Fingerzeig (53) – Salami mit Kürbiskernen

Samstagmorgen-Einkauf bei meinem Haus- und Hofmetzger – Joseph Huber. Es gibt da was Neues! Eine Salami mit Kürbiskernen. Fleisch und Fett für die Wurst ist natürlich vom Naturschwein. Die Kerne kommen aus dem Altmühltal – von der Familie Hiermeier. Beide sind bei Slow Food engagiert – ein schönes Zusammenwirken. Sehr, sehr fein – probieren!

Übrigens. Am 29. Juni 2019 besucht Slow Food Ingolstadt die Familie Hiermeier in Wellheim – siehe hier. Mitkommen!

(52) – Fingerzeig – (54).

Honigvorrat

Am Freitag habe ich unsere zur Neige gegangenen Honigvorräte aufgestockt. Bei den Imkern meines Vertrauens – Helga und Albrecht Pausch (Bienhof Pausch) aus Scheyern:

Habt ihr gelesen was auf dem Honigtopf steht? Ich wollte das schon lange einmal hier rühmen: „Wir stehen für eine tierethische ökologische Imkerei welche die Integrität des Bienenvolkes bewahrt und seine Unversehrtheit über den Ertrag stellt.“ Donnerwetter!

Während die Deutsche Weinkönigin von 1995/96 – Julia Klöckner, heute strahlende Bundeslandwirtschaftsministerin – gerade mit stolzer Brust das (freiwillige – arrrgh!) staatliche Tierwohllabel feiert – dessen einziger Fortschritt immerhin darin besteht, dass mit seinem Namen nunmehr auch offiziell festgehalten ist, dass die gesetzlichen Mindeststandards für Tierhaltung in unserem Land mit Tierwohl eben nichts zu tun haben können – gibt es Menschen wie die Pauschs, die sich bereits dem Befinden von Insekten annehmen.

Womit wir beim abschließenden Wink wären. Das laufende Volksbegehren Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern „Rettet die Bienen!“ kann und sollte noch in den nächsten drei Tagen (Montag 11.02. bis Mittwoch 13.02.19) unterstützt werden! Seine bisherige Wirkung ist bereits phänomenal. Die wichtige Angelegenheit ist landauf, landab in aller Munde und Ministerpräsident Söder hört man gar sagen: „Das Thema liegt mir persönlich und auch der CSU am Herzen.“ Ohne Volksbegehren hätte das womöglich niemand so schnell bemerkt …

SZ vom 09./10.02.2019

Und natürlich fängt die ganze Sache vor und hinter jeder Haustüre an!

Garten der Olmas im Mai 2018

Fest bei den Naturschweinen

Seit letztem Jahr suhlt sich das „Naturschwein“ genüsslich durch eine Vielzahl von Geschichten im Blog. Exemplarisch – was hat es mit diesem Schwein auf sich? – schaue man hier, da und dort.

Am 14. Juli besuchten Slow Food Ingolstadt und viele Konsumenten – besser Ko-Produzenten 😉 – die auch gerne wissen wollen woher ihr Essen kommt, den Hof von Barbara und Michael Weichselbaumer in Pfaffenhofen/Thalhof.

Mit von der Partie die Slow Food-Unterstützer: Claudia und Joseph Huber (Metzgerei Joseph Huber) sowie Christine und Wolfgang Speth (Schinken-Ambiente). Es war ein Fest für Kopf und Bauch! Nachhaltige, regional-bäuerliche Landwirtschaft – Hand in Hand mit echtem Lebensmittelhandwerk.

Alles da – wenn man nur Augen und Ohren öffnet und endlich die widerliche Geiz-ist-geil-Mentalität in die Tonne tritt. Abschweif: Das geht auch auf Volksfesten. Freilich nicht in Ingolstadt… aber z.B. in Paffenhofen (gerade eben vom 7. bis 18. September). Meine Empfehlung: Das – wie schon 2017 – vom Kloster Scheyern (Naturland!) bewirtschaftete Traditionszelt. Und in der Weißbierhütte der Familie Spitzenberger gibt es sogar Bratwurst vom Naturschwein 🙂

Zurück zu eben diesen. Sie haben einen Ringelschwanz – DAS IST LEIDER SCHON ETWAS BESONDERES – weniger als einem Prozent der Schweine in Deutschland ist das vergönnt… Wir sollten alle zusammen dieses Verhältnis umdrehen. Dabei?! Und weil Bilder mehr sagen als Worte: