Biervielfalt probieren (5)

Das halbe Hundert ist voll – der fünfte Teil (zum Beginn der Serie). Lauter feine Biere. Alle auf ihre Art gut bis sehr gut. Die Kandidaten habe ich wie gehabt in Ingolstadts Bier-Mekka – im Donaupoint – gekauft. :-) entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. :-| steht für befriedigend und :-( für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *:

biertest-5

Von oben nach unten, von links nach rechts:

Kehrwieder Prototyp, Schalchner 5-Korn, Mittenwalder Karwendel Hell, Mittenwalder Berg Gold Export, Zötler 1447, Bayreuther Hell, Hoppebräu Vogelwuid, Hoppebräu Wuidsau, Giesinger Dunkel, Mahrs Bräu E.T.A. Hoffmann.

Fortsetzung der Serie? Auf jeden Fall! Hunderte von interessanten Gebräuen warten im Donaupoint (und überhaupt!) darauf probiert zu werden. Im Blog werde ich aber nur noch über geschmackliche Volltreffer und Besonderheiten berichten, z. B. über solche: Den “Granitbock Wildbrett” vom Mühlviertler Landhausbräu Hofstetten:

granitbockWie lautet die Überschrift? Biervielfalt probieren. Dann ist auch so etwas drin:

“Um dieses Projekt umzusetzen haben wir Raboso Rotweinfässer von Sandre Vini (IT) organisiert. Diese wurden mit Granitbock gefüllt und im Laufe der Monate setzte sich aus der bunten Flora des Weinfasses vor allem eine wilde Brettanomyces Hefe durch. Diese „wilde Brett“, ist vor allem beim Rotwein für den Charakter der Pferdedecke bekannt. Neben dieser Hefe haben aber auch Lactobacillen zu gären begonnen und so ist ein wunderbares süßsaures Spiel im Granitbock entstanden. Durch eine dezente Flaschengärung gelang wieder die nötige Kohlensäure ins Bier und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Antrunk erkennt man eine zurückhaltende Säure, dann duellieren sich Malz- und Röstaromen mit der Brettanomyces. Von Minute zu Minute gibt dieses Bier immer neue Eindrücke frei – eine gigantischen Dynamik die man hier erleben kann. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich dieses Bier im Laufe der Jahre weiterentwickeln wird.” - Website Landhausbräu Hofstetten.

Ich habe es zu einem Rotschmierekäse (Tilsiter) genossen – herrlich!

Weißbiertest: Die Alkoholfreien – Update (4)

Wenn man mal mit etwas angefangen hat… Zwei weitere alkoholfreie Weißbiere haben mich gefunden: Nr. 16 – Maisel’s Weisse (23 kcal/100 ml) und Nr. 17 – Jacob Weissbier alkoholfrei (19 kcal/100 ml):

jacob maiselDie Reihe hat im April 2012 begonnen – Nr. 1-11, 12-13, 14 und 15.

Licht und Schatten. Einmal das schön balancierte (Hopfen/Malz) erfrischende Maisel. Es wurde mir in den Kommentaren zur Serie bereits zweimal empfohlen – zu Recht! Und dann das Jacob. Sauer, flach, nicht das Meine.

Biervielfalt probieren (4)

Wir schreiten voran: Der vierte Teil. Hier der Beginn der Serie.

Erwartungsgemäß sensationell der “Dolden Boom” (der Zweite – Premiere war im Frühjahr). Ein Gemeinschaftsprojekt der Riedenburger mit der New Yorker Brooklyn Brewery. Während beim “Dolden Sud” die fortlaufenden Sude auf der Flasche benannt werden, sind bei der Rarität “Dolden Boom” die einzelnen Flaschen nummeriert…  Stark auch der weihnachtliche Klassiker aus Titting – der Weizenbock von Gutmann. Mir diesmal ein Tick zu bitter (für ein Münchner Hell), die schwarmfinanzierte “Untergiesinger Erhellung”.

Alle Biere habe ich selbstredend im Donaupoint gekauft. :-) entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. :-| steht für befriedigend und :-( für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *:

biertest-4Von oben nach unten, von links nach rechts:

Schäffler Bräu Zwickl, Spalter Premium Pils Nr. 1, St. GeorgenBräu Kellerbier, Brauhaus Nittenau Stockenfelser Geisterbräu, Gutmann Weizenbock, Weißenoher greenMONKey Polaris, Weißenoher greenMONKey Hersbrucker, Weißenoher greenMONKey Mandarina, Giesinger Untergiesinger Erhellung, Riedenburger Dolden Boom.

Fortsetzung.

Biervielfalt probieren (3)

Bitte schön: Der dritte Teil. Hier Teil zwei.

Tolles Märzen aus der Region (Essing). “Wuida Hund” is echt a Hund! Und siehe da, die Riedenburger haben mit der “Martha Krieger” ein Spezialpils für den dänischen Markt. Keine Ahnung wie es dazu gekommen ist. Kann das jemand aufklären? Alle Biere natürlich wieder aus dem Donaupoint.

:-) entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. :-| steht für befriedigend und :-( für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *:

biertest-3Von oben nach unten, von links nach rechts:

Schneider Altbayerisches “Infanterist Deifl” Rotbier, Schneider Märzen Spezial, Schneider Lager Dunkel, Maisel & Friends Pale Ale, Nittenauer Doldenzwerg, Baumberger Export Hell, Hoppebräu Wuida Hund, Hoppebräu Wuide Hehna, Karg Staffelsee Gold, Riedenburger Martha Krieger Spitzenpilsner.

Fortsetzung.

Biervielfalt probieren (2)

Bitte schön: Der zweite Teil. Hier Teil eins.

Ich glaube, noch nie wurde so viel über Bier geredet wie momentan. Siehe exemplarisch das Braukunst Live! Festival in München (2013 und 2014). Im Mittelpunkt: “Craft Beer”. Für mich ist das zunächst einmal nichts Neues. Es ging und geht um gutes Bier. Dieses wurde schon immer kompromisslos, aus erlesenen Zutaten, handwerklich gebraut. Mit ausreichend Zeit. Mit der wahrnehmbaren Handschrift des Bräu. Teil der Selbstachtung einer Region. (Wieder) dazugekommen ist das Bemühen zum Erhalt der bedrohten Vielfalt, mehr noch, zu deren Neubelebung. Und natürlich die Lust am Experiment. Bier kann geschmacklich so viel mehr. Warum die Speisenbegleitung – Gang für Gang – dem Wein alleine überlassen?

Gleichzeitig gilt es (weiter) das neue Bier-Spezialitätengeschäft von Michael Kenne in der Ingolstädter Altstadt zu unterstützen. Selbstverständlich habe ich die Biere bei ihm gekauft. Mit seinem “Donaupoint” macht er solche Verkostungen überhaupt erst möglich: Danke!

:-) entspricht den Schulnoten sehr gut und gut. :-| steht für befriedigend und :-( für ausreichend und abwärts. Besonders gelungene Biere bekommen noch einen *:

biertest 2Von oben nach unten, von links nach rechts:

Ammerseer Lager Hell, Hallerndorfer Hausbrauerbier, Berghammer Kupfer, Dampfbierbrauerei Zwiesel Dampfbier, Weiherer Urstöffla, Schönramer Altbayrisch Dunkel, Löwenbräu Neuhaus Hausbräu, Pyraser Kellerbier, Tilmans Biere Das Helle, Riedenburger Frischer Traum.

Drei kurze Anmerkungen noch:

Das “Löwenbräu Neuhaus Hausbräu” ist leider mit Hopfenextrakt gebraut. Man überlasse das doch den Industriebrauereien für ihre charakterfreien Fernsehbiere…

Das Wet Hop Pale Ale “Frischer Traum” ist ein Gemeinschaftssud der Riedenburger mit der Kehrwieder Kreativbrauerei. Ein sogenanntes Grünhopfen- oder Nasshopfenbier. Dazu wurde erntefrischer deutscher Bio-Hopfen der Sorte Cascade (ohne Trocknung) mit Bio Pale Ale Malz vermählt. Das Ergebnis ist eine wahre Freude! Es besteht die Gefahr, dass das Bier im Glas warm wird – man möchte nicht aufhören es zu riechen… Wer es probieren will, sollte schnell sein. Es ist eine Rarität und kann nur in der kurzen Erntezeit gebraut werden.

Meine ganz besondere Empfehlung: “Das Helle” von Tilmans Biere. Ein Brückenbauerbier! Auf grandiose Weise gelingt Braumeister Tilman Ludwig damit die Verbindung von Bayerisch Hell mit dem Wohlgeruch des Humulus lupulus – extra prima good!!! Seit dieser Woche hat der Mann eine (neue) Website. Das Einstiegsbild ist gleichfalls ein feines Kunststück:

tilmans

Quelle: www.tilmansbiere.de

Nur auf Tilmans Liste, wo es “Das Helle” zu kaufen gibt, fehlt gegenwärtig doch tatsächlich der Ingolstädter Donaupoint!

Fortsetzung.