jahren vor der Frage stand, ob ich mich als Rechtsanwalt selbstständig machen soll, fand ich hier die nötige Stille zur Sammlung und Aufhellung. Eine Woche lang arbeitete ich bis zum Mittagessen in der Gärtnerei – der restliche Tag war der Kontemplation vorbehalten. Das erfreuliche Ergebnis ist bekannt. „Leben aus dem Ursprung“ heißt es in Plankstetten. Und damit sind sie ganz weit vorne. Die Landwirtschaft des Klosters wurde 1994 komplett auf organisch-biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Gute Mittel zum Leben tummeln sich hier deshalb überall: Klosterküche, Marktwagen, Hofladen. Eigene Bäckerei, Metzgerei (sogar eigene Schlachtung), Imkerei, Gärtnerei und Brennerei (alle Betriebe hier). Selbst einen Onlineshop gibt es. Vergangenen Sonntag war die Familie in der Klosterschenke: Man beachte denWeiter Lesen