Weißbiertest: Die Alkoholfreien – Update (3)

Schade, dass die “Sport Weisse” von Stiegl bei der ursprünglichen Blindverkostung nicht schon dabei war. Die ist nämlich richtig gut! Ein Hauch von Süße mit ordentlichem Malzton. Dieses alkoholfreie Weißbier (26 kcal/100 ml) gehört, auch nach den beiden Updates (eins und zwei), unbedingt auf das Siegertreppchen.

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War ein Mitbringsel aus Tirol – bei uns leider nicht zu haben. Die Stieglbrauerei zu Salzburg ist erstklassig! Man werfe nur einen Blick auf ihr reguläres Sortiment, die Spezialitäten, Sondereditionen und insbesondere die Hausbiere. Auf dem diesjährigen Münchener Braukunst Live! Festival (mein Bericht) waren die Salzburger ebenfalls am Start.

Weißbiertest: Die Alkoholfreien – Update (2)

Ein weiteres alkoholfreies Weißbier ist mit untergekommen. Los ging es mit einem Vergleichstest, weiter mit einem Update. Heute Nr. 14 – von einer meiner Lieblingsbrauereien: Riedenburger Hefe-Weißbier alkoholfrei (22 kcal/100 ml):

afrDie Papierform ist unschlagbar: Aus der Region, familiengeführtes Unternehmen, handwerklich gebraut, ohne Gentechnik, Naturdoldenhopfen, ökologische Zutatenherkunft – nicht nur EU-Bio, sondern Bioland zertifiziert.

Es half alles nichts. Trotz positivster Grundstimmung und ohne Blindverkostung hat es (mir) leider, leider nicht geschmeckt. Es ist (viel) zu säuerlich. Die Kriegers werden es verschmerzen können. Ihre Plankstettener Biere, das Ur-Helle und der Dolden Sud (IPA) gehören zu meinen Referenzgebräuen.

Update (03.09.2013): Ein Österreicher.

Weißwursttest – die Sammlung

Dieser Post wird bei Bedarf aktualisiert.

Weißnichtwurscht is! Alles über die feine Brühwurst – aus Ingolstädter Perspektive – findet sich gesättigt hier:

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  • Metzgerei Listl – extra prima good Gedächtnispreis – Warum?
  • Start Weißwursttest – hier
  • Ausgewurstelt – hier
  • Ranking – hier
  • Weiße am Würstelstand – hier
  • Wer hat´s erfunden? Weißwurst in München! (Metzgereien Bauch, Wallner und Hirschvogel) – hier
  • Weiße am Würstelstand (2) – hier
  • Audi-Weißwurst! - hier
  • Weißwurst-Mekka – Metzgerei Wittmann in Neumarkt – hier

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Und dann begegnet Ihr nachfolgend natürlich dem Testranking Weißwurst aller Metzgereien die in Ingolstadt eine Filiale unterhalten:

Note 1- 

  • (1.) Metzgerei Geier/Ingolstadt/10.09.2011/8,90 EUR/kg/Test
  • (2.) Metzgerei Joseph Huber/Ingolstadt/05.08.2011/11,40 EUR/kg/Test
  • (3.) Metzgerei Wagner/Ingolstadt/20.08.2011/10,90 EUR/kg/Test
  • Finale Weißwursttest – Ingolstadts beste Weißwurst - hier

Note 2+

  • Metzgerei Pauleser/Kasing/04.06.2011/7,99 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Pauleser/Böhmfeld/24.09.2011/8,50 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Schneider/Eichstätt/22.09.2011/9,20 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Zehentbauer/Ingolstadt/30.12.2011/8,90 EUR/kg/Test

Note 3+

  • Metzgerei Bauer/Kösching/25.06.2011/10,60 EUR/kg/Test

Note 3 

  • Metzgerei Geyer/Ingolstadt/08.10.2011/7,90 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Walk/Berching/09.07.2011/10,90 EUR/kg/Test

Note 3-

  • Metzgerei Gabler/Ingolstadt/13.08.2011/9,00 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Richard Huber/Ingolstadt/03.09.2011/9,99 EUR/kg/Test
  • Metzgerei Wörlein/Pappenheim/17.09.2011/11,50 EUR/kg/Test

Note 4+

  • Metzgerei Hübner/Ingolstadt/14.10.2011/10,90 EUR/kg/Test

Note 5

  • Metzgerei Möhle/Ingolstadt/30.07.2011/12,90 EUR/kg/Test

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Weißbiertest: Die Alkoholfreien – Update

Ein alkoholfreies Weißbier hat der padrone als spritzig-frischen Durstlöscher eigentlich immer auf Lager. Im letzten Jahr gab es dazu hier einen Vergleichstest mit 11 verschiedenen Kandidaten.

Zwei weitere bayerische Produkte dieser Familie sind mir jetzt in die Hände gefallen. Das Weltenburger (20 kcal/100 ml), leider mit Hopfenextrakt gebraut,

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und ein (nach dem Lammsbräu) weiteres Bio-Weißbier (Bioland). Das mit Dinkel gebraute Unertl (26 kcal/100 ml). Es kommt aus Mühldorf a. Inn und darf nicht mit der gleichnamigen Brauerei aus Haag in Oberbayern verwechselt werden:

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Der Post hat aus meiner Sicht nur chronistischen und leider keinen genüsslichen Charakter. Beim alkoholfreien Weißbier habe ich zwei Grund-Geschmacksgruppen ausgemacht. Und diese beiden Biere besitzen nicht die (von mir favorisierte) leicht süßliche Note, sondern tendieren ins säuerliche. Und das ist nicht meine – jedenfalls beim Bier.

Wollte trotzdem kurz Bescheid geben. Der Anregung wegen zum eigenen vergleichen und als Prosit auf die Vielfalt!

Und jetzt habe ich mir ein gemeines Weißbier geöffnet: Michaeli-Dunkel von Riedenburger – seit 15 min läuft nämlich das DFB-Pokalfinale – Bayern Olé!

Update (11.08.2013): Ein weiterer Kandidat. Und Bayern hat gewonnen!

Slow Food Riesling-Blindverkostung (2)

14.11.2012. Zweiten Runde (hier die erste) einer besonderen Weinprobe. Der Weinstammtisch des Conviviums Ingolstadt war sehr gerne wieder dabei. Zum Projekt “Die Vielfalt des deutschen Rieslings”: Das Convivium Frankfurt hatte die Idee, alle Slow Food Convivien Deutschlands einzuladen, gleichzeitig sechs verschiedene Rieslinge blind zu verkosten und zu bewerten.

Die Weine – allesamt aus dem Jahr 2010 und für jeweils unter 13 Euro die Flasche – stammten diesmal aus den Anbaugebieten Ahr, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Nahe und Württemberg. Das war bei der Verkostung natürlich noch unbekannt.

15 Gruppen hatten sich für die zweite Runde angemeldet. Darunter diese 13 Slow Food Convivien: Berlin I, Bonn, Chiemgau/Rosenheimer Land, Dortmund, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Ingolstadt, Pfalz, Rostock, Stuttgart, Tübingen/Neckar-Alb.

In Ingolstadt waren wir heute zu siebt. Gastgeber Thomas (Häuptling unserer Weingruppe) hatte den Tisch bei unserem Eintreffen bereits reichlich gedeckt. Allgegenwärtig der Duft einer frischen Trüffelsalami aus Alba. Die Vorfreude darauf blieb, die Wurst aber musste zur Weinverkostung den Raum verlassen.

4 Schraubverschlüsse, ein Kunststoffkorken und ein Glasverschluss später, ging es dann los. Farbe, Geruch, Mundgefühl, Geschmack, Abgang. Einmal durch und wieder zurück. Hin und her. In sich gehen. Wasser trinken. Eindrücke zu Papier bringen. Ein Bissen Brot. Zaghafte Stellungnahmen in die Runde. Diskussion. Widerspruch. Gemeinsamkeit. Die Weine hatten Luft, die Temperatur veränderte sich – damit hier und da auch die Wertungen.

Ab 21 Uhr konnten die Erkenntnisse der Runde in die Auswertungsseite im Netz eingegeben werden. Gegen 22 Uhr stand das Ergebnis fest:

Die ersten drei Weine der landesweiten Gesamtwertung: Blau, rot und schwarz. Der Zieleinlauf unseres Conviviums: Grün, blau, sowie gleichauf braun mit rot.

Die Zuordnung:

blau = Mittelrhein: Toni Jöst, Bacheracher Hahn Riesling Spätlese trocken, 12.80 €, meistgenannte Typizität: mineralisch/fruchtig
rot = Nahe: Von Racknitz, Riesling trocken vom Schieferboden, 13.00 €, mineralisch/fruchtig
schwarz = Hessische Bergstraße: Simon-Bürkle, Granit Riesling trocken, 7.50 €, sauer/grüner Apfel/jugendlich/knackig
grün = Ahr: Mayschoß-Altenahr, Ahr Riesling Spätlese trocken, 7.70 €, fruchtig/flach
braun = Franken: Egon Schäffer , Escherndorfer Lump Riesling Spätlese trocken, 13.00 €, chemisch/alkoholisch

Mit signifikanter Lücke der Kandidat weiß = Württemberg: Beurer, Stettener Pulvermächer Riesling trocken, 9.80 €, sauer/flach

grün/Ahr: Mayschoß-Altenahr war (eindeutig) mein persönlicher Favorit des Abends. Flaschen leer (schwarz und weiß ausgenommen), Comeback der Trüffelsalami. Käseteller. Ein solcher Test macht einfach Spaß! Warum machen von über 80 Slow Food Convivien in Deutschland nicht einmal 20% mit?

Respekt und ein dickes Dankeschön nach Frankfurt! Sollte die Fahrt (gerne auch mit anderen Rebsorten) weitergehen – wir bleiben genüsslich an Bord. Weitere Infos zur Veranstaltung auf der Seite von Slow Food Deutschland.