Mir braucht ihr das nicht zu erzählen. Dass man Wirte und deren Bühnen braucht, um ein gutes Leben zu führen! Der Virus hat uns einander weggenommen. Seit gestern dürfen wir wieder. Achtsam. Zunächst nur draußen. Gott sei Dank ist Mai … Wir sind in unserem Kiez geblieben. Und ich habe beim Anschub geholfen. Mit einem Obazdn. Die Bühne stand zunächst im Vordergrund. Und hier darf man ihn ja mitbringen – in den Schutterhof zu Andrea und Harald Mödl. Biergartenzeit 2020! Und weil es so schön war, gab es heute gleich einen Nachschlag. Im diagonal bei Norbertus und Reinhard von Jordans. Gönn dir – dieses Schnitzel, das seinesgleichen sucht. Vom Naturschwein („Wiener Art“) – mit Butterschmalz in der Pfanne geschmurgelt. Spektakulär, sensationell, phänomenal. In den Mund nehmen – sagt mehr alsWeiter Lesen

„Alea iacta est“. In diesem Fall beide Würfel – sonst klappt das mit der Neun nicht. Und ich muss noch ein „Tempus fugit“ hinterherrufen. Denn heute sind es wahrhaftig neun Jahre, seitdem extra prima good im Spiel ist: Zahlenspiele. Am 15. Mai 2012 – extra prima good gibt es ein Jahr – war ich 43 Jahre alt. 2,33 % meiner Lebenszeit begleitete mich bis dahin mein Blog. Heute zähle ich 51 Jahre. Und die gemeinsame Wegstrecke beträgt bereits 17,65 % meiner Jahre. Die 50 % werde ich – so ich und Gott will – am 15. Mai 2053 mit 84 Jahren erreichen … Unwahrscheinlich ist das nicht. extra prima good hat keinen geringen Anteil daran, dass ich mich ausgesprochen wohl und lebendig fühle. Das stete Entdecken und Sammeln von gutemWeiter Lesen

Dieser Tage ist es mir gelungen eine ewige Baustelle zu schließen. Es geht um Messer. Konkreter – um ihre klassische Erscheinungs- und Zustandsform in unserer Küche: Nicht scharf. Schaue ich der Realität wirklich tief ins Auge: Eigentlich stumpf … Natürlich habe ich (fast) alles versucht. Mit dem Wetzstahl. Mit allerlei „Durchziehgeräten“, die sich Messerschärfer nennen. Meine Ergebnisse damit waren bestenfalls immer nur ausreichend, Tendenz zu mangelhaft. Zum Schleifen mit Wassersteinen konnte ich mich nie durchringen. Am Ende hat es dann regelmäßig der Messerschleifer auf dem Ingolstädter Pfingst- oder Herbstfest gerichtet. Ein weiterer Ausweg ist der Schleif- & Schärfdienst Johann Kuffer in Demling. Das Ganze erinnert mich gerade an die Zeit ohne vernünftige Käsereibe. Sie ist seit dieser Entdeckung vorbei. Mein neuer Scharfmacher – und ich nehme das Wichtigste gleich vorweg,Weiter Lesen

Der 8. Mai 1985 war ein Mittwoch. Ich habe gerade nachgesehen. Bis zur Stunde dachte ich immer, dass er auf ein Wochenende fiel. Oder es waren Schulferien? Auch nicht. Das ist merkwürdig, denn ich war sicher nicht in der Schule, sondern lag während des Vormittags im Bett … Es muss so gewesen sein, weil mich irgendwann das bis dahin lediglich dahinplätschernde Radioprogramm begann in seinen Bann zu ziehen. Ich lauschte mit zunehmender Ergriffenheit den Worten von Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Er hielt zur Stunde im Bundestag (Bonn!) eine Rede, die – in jeder Hinsicht zu Recht – in die Geschichte einging. Danach habe ich mir sogar deren Text organisiert. Das kleine Heftchen habe ich noch heute: Die Rede ist ein Gesamtkunstwerk (nachlesen). Folgende Passagen will ich trotzdem herausstellen: … „wasWeiter Lesen

Es ist Mai geworden. Die Lust auf Spargel war wirklich nicht mehr zu bändigen! Also ging es gestern bei fürwahr Aprilwetter auf Landpartie – na wohin wohl? – nach Linden zum Spargelhof der Familie Rehm. Kenner nehmen sich Zeit – auf beiden Seiten, Bauer und Kunde. Der Augenschein plastikfreier Felder ist saisonbedingt sogar Startbild auf meinem Telefon. Lagebericht von Josef Rehm: Alles – trotz Virus – gut in diesem Jahr. Die fehlende Nachfrage aus der Gastronomie wird prächtig vom Endverbraucher aufgefangen. Ein bisserl mehr Regen wäre schön. Die Serie „Beim Grasen der Rinder“ – ab hier – mahnt mich auf der Rückfahrt (endlich) auch zwei weitere tierische Sozialverbände aus dem Donaumoos aufzunehmen. Einmal die in Kaltenherberg (bei Brunnen) grasenden Galloways. Auf einer Weide tummelten sich gestern die Jung-, auf derWeiter Lesen

Die Gastronomie ächzt unter den gegenwärtigen Bedingungen. Eine (Not)-lösung ist die Lieferung auf Bestellung oder die Abholung der Speisen. Nachdem Lockerungen der Situation nicht in planbarer Sicht sind, nimmt die Zahl der Außer-Haus-Projekte zu. Diesem Umstand verdanke ich allerdings, dass jetzt bei mir eine wohlige Erinnerung wachgerüttelt wurde. Ich will sie kurz mit Euch teilen. Ich spiele sehr gerne Pétanque (siehe hier). Unvergessen damit sind viele Sommerabende auf dem Josef-Strobl-Platz (ehemals Proviantplatz, hinter der Franziskanerkirche/vor dem Arbeitsgericht). Und wiederum hiermit untrennbar verbunden ist die wunderbare Gastfreunschaft von Christine und Armin Weiherer. Genau hier bewirteten sie nämlich ihr Lokal „El Chico“. Irgendwann tauchte auf der Tageskarte (und nur dort) ein Nudelgericht mit Hähnchen-Sahne-Sauce, überbacken mit Gouda und Cheddar und Preiselbeeren („Chicken Cheese Casserole“) auf. Es war Liebe auf den ersten Biss!Weiter Lesen

Das größte Volksfest der Welt fällt heuer aus. Eine richtige Entscheidung! Es schmerzt natürlich ein bisserl. Der Sommer geht zur Wiesnzeit sehr häufig nahtlos in einen goldenen Herbst über. Speckwetter. Deshalb sind beim Ammer zur Mittagswiesn die Fenster geöffnet. Auf dem Balkon wird handgemachte Volksmusik gepflegt. Die Menschen sind tiefenentspannt. Sie sitzen frohen Mutes an weiß eingedeckten Tischen. Die frische Augustiner-Mass geht runter wie Öl. Da kommt das knusprige Bio-Hendl. Die Wiesn – sie ist das, was du draus machst! Im Sog der Wiesn-Absage gibt es freilich 2020 auch keinen Raum mehr für andere Volksfeste. Damit habe ich meine Mobilmachung für Bio-Hendl auf der Schanz (Pfingst- und Herbstfest) ebenfalls kassiert. Und aufgemerkt! Mit dem neuen Stadtrat stehen die Chancen für 2021 eh sehr viel besser 😉 Das nächste Oktoberfest istWeiter Lesen

Für ein Stadtviertel, einen überschaubaren Wohnbereich – manchmal auch nur wenige Häuserblöcke – gibt es sehr feine Ausdrücke. Ich möchte diese drei nennen: Kiez (Berlin), Veedel (Köln) oder Grätzl (Wien). Wer hat noch mehr? Zu meinem – das Bayerische hat da nicht wirklich was – zwei spontane Geschichten. Da wäre einmal diese Hauswand: Am 7. Juli 2010 ab 20:30 Uhr fand genau hier eine sehr denkwürdige Unternehmung statt. Ein auf die Wand gerichteter Beamer ließ mich in der 73. Minute des WM-Halbfinales zwischen Deutschland und Spanien (Südafrika) Zeuge werden, wie Puyol nach einer Ecke von Xavi ein sehr hässliches Kopfballtor erzielte. Es blieb beim 0:1 … Heute am frühen Nachmittag schrieb Sacha Lachner – der Impresario des Engelwirts – auf facebook: „Ab sofort bieten wir die nigelnagelneuen E-Wirt Gutscheine feil.Weiter Lesen

Eine (kleine) Fleißarbeit. In süß-sauren Zeiten. ➜ Schnipsel 16 Wir empfangen situationsbedingt physisch keine Mandanten mehr in der Kanzlei. Haben aber – Gott sei Dank – genug Arbeit. Und das Ergebnis der Stichwahl zum Oberbügermeister in Ingolstadt in einem Bild: ➜ Schnipsel 17 Er ist wieder da! Aber nur für kurze Zeit … Der wunderbare Maibock vom Riedenburger Brauhaus. Gleich zwei Kisten? Na ja – auch gleich an die Lebkuchenzeit(!) denken – siehe hier. ➜ Schnipsel 18 Auch wenn der Wohnungseinbruchdiebstahl (§ 244 I, III StGB) seit 2017 als Verbrechen (§ 12 I StGB) gilt, ist das hier (gesehen in der Altstadt) doch sehr leichtsinnig 😉 ➜ Schnipsel 19 Im Garten. Mähroboter müssen draußen bleiben! Das zeigt bienenfreundliche Wirkung: ➜ Schnipsel 20 Beim Zeitungslesen entdeckt. Die von Gerhard Schick gegründeteWeiter Lesen

Zur Zeit ist es Mode auf facebook „alte“ Fotos von sich zu posten. Heute ist der 1. April. Eigentlich wollte ich an Silvester 1999/2000 mit dem Rauchen von Zigaretten aufhören, womit ich irrwitzigerweise 1990 bei der Bundeswehr anfing … Das hat nicht wirklich geklappt. Aber mit kurzer Verzögerung in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2000 dann doch. Deshalb erfreue(!) ich mich heute daran 7.305 Tage oder 240 Monate oder 20 Jahre frei von diesem Schwachsinn(!!!) zu sein. Nach 12 Jahren gab es dazu bereits diesen Beitrag. Jetzt bringe ich zur Feier des Tages diese beiden Geschichten zusammen und poste ein „altes“ Foto von mir. Mit Zigarette. Aber nicht auf facebook, sondern hier. Das hält länger: Es entstand im Jahr 1991. Das Jurastudium war frisch angefangen. MitWeiter Lesen

Seit 20. März gilt in Bayern bekanntlich eine Ausgangsbeschränkung. Sie lag in der Luft. Deshalb begab sich die Familie am Vortag noch in ihre Jagdgründe für den First Flush des Jahres. Zwischenzeitlich kursieren für Bärlauchpesto zu Hause verschieden Rezepturen. Für meine pflückte ich diesmal 380 Gramm (hier die Anleitung). Im Pastateller mische ich momentan sehr gerne einen Löffel Crème fraîche dazu. Da tropft der Zahn! Die drei Gläser sollten eigentlich die Ausgangsbeschränkung überdauern. 1 1/2 sind schon weg …

Heute in meiner Post. Schon kurz durchgeblättert. Ein Genuss!!! Ich mache Euch ein Angebot. Die ersten fünf Kommentatoren (unter dem Beitrag), die auf die Frage warum sie diese Ausgabe gerne hätten, einen guten Spruch auf Lager haben, bekommen ein Freiexemplar. Slow Food Mitglieder bleiben außen vor – sie brauchen nur in ihren Briefkasten zu sehen 😉 Die Abholung/Übergabe machen wir dann im Einklang mit der bestehenden Ausgangsbeschränkung. Zur Stunde also leider gar nicht.

Unterstützung der lokalen Gastronomie. Die gerade zugesperrt der Dinge harrt. „Wir liefern jetzt auch!“ Frisch aus dem Holzofen. Nicht wirklich ein Opfer… Gestern: 3 x Regina vom Ristorante Castello unter 0841/9311786. Bewährt gut. Was trinkt der Italiener für gewöhnlich zur Pizza? Bier! Und hier kommen Bryan und Max – die Jungs von Yankee&Kraut – ins Spiel. Mit ihrem aktuellen Wurf: „Heart Waves“ – ein DDH (Double Dry Hopped) IPA (6,5 %). Malze: Gerste, Weizen und Hafer. Hopfen: Citra, Mosaic BBC und Ekuanot BBC. Exotische Fruchtnoten, sehr süffig. Mein Kompliment – große Klasse! In Zukunft gerne aus der Flasche 😉 Max? Bryan? Schreibt bitte in den Kommentar wo es das Bier derzeit in Ingolstadt gibt. Und bevor die Bestellungen eingehen – bitte ein Sixpack für mich reservieren. Danke. (57) – FingerzeigWeiter Lesen

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das stimmt nicht immer. Jedenfalls nicht bei mir – heute. Die Unterlagen für die Stichwahl zur Kommunalwahl 2020 am 29. März lagen morgens im Briefkasten. „Bis spätestens am Mittwoch sollte jeder Bürger die Wahlunterlagen vorliegen haben, betont Wahlleiter Müller“ (Quelle). Wer bleibt (Christian Lösel) oder wird (Christian Scharpf) Oberbürgermeister? Ich habe mich beim – fast genüsslichen – Ankreuzen selbstverständlich an meinen gemachten Wahrnehmungen und Erfahrungen in den letzten sechs Jahren Kommunalpolitik auf der Schanz orientiert. Und freilich daran, wer im Ausblick auf die nächsten sechs Jahre der Stadt und ihren Bürgern wohl mehr gut tun wird. Das Coronavirus bestimmt momentan faktisch alles. Sein Einfluss auf meine Wahlentscheidung lag hingegen bei null. Wer immer Euer Mann ist – wählt ihn! Beide werden sich –Weiter Lesen

Ingolstädter Momentaufnahmen. Während eines Sonntagspaziergangs am 22. März 2020. Neuland. Tag auf Tag. Bei neun zur Stunde positiv getesteten Corona-Fällen auf der Schanz: Haltet Abstand. Bleibt zu Hause. Übt Geduld. Frei nach Günter Grünwald: „Was anderes bleibt euch eh nicht übrig.“

Über das Golden (= Ingolstadt kann seither Burger) gibt es hier viel zu lesen und zu schauen. Am 7. Mai 2019 war Schluss damit. Seit dem 17. Januar 2020 ist es wieder geöffnet. Die neuen Macher heißen Jeto Farizi und Musti Simsek (Funky Kitchen). Und die gleichermaßen wichtigste und allerbeste Nachricht lautet: Es hat sich im Stil und in der Küche nichts geändert! Gute regionale Lieferanten, frische handwerkliche Zubereitung, Bio-Weiderind, … Seit letzter Woche gibt es auch wieder Mittagstisch – am Dienstag und am Donnerstag (11:30 – 14:00 Uhr). Ingolstadt ist nun wieder – den Postwagen wollen wir bitte nicht vergessen – in Sachen Burger in außerordentlich guten Händen. Das ist beruhigend und wir dürfen dafür dankbar sein! Eine kleine Anmerkung zum Schluss. Ganz hinten im Golden ist ein separaterWeiter Lesen

Beim Nachschauen ob der Bärlauch schon austreibt – tut er noch nicht! – fanden sich andere Zeichen. Sie erinnern und verheißen. Ursache und – shake it – Wirkung. Immer noch hohe Zeit für Ramen.

Jährliche Rituale. Heute – der Besuch der weltgrößten Messe für Bio-Lebensmittel. Die Biofach in Nürnberg. Ab morgen (12.02.2020) – bis Samstag (nur für Fachbesucher). Beste Vorbereitung dafür? Der Blick auf das Ereignis im letzten Jahr. Eine Auswahl meiner Fundstücke: Gute Quelle in Freiburg: Emils Bio-Manufaktur. Wenn man die Hollandaise einmal nicht selbst machen will. Und deren Ketchup – Bombe!!! – gehört in meine Basisausrüstung zu Hause: Geniales Werkzeug. Der Paper Shark spart Klammern und Gewicht (Porto): Die Entdeckung in diesem Jahr: NaraFood aus dem bayerisch-schwäbischen Eurasburg. Dort haben sie sich der Dattel verschrieben. Aus biologischem Anbau in betörender optischer und geschmacklicher Vielfalt. Die Sorten hören auf Namen wie Ajwa, Anbara, Deglet Nour, Mactoumi, Fankha, Mazafati, Rabbi, Safawi, Sayer, Sukkari, Wanan oder Medjool. Morgen werde ich versuchen sie für eine SlowWeiter Lesen

Vergangene Woche hatte ich einen Termin in der Audi. Da bahnt sich ein sehr interessantes Regionalprojekt mit Slow Food Ingolstadt an! Ich werde – wenn es soweit ist – berichten. Zum Mittagessen ging es in das Betriebsrestaurant des neuen hochmodernen Komplexes „H6“. Alleine hier stärken sich täglich ca. 1.800 Mitarbeiter. Beim anschließenden Kaffee machte ich sehr große Augen. Für gewöhnlich wird in diesen Größenordnungen auf spottbillige Industriemilch aus den unendlichen Weiten der Gastrozulieferei gesetzt. Nicht so dort! Es gibt nämlich ausschließlich Milch aus der mustergültigen Molkerei Berchtesgadener Land. Und nicht nur das. Sie ist auch noch aus der von Naturland zertifizierten Bio-Linie. R e s p e k t. Vorsprung durch Genuss!

Druckfrisch im Umlauf – das Slow Food Magazin 2020/01. Ich bringe heute in der Mittagspause – wie von jeder Ausgabe – ein Exemplar in die Stadtbücherei. Slow Food Mitglieder haben es im Briefkasten 😉

Bierfreunde aufgemerkt! – heute (30.01.20) und morgen ist im Münchener MVG-Museum wieder Zeit für die Braukunst Live! Nachdem der Gründer dieser lobenswerten Veranstaltung (seit 2012) – Frank Böer – sein Werk im letzten Jahr an den Meininger Verlag verkauft hat, bin ich sehr gespannt ob sich etwas verändern wird. By the way – was macht Frank Böer eigentlich jetzt? Siehe hier! Was ich gerne zur Vorbereitung mache? Erst einmal in den Rückspiegel blicken. Die Braukunst Live! 2018: Halbzeitpause auf dem Weg – Biere ohne Bart? Gurken Gose – ein Kollaborationssud Hertl mit Hopfmeister. Säuerlich. Salzig. Frisch. Sensationell! Zum Finale ging es diesmal in die Augustiner Bräustuben in der Landsberger Straße 19: Und natürlich war ich auch letztes Jahr – Braukunst Live! 2019 – dort: Markus Hoppe mit dem Fingerzeig aufWeiter Lesen

Wo ist es gut Gast zu sein? Der Slow Food Genussführer ist ein sehr hilfreicher Kompass dafür. Im kommenden Herbst erscheint die neue Ausgabe 2021/22. Die Testgruppe von Slow Food Ingolstadt ist deshalb aktuell und die nächsten Monate besonders aktiv. Wird es aus der Umgebung neue Aufnahmen geben? Bleiben alle bisher gelisteten Stätten an Bord? Man wird sehen … Zurück zur Gegenwart. Gestern Abend gab es beim gastgebenden Beckerwirt in Böhmfeld die Urkunden für das laufende Jahr. Fast alle regionalen Genussführerwirte nahmen diese persönlich entgegen: Danach wurde … genossen! Mit Stefan Spitzer (Gasthaus Spitzer, Osterwaal) und ganz frisch Anke Deiml (Neuwirt Neuburg) gibt es in der Region sogar zwei Mitglieder im Netzwerk der Slow Food Chef Alliance Deutschland. Auch die Presse nahm Notiz. Siehe Donaukurier und Ingolstädter Stimme.

Das Jahr 2020 ist noch sehr jung. Dazu passend gibt es etwas Neues in Ingolstadt. Ab +/- Mitte Januar. Dann öffnet im Neubau in der Haunwöhrer Straße 21 die „Meisterei“. Einen Fingerzeig darauf habe ich hier schon einmal gegeben. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen – das große Ganze ist noch nicht blickreif. Theodor Fontane sagt: „Der Zauber steckt immer im Detail“. Also dann: (56) – Fingerzeig – (58)

Ein kleiner Versuch zur grundsätzlichen Verortung. Zur allgemeinen Handlungsfreiheit kann man zwei Modelle unterscheiden. Einmal: „Es ist alles verboten was nicht erlaubt ist.“ Das wäre wahrlich nicht lebenswert. Daher pflegen wir erfreulicherweise das andere Modell: „Es ist alles erlaubt, was nicht verboten ist.“ Soweit so gut. Aber wisst ihr was liebe Leute? Es liegt in der Natur dieses alternativen Gefüges – es ist gar, wenn es gedeihliches Zusammenleben und menschliche Zukunft ermöglichen soll, sein einziger Zweck – dass dann regelmäßig auch tatsächlich etwas VERBOTEN wird. Ständiges empörtes Erschrecken darüber lässt erhebliche Zweifel aufkommen ob man in der Lage ist, neben seiner Komfortzone auch das große Ganze zu betrachten. Eine gepflegte Kultur des Verbietens ist für mich die Garantin einer möglichst großen Freiheit. Zur Meidung von Missverständnissen. Von allen Grundwerten istWeiter Lesen

Am 27. Dezember ist es bei mir guter Brauch geworden, die Zielgerade auf Silvester mit dem Besuch des traditionellen FAT TONI Konzerts im diagonal zu bereichern. Die Festivität ist – in jeder Hinsicht zu Recht – immer ausverkauft. Siehe dazu exemplarisch 2017: Weitgehend 😉 normale Menschen lassen je nach Aufgabenverteilung – im Auditorium und auf der Bühne – mehr oder weniger die Sau raus. Ohren, Beine und Augen haben mächtig was zu tun! Ich habe diese wunderbare Band seit dem Bürgerfest 2015 auf dem Schirm: Im Sommer war es Zeit für eine neue Kamera. Nach wie vor bin ich dabei mir diese Untertan zu machen. Mit der (doch sehr fordernden) Bühnenfotografie habe ich mich nie wirklich beschäftigt. Wobei meine Premiere aller Ehren wert war. Auf den Ingolstädter Jazztagen 1990 habeWeiter Lesen

Das Journal Culinaire hatte in meinem Blog noch keinen Auftritt. Erstaunlich. Ist es doch in Sachen Kultur und Wissenschaft des Essens und Trinkens in Deutschland konkurrenzlos. Aus der Taufe gehoben wurde es 2005 übrigens von Vicent Klink. Die aktuelle Ausgabe Nr. 29 – ihr habt es schon gesehen – beschäftigt sich mit dem schönen Thema „Bier brauen“. Erst kürzlich habe ich mir dazu diesen Wälzer (ein beeindruckendes Werk!) gegönnt: Im druckfrischen Journal Culinaire findet sich ein interessanter Beitrag von Michael Gutmann zum Thema „Weizenbier mit Flaschengärung“. Gutmann? Genau! Von der Weißbierinstanz in Titting. 2015 hatten wir ihn bei Slow Food Ingolstadt zu Gast – hier. Zitieren daraus will ich diesen Satz: „Die heutigen Marktanforderungen nach langen Haltbarkeiten und einem unempfindlichen Produkt können ohne Qualitätsverlust auf natürliche Weise nicht erreicht werden.Weiter Lesen

Gestern Abend in der Galerie von Elfriede Regensburger (Hohe-Schul-Straße 8). Full House! Mittendrin Anton Baur und Petra Regensburger – Tenuta Santa Croce – präsentieren ihren neuen Rotwein: „Anton“ 2017. Ein reiner Cabernet Sauvignon. Momentan natürlich noch (viel) zu jung, die Tannine in heller Unordnung. Aber – das schmeckt sich bereits jetzt – der wird gut! Heute gleich einen Blick in meinen Kelller geworfen. Da liegen noch jeweils ein 2011er (freu!) und ein 2015er: Lieber Anton, auch wenn ich lästig falle bitte ich um finale Aufklärung: Als sortenreine Cabernet Sauvignons gab/gibt es bei Euch: Einen ohne Namen (von mir mal als „Klassiker“ bezeichnet), den Papavero, den Perbacco, den „Anton“ und dann auch noch den „Stasera“. Soweit ich weiß, stammt das jeweilige Lesegut aus demselben Weinberg. Was genau unterscheidet die Weine (abseitsWeiter Lesen

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Nach einer Weile braucht er einen Drink.“ (Woody Allen) Beim Alkohol halte ich es gleichberechtigt mit Wein und Bier. Spirituosen spielen hingegen nur eine Nebenrolle. Freilich gilt es auch hier Sorgfalt walten zu lassen. Weiß man doch was einen richtig guten Film unter anderem ausmacht: Er ist bis in den Nebenrollen exzellent besetzt! Und so war ich vor einiger Zeit ganz aus dem Häuschen, als ich – noch dazu vor der regionalen Haustüre – die betörenden Destillate der Gebrüder Florian und Philipp Sochatzy entdeckte. Ihre Manufaktur für Destillate So&So in Eichstätt gibt es seit 2015. Hier entstehen – ausschließlich in Handarbeit – Brände (vergorene Maischen aus Früchten werden destilliert) und Geiste (neutraler Alkohol mazeriert die Aromen aus unvergorenen Früchten). Ende vergangenen Oktober kamWeiter Lesen

Lebkuchen genießen. Die einen machen sich dazu Kaffee. Anderen Tee. Und wieder andere, schenken sich ein Glas Milch ein. Gestern habe ich eine ganz neue Begleitung für das vorweihnachtliche Gebäck entdeckt und ausprobiert: Starke Biere! Zur Annäherung der scheinbar ungleichen Paare habe ich mir die Sorten „Elisen“, „Caramel-Krokant“ und „Kokos-Ananas“ (alle von hier) hingelegt. Dazu zwei frische Winterbiere – den Weizenbock von Gutmann (7,2%) und den Weizen-Doppelbock „Zerberus“ von Hofmühl (7,5%) – das Porter „Dolden Dark“ vom Riedenburger Brauhaus (6,9%) und eines meiner letzten Fläschchen „Maibock“, ebenfalls aus Riedenburg (6,8%). Eine überraschend gute Kombination! Der Maibock harmonisierte zu allen Lebkuchen am besten. Mit Abstand. Gut, dass er länger haltbar ist. Im nächsten Frühjahr werde ich also bei der Bevorratung im Mai auch kurz an die Vorweihnachtszeit denken… Die Weizenböcke (mitWeiter Lesen

Ich trinke sehr gerne Tee. Abseits vom Schwarztee schätze ich besonders die Mischungen von Sonnentor. Der im österreichischen Waldviertel gelegene Betrieb ist eine echte Perle – man werfe zum Beleg dafür einfach mal einen Blick in deren Gemeinwohlbericht. Hut ab! Das Kundenmagazin „Freude“ erscheint zwei Mal jährlich. Die aktuelle Ausgabe „Brot“ liegt noch ungelesen auf meinem Nachtisch. Der Frühjahrsausgabe 2019 mit dem Schwerpunktthema „Ohr“ konnte ich u. a. dieses schöne Zitat – „Traue keinem Ort, an dem kein Unkraut wächst“ – entnehmen. Und die Entdeckung der Website „Conserve the sound“, einem Online-Archiv für verschwindende Geräusche. Herrlich! Das große Angebot an verschiedenen Tees stellt mich regelmäßig vor die Qual der Wahl (was für ein Luxus!). Zusammen mit meinem Sohn – er hatte zu meiner Freude interessiert zugesagt – wollte ich michWeiter Lesen

Wo gibt es in Ingolstadt richtig gute Burger? Zwischen dem 11. November 2010 und dem 7. Mai 2019 war die Frage einfach zu beantworten: Im Golden! Das ist leider Geschichte. Die aber wohl ein neues Kapitel aufschlagen könnte. In der Kupferstraße 28 wird nämlich nach Monaten des Stillstands kräftig renoviert. Eine „Neueröffnung“ ist bereits angekündigt. Wir werden sehen… Oft verhält es sich im Leben wie in einer Schleuse. Erst wenn eine Türe wirklich geschlossen ist, geht eine andere auf. Das ist dann sehr tröstlich. Bei der eingangs gestellten Burgerfrage ist es genau so gekommen. Nach nur drei Tagen ohne Golden, öffnete in der Milchstraße 15 der Postwagen seine Tür. Und ich lege mich gleich mal fest: Genau hier ist seitdem die Quelle für die besten Burger in Ingolstadt. Es istWeiter Lesen

Der Rechtsanwalt erbringt seine Leistung. Der Mandant – gerne auch der Gegner 😉 – bezahlt ihm diese. Für gewöhnlich sind damit – „do ut des“ oder „quid pro quo“ sowie auch „manus manum lavat“ – die Waagschalen ausgeglichen. Ich gestehe aber, dass es einem guttut, wenn sich der Mandant daneben auch bedankt. Ist doch die spezielle Tätigkeit als sein Interessenvertreter recht häufig mit einem beträchtlich-persönlichen Engagement verbunden. Besonders schön wird es, wenn der Dank körperliche Gestalt annimmt. Und zugleich auch schwierig. Oft wird dann nämlich ein Klassiker überreicht: Schaumwein – in allen seinen Ausprägungen, von Sekt bis Champagner. Es ist die Perlage im Wein, mit der ich bis heute nicht wirklich warm werde. Ausnahme: Ein guter (trockener!) Lambrusco. Im Folgenden sehen wir hingegen exemplarisch zwei Volltreffer bei mir – vonWeiter Lesen

➜ Schnipsel 11 Die Wahrnehmung erfolgt im Vorbeifahren nur über die Augenwinkel. Das schöne Motto bliebt hängen. Wenigstens bei mir. Es könnte auch „Tits and Beer“ oder „Tits and Pizza“ lauten. Auf jeden Fall kommt es darauf an, was man daraus macht … Leider bin ich nächsten Freitag nicht in der Stadt. Es handelt sich übrigens um die Anzeigentafel (schöne alte Schule) der Kunst- und Kulturwerkstatt KAP94 in Ingolstadt – Kaponniere 94, Jahnstraße 1a: ➜ Schnipsel 12 Wie schlechter Atem verbreitet sich im Vorfeld der Kommunalwahl (15. März 2020) mal hier und mal da die aberwitzige Idee, im Westen von Ingolstadt durch den Donauauwald und/oder Gerolfinger Eichenwald eine Trasse für eine weitere Donauquerung oder Untertunnelung zu schlagen. Man muss diesen Wahn im Auge behalten – auch wenn es nur einigeWeiter Lesen

Vor einigen Stunden ging das Ingolstädter Herbstfest 2019 zu Ende. Eigentlich wollte ich dazu schon am Eröffnungswochenende so richtig auf die Pauke hauen. Aus Frust. Sie (da stehen viele Köche am Brei) haben es nämlich wieder einmal nicht geschafft! Eine Abwatschorgie von A bis Z sollte es werden. Allein – ich habe heute keine Lust mehr dazu. Es ist ja auch schon lange alles gesagt – man suche im Blog (rechts oben) nur mal nach „Bio-Hendl“. Eines will ich mir aber nicht ersparen. Fürs Protokoll die kurze Dokumention des Status quo. Der beharrlichen Verweigerung, oder der schlichten Unfähigkeit – je nach Lesart. Leider macht es ja sonst keiner. Wie viele Schläge der Oberbürgermeister beim Anzapfen braucht – das ist der Ingolstädter Presse berichtenswert … Nach meiner Chronik gab es zumWeiter Lesen

Die Beschäftigung mit Lebkuchen ist hier im Blog nichts Neues (siehe 2018). Und ja, sie kommen immer zu früh! Es ist gerade Wiesnzeit. Und vom goldenen Oktober verspreche ich mir auch noch so einiges. Wenn aber Meister Wolfgang Erhard ruft, noch dazu aus dem wunderbaren Ambiente der Gärtnerei Trögl, ja dann … Welche Premiere stand für die heurige Saison an? Mein Vorschlag dafür im Frühling ist jedenfalls durchgefallen. Noch. Der kommt irgendwann, da bin ich mir sicher … Der Neuling kann sich trotzdem schmecken lassen – sehr gut sogar! Meine Lieblingssorte – Elisen – zeigt sich zum Beginn der Spielzeit noch mit verhaltenen Spuren von Pistazie: Abschweif. Es gibt neues Brot. Und neue Leute. Und eine neue Örtlichkeit. Von hinten nach vorne: Man behalte in Ingolstadt Anfang 2020 einfach malWeiter Lesen

➜ Schnipsel 6 Das neue Slow Food Magazin Oktober|November 2019 ist da! ➜ Schnipsel 7 Es ist immer noch Tomatenzeit! ➜ Schnipsel 8 Gestern war Herbstanfang. Gesehen im Münchner Café Kosmos: ➜ Schnipsel 9 Gerade auf dem Parkplatz von nurINpur: ➜ Schnipsel 10 Hat ein bisserl gedauert. Aber jetzt endlich ist mein Mitgliedsausweis vom Bund Naturschutz da: (1 bis 5) – Schnipsel – (11 bis 15)

Gute Literatur über Wein ist rar. Sehr rar. Aber es gibt sie. Letztes Jahr fiel mir eine Ausgabe von Schluck („das anstößige Weinmagazin“ – ein Projekt vom Julia Klüber und Paul Truszkowski) – in die Hände. Ich machte den Fehler und blätterte es nur oberflächlich durch. Ein zweiter Anstoß war nötig. Er kam von meiner Frau, die mir gleich zwei Ausgaben besorgte. Diesmal nahm ich mir Zeit – und der Funke sprang über. Danke Petra! Jetzt bin ich Abonennt. Die erste Ausgabe erschien im September 2015. Schluck erscheint seither halbjährig. Soeben lag die Ausgabe 9 im Briefkasten. Wie am Stapel rechts zu sehen, habe ich mir alle erhältlichen Magazine – Nr. 2 bis 8 – nachbestellt. Das Teil ist wirklich gut! Allein – es fehlt mir die Ausgabe 1. DerWeiter Lesen

Das Weinschmecker Weinfest im Ingolstädter Schutterhof hat sich endgültig etabliert. Weil es gut ist! Ich trage es mir, sobald die Termine stehen, umgehend im Kalender ein. Gibt es eigentlich schon Daten für 2020? Und schön, dass Sepp Hierl wieder die Pfannen schwenkte. Hier Rückblicke 2016-2018. Nachfolgend einige Eindrücke vom vergangenen Wochenende:

Nächste Woche fahren gute Freunde nach Istrien. Auf der kroatischen Halbinsel lässt es sich Leben – namentlich als Slow Foodler! Ich weiß das. Um die fast gleiche Zeit vor zwei Jahren waren wir (zwei Familien) dort. „Hast du Empfehlungen, Michael?“ Ein bekanntes Setting, in dem ich dann gerne hier auf meine Notizen verweise. Leider komme ich (schon lange) nicht mehr dazu, diese zeitnah festzuhalten. Bliebe die Zeit stehen – ich hätte noch Material für Jahre … Das ist deshalb erwähnenswert, weil ich selbst mit Sicherheit einer meiner treuesten Leser bin. Der Blog ist mir nämlich tatsächlich ein ständiges Nachschlagewerk und damit eine gute Arbeitshilfe. Beim gestrigen Zusammenbasteln (Versprechen gehalten!) dieser Istrien-Notiz durfte ich leider – freilich nicht weiter verwunderlich – feststellen, dass in zwei Jahren viele Details (z. B. Badeplätze)Weiter Lesen

Auch wenn es den ein oder anderen überraschen, verstören oder gar erschüttern mag – (erst) JETZT ist die richtige Zeit für Tomaten! Eine meiner Quellen (die wohl beste) dafür: Jörg Christmann – der auf dem Preither Biohof Mayer (Bioland) den Gemüseanbau kuliviert. Gestern aus dem Hofladen: Ach ja – Blaubeeren sollte man gerade auch nicht von der Tischkante stoßen:

Es gibt Lücken, die sollte man schließen. So war ich zum Beispiel noch nie in Griechenland. Eine große Lücke! Philosophie, Geschichte, Architektur, Kunst, Natur, Geographie, Gesichter, Essen und Trinken. In vielen Lebensjahren hat sich dazu allerhand Kopfkino angesammelt. Und wir wollen die Gefühle nicht vergessen – ganz spontan: „Alexis Sorbas“, „Griechischer Wein“ und „Irgendwann bleib i dann dort“. Im Blog ging Griechenland schon mehrfach durchs Bild. Unter anderem bei einer besonderen Slow Food Festivität und beim Test Griechischen Joghurts. Diverse Weinproben warten noch auf eine Veröffentlichung. Und ein großer Feta-Test vor einigen Wochen – mit 20(!) verschienen Exemplaren. Letzterer diente auch der Pflege meiner Vorfreude. Denn letztes Jahr konnte ich die Hellas-Lücke endlich schließen. Es war unvergleichlich … Und schließlich sollte alles gesagt sein, wenn ich verkünde – noch diesenWeiter Lesen

Ein kurze Geschichte. Schon seit sehr lange Zeit möchte ich Mitglied beim Bund Naturschutz werden. Slow Food und der Bund Naturschutz haben eine sehr große Schnittmenge. Um es einmal bildlich zu machen: Letztes Jahr, auf der Demo Mia ham´s satt! in München traf ich natürlich den Vorsitzenden der Kreisgruppe Bund Naturschutz Ingolstadt – Michael Würflein: Im Frühjahr hatten wir es uns versprochen – er wird Mitglied bei Slow Food, ich beim Bund Naturschutz! Ende Juli haben wir es dann endlich geschafft. Gepflegt im Biergarten – der Schutterhof ist gutes Terrain dafür – bei Bier und Brezen wurden die Anträge befüllt: Gemeinsam stärker. Für eine genußvolle Zukunft. Wer auch an Bord kommen möchte – es gibt viel zu tun – ist wirklich herzlich willkommen! Keine Zeit für ein ehrenamtliches Engagement? MachtWeiter Lesen

Heute sind die E-Scooter (auch) in Ingolstadt angekommen. Die App meldete familienfreundlich genau drei am Kreuztor. Bevor es losging, musste aber gleich der erste davon stehen bleiben. Man kann nämlich leider – telefonisch bestätigt durch den Kundenservice – immer nur einen Roller gleichzeitig über die App aktivieren… Dann ging es kreuz und quer durch die Stadt. Erstes Fazit: Warum nicht?! Unsere Mobilität ist (endlich!) in Bewegung gekommen – und das Tempo der Veränderung wird noch zunehmen. Bei den möglichen Antrieben. Bei den einzelnen Verkehrsmitteln. Dazu kommt die Digitalisierung. Und nicht zuletzt gilt es ein neues Miteinander im Verkehrsraum zu finden – unter Verabschiedung der Totaldominanz des Automobils. Offen sein für Neues! Ich bin jedenfalls sehr gespannt und neugierig wohin die Reisen gehen. Wobei (aber) zwei Dinge schon feststehen: Kopfsteinpflaster sindWeiter Lesen

Milcheis oder Fruchteis? Zumeist lande ich beim Milcheis. Habe hier dann aber keinen echten Favoriten. Anders beim Fruchteis. Ganz klar Zitrone! Und ausgerechnet damit hat mich meine ultimative Quelle in der bisherigen Eiszeit 2019 auf Entzug gesetzt. Dieser ist nun endlich vorbei! Aus/mit sizilianischen Bio-Zitronen. Ganz fein – die kleinen Stückchen Schalenabrieb in der Eismasse. „Mit ein Fitzelchen Zitron von die Schal“ sozusagen… (Serge in Beverly Hills Cop). Wo? Die Eismacher – Steuartstraße 2, 85049 Ingolstadt. Passend – im druckfrischen Slow Food Magazin 04/2019 spielt Eis auch eine Rolle.

1969 war ein sehr gutes Jahr. In seinem Februar erblickte ich das Licht der Welt 🙂 Mehr Anlass für Dankbarkeitsgefühle kann ein Zeitraum eigentlich nicht bieten. Und dann war da ja noch was: Die Mondlandung! Dazu gibt es gerade etwas Feines: Den Dokumentarfilm „Apollo 11“ von Regisseur Todd Douglas Miller. Dieser bringt in brillanter Qualität nie gezeigte Originalaufnahmen von den aufregenden Tagen im Juli 1969 auf die Leinwand. In den Hauptrollen: Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins. In Ingolstadt wird diese Köstlichkeit natürlich nicht serviert. Aber in München, und dann auch noch in der Originalfassung. Tipp: Das CINEMA-Filmtheater in der Nymphenburger Straße 31 hat sich auf die Präsentation von Urversionen spezialisiert. Vorgestern habe ich mir das gegönnt: Obwohl man ja genau weiß, wie die Geschichte ausging, ist manWeiter Lesen

Halbzeitpause beim Ingolstädter Bürgerfest 2019. So far so very good! Sicher auch dank der weitsichtigen Spielregeln – hier – ist erfreulicherweise bisher nix passiert. Wobei es Nebenwirkungen gibt. Und die sind gar nicht schlecht! Die Straßen in meinem Viertel sind von nervigem Ballast befreit – weit und breit keine Autos. Herrlich! Dann wollte ich heute Vormittag auf den Wochenmarkt… arrrgh. Dessen festbedingte Verlegung auf gestern hatte ich nicht auf dem Schirm. Macht aber nix. Bin gleich zu einer anderen Quelle weitergeradelt. Eine schöne Gelegenheit diesen Tipp hier zu präsentieren. Er kann auch noch gut unter der stets besonders begehrten Rubrik Geheimtipp laufen: Die älteste Stadtgärtnerei (gegründet im Jahre 1750 von Dionys Josef Trögl und seiner Frau Magdalena, heute geführt von Christoph Trögl) baut am Brodmühlweg 1 eigenes ungespritztes(!) Gemüse an.Weiter Lesen

Manchmal – aber wirklich nur manchmal, ich bin schließlich Optimist! – überkommt mich der Gedanke, unsere Gesellschaft verblödet langsam. Ursächlich dafür sind interessanterweise nicht in erster Linie die großen Verdachtstatbestände. Also z. B. die Ursachen für die globale Erwärmung, der Erfolg angeblicher Alternativen für unser Land, oder die schlichte Existenz des Fernsehformats „Shopping Queen“. Nein, es sind vielmehr harmlos daherkommende, für gewöhnlich kaum wahrnehmbare Erscheinungen, die mir signalisieren, dass Wachsamkeit geboten ist. Freilich eine gänzlich andere, als im soeben entdeckten Beipackzettel für das 2019er Ingolststäder Bürgerfest formal beabsichtigt: Von dem Aufsteller (in der Theresienstraße) erfährt der ein oder andere unangenehm überrascht, dass Waffen und Drogen auf dem Bürgerfest verboten sind … Der Knaller aber ist – und dafür sollten wir alle ehrlich dankbar sein, dieser wichtige („BITTE BEACHTEN“) Hinweis: EinWeiter Lesen

Im März 2017 lernte ich bei einem Stammtisch von Slow Food Ingolstadt Sylvia und Markus Hiermeier aus Wellheim kennen (Bericht). Mit und durch sie kam eine Köstlichkeit in mein Leben, die ich bisher nur in der Südsteiermark verortete (Reisebericht) – Kürbiskernöl. Aber eben aus der Region! In sehr guter Qualität. Anfang Mai 2019 startete ihr wertiger Hofladen in Wellheim, der Altmühltaler Kern Stod´l. Seine Öffnungszeiten sind: Mittwoch 16-18 Uhr und Samstag 9-12 Uhr. Im Internet (mit Shop) sind sie schon länger. Ende Juni stand nun endlich ein Besuch von Slow Food Ingolstadt vor Ort an. Stets umgeben von echter, herzlicher Gastfreundschaft gab es jede Menge Informationen zur landwirtschaftlichen Tätigkeit und schmackhafte, hausgemachte Kostproben. Ganz neu – und sehr erfreulich – war die Ankündigung, dass die Hiermeiers nunmehr auch eine Bio-ZertifizierungWeiter Lesen