In Ingolstadt existiert ja leider kein Wirtshaus in dem es hausgemachte Weißwürste gibt. Anderenfalls bitte ich um sofortige Mitteilung! Wohl haben sie – eingekauft – aber etliche im Angebot. Ein Klassiker ist und bleibt der Verzehr von Würsten am Würstelstand. In der Altstadt habe ich vier davon ausgemacht. Woher kommen die Weißen, die dort im Kessel schwimmen? Am Wochenmarkt (Mittwoch und Samstag) gibt es zwei Stände. Der Pfafflinger steht am oberen Ende (schräg im Rücken zum Herzogkasten). Roswitha und Christian Pfafflinger beziehen die ihren von der Metzgerei Walk (Weißwursttest Nr. 3). Am unteren Ende (im Rücken zur Donau) ist das Revier der Peyerls (Standbetreiber sind Renate und Rupert Stark). Der Wochenmarkt bleibt aber – was die Würstelstände angeht – in einer Metzgerhand. Denn Marianne und Peter Peyerl/bzw. die Starks kaufen ihre auch beimWeiter Lesen

In Ingolstadt und den angrenzenden Landkreisen gibt es eine ganze Reihe gut gemachter Museen und Bildungsstätten zum Thema Lebensmittel und Landwirtschaft, die da wären: Bauerngerätemuseum in Ingolstadt/Hundszell Jura Bauernhof Museum in Hitzhofen/Hofstetten Donaumoos Freilichtmuseum „Haus im Moos“ in Karlshuld Deutsches Hopfenmuseum in Wolnzach Europäisches Spargelmuseum in Schrobenhausen Das Hopfenmuseum hat der padrone mit dem Slow Food Convivium Ingolstadt vor einigen Wochen besucht. Bericht dazu hier. Heute ging es wieder ins Museum. Im Bauerngerätemuseum Hundszell war Öko-Bauernmarkt! Zunächst machen wir aber eine große Schleife. Schon immer wollte ich einmal auf dem Pfaffenhofener Flohmarkt herumstöbern. Stunden später: Guter Markt! Neuwaren 0 %, Ramsch < 3 %. Klare Empfehlung. Meinen Rucksack machten schließlich acht Gewichte schwer: Diese werden bald ein wenig abgeschliffen und dann klar lackiert. Türstopper, Bücherstütze, Briefbeschwerer – sind gut verwendbar. Handschmeichler.Weiter Lesen

Die Marktgemeinde Podersdorf am Neusiedler See hat zwei Leuchttürme. Einen echten. Er steht am kleinen Hafen, ist unbemannt und etwa 12 Meter hoch. Und einen der Wirtshauskultur! Dieser befindet sich in der Hauptstraße 39 und heißt Gasthaus zur Dankbarkeit. Seine Größe ist nicht abschätzbar. Er ist in jeder Hinsicht imponierend! Und er hat „Wärter“: Josef Lentsch und seine Frau Heidi. Was soll ich sagen? Das Netz ist voll mit Geschichten über die Dankbarkeit. Ich erzähle einfach kurz meine. An einem Freitagabend Ende Juli 2011 gegen 19 Uhr betrete ich das Gasthaus. Ohne Reservierung … Der Eingangsbereich birgt vier rustikale Holztische und die Schank. Jeder kennt das Gefühl – hoffentlich. Und jeder der es kennt, sehnt sich danach. Immer wieder. Man betritt ein Wirtshaus und kommt unmittelbar an. Gerade und auch bei sich selbst. AufWeiter Lesen

Im Burgenland habe ich bei der Familie Varga residiert. Die Vargas betreiben unter ihrem Namen im Weinort Gols DAS Fischrestaurant am Neusiedler See: Varga, Untere Hauptstraße 123, 7122 Gols. Seit 1972 gibt es das familiengeführte Restaurant. Im Sommer lockt eine schöne Sonnenterrasse (mit Baumschatten). Das kongeniale bei den Vargas ist aber, dass sie die Fische nicht nur außergewöhnlich köstlich zubereiten, sondern auch selbst fangen! Und das in der jetzt vierten Generation. Begonnen damit hat Matthias Haas im ungarischen Groisbach. Nach dem Krieg übersiedelte die Familie in das österreichische Gols. Hier lernte Emmerich Varga senior, ebenfalls aus Ungarn stammend, die Tochter von Haas kennen und heiratete sie. Sein Schwiegervater lernte ihm das Fischen auf dem See. Das Wissen gab er bei Zeiten seinem Sohn, Emmerich Varga junior, weiter. Dieser führt heute, zusammenWeiter Lesen

Zuerst eine Empfehlung. In Österreich gibt es das Magazin für Ess- und Trinkkultur „A La Carte“. Es erscheint vier Mal im Jahr. Als ständige Beilage im Magazin findet sich die Zeitschrift „Slow“ von Slow Food Wien. Allein dieses Näheverhältnis sagt einiges aus … Besonders gut gefallen mir die „Bookazines“ des Verlags, die zwei Mal per anno herauskommen. Unter den bisherigen Titeln finden sich z.B. „Wiener Beisln“, „Wiener Kaffeehäuser“ oder „Wiener Märkte“. Tiefgang und Kompetenz in sehr schönem Layout mit Spitzenfotos. Nicht nur als Bestandteil des Wiener Reisegepäcks sicher eine sehr gute Wahl. Seit heute darf mich der Verlag auch auf seiner Abo-Liste führen … Da mich in letzter Zeit Burger (siehe hier) besonders beschäftigten, schlug ich beim Anblick des neuen „Das Burger-Kochbuch“ im Buchladen sofort zu. Zum „must have“ wurdeWeiter Lesen

Der Slow Food Genussführer freut sich seit heute über einen Neuzugang aus dem Gebiet des Conviviums Ingolstadt: Gasthof Neuwirt, Färberstraße 88, 86633 Neuburg Herzlich willkommen und weiter so! Damit sind nunmehr vier Empfehlungen aus unserer Region im Genussführer – siehe hier.

Nach Umsatzzahlen in der Gastronomie steht McDonald´s auf Platz eins und Burger King auf Platz zwei in Deutschland. Beide verkaufen insbesondere – Burger. Ein Burger wird also immer gerne genommen. Soviel zur Quantität. Jetzt wäre es freilich sehr traurig, würde man den Damen und Herren der Systemgastronomie dieses schmackhafte Feld widerstandslos überlassen. Wenden wir uns also der Qualität zu. Jeder der schon mal einen mit frischen, guten Zutaten handgemachten Burger gegessen hat, weiß wie ein solcher Widerstand schmeckt. Das Problem: Ganz Ingolstadt ist von uniformen, vollkommen genussfreien Standardbratlingen der Lebensmittelindustrie besetzt … Ganz Ingolstadt? Nein! Es gibt tatsächlich Gegenwehr. Hier: Ich sitze im Golden. Kupferstraße 28 in der Altstadt von Ingolstadt. Mir gegenüber: Wolfgang Kratzer – der Chef. Seit wann gibt es das Golden? Eröffnung war am 11.11.2010. Das ersteWeiter Lesen

Er hat noch nie für mich gekocht. Trotzdem hat er mich schon unzählige Male aufs befriedigendste gesättigt. Der Mann macht Musik, er jazzt mit dem Flügelhorn, schreibt Bücher – auch Kochbücher – verlegt eine Zeitschrift „Häuptling Eigener Herd“, gartelt, imkert, lebt angenehm intensiv. Ja und natürlich kocht er. In seinem Laden, dem „Restaurant Wielandshöhe“ in Stuttgart. Sein Name: Vincent Klink. Er wird für mich kochen. Ganz sicher. Bis dahin labe ich mich an einer meiner Lieblingswasserstellen im Netz – seinem Online-Tagebuch. Wunderbarer Stoff. Immer wieder. Nachtrag (26.04.2012): Es ist geschehen

Man muss auch mal auf ein Opfer verzichten können. Mit diesem Ansinnen besuchte ich am Freitag in sehr angenehmer Runde das Restaurant Broeding in München, Neuhausen. Wir wollten es uns gut gehen lassen. Uns wurde sehr gut getan! Das Broeding gibt es seit 1990 und wird von Gottfried Wallisch (Service) und Manuel Reheis (Küche) geführt. Feine Küche mit Bodenhaftung – Österreichische Weine satt. Nach dem Eingang rechts ein Raum mit Stehtischen umgeben von Weinregalen bis unter die Decke. Links der Speiseraum. Frisch, hell. An den Wänden, auf den Tischen – keine Gecken. Es wird ausschließlich ein täglich wechselndes 6-Gang Menü angeboten. Besonders zu empfehlen: Die Weinbegleitung. Jeder Gang kommt dann mit einem passenden Tropfen aus Österreich. Dazu immer eine kurzweilige, mitnehmende Erklärung und der stete Wunsch: „Viel Spaß damit“. Den hattenWeiter Lesen

Mögen Sie Schweinshaxe? Wenn ja, wo gibt es die Beste in unserer Region? Dieser Frage wollte ich erschöpfend nachgehen. Gleichgesinnte waren schnell gefunden. In 29 Tests – von November 2005 bis Mai 2010 – haben wir Antworten gekostet. Wird für gewöhnlich ein Wirtshaus in der Breite seines Angebots kritisiert, haben wir uns ausschließlich auf die Haxen und deren übliches Tellerumfeld konzentriert. Die Bewertungen für Kruste, Fleisch und Geschmack flossen mit doppelter Gewichtung in das Gesamtergebnis ein. Gewertet wurden: Kruste: Sie sollte unbedingt knusprig (rösch) sein, dabei aber noch schneid- und kaubar. Fleisch: Das Fleisch sollte zart und gut durch sein, sowie leicht vom Knochen gehen. Fett ist Hauptgeschmacksträger – ein zu viel (gerade unter der Kruste) sollte aber nicht sein. Geschmack: Es entscheidet ausschließlich der Gaumen des Testers. Optischer Gesamteindruck:Weiter Lesen

Dieser Post wird fortlaufend aktualisiert. Ich möchte den Genussführer vorstellen – ein nationales (Dauer)-projekt von Slow Food Deutschland. Wer ihn nicht hat, leistet sich eine unbekömmliche Lücke. Slow Food Ingolstadt hat zur Stunde neun Wirtshäuser in den Genussführer empfohlen. Diese sind: ➜ Gasthof Stirzer, Hauptstraße 45, 92345 Dietfurt (seit 11/2009) Zum Jahresende 2017 ist dieses Refugium leider Geschichte – siehe hier.➜ Gasthaus Beckerwirt, Hauptstraße 15, 85113 Böhmfeld (seit 12/2009)➜ Gasthaus Stark, Dorfstraße 17, 85128 Nassenfels/Wolkertshofen (seit 2/2010)➜ Brauerei-Gasthof Neuwirt, Färberstraße 88, 86633 Neuburg (seit 6/2011)➜ Köschinger Waldhaus, 85092 Kösching (seit 5/2013)➜ Gasthof Bauer, Dorfstraße 15, 85137 Walting/Rieshofen (seit 5/2014)➜ Fuchsbräu, Hauptstraße 23, 92339 Beilngries (seit 04/2015)➜ Landgasthof Wagner, Unteremmendorf 5, 85125 Kinding (seit 04/2016)➜ Gasthaus Spitzer, Lohweg 10, 84072 Au/Osterwaal (seit 04/2016)➜ maletter, Domplatz 1, 85072 Eichstätt (seit 10/2017) EsWeiter Lesen