Das muss kesseln!

Mitte November 2014. Nördliche Hallertau. Milder Spätherbst. Zwischen den leeren Hopfengärten blüht der Senf.

sf kochen 38Rauke wird gezupft, frischer Kren gerieben, Majoran und Zwiebel (Höri Bülle - Slow Food Archepassagier) geschnitten. Verschiedene Brotsorten gehen auf. Feine Bierflaschen ploppen. Köstliche Zwetschgen-Chutneys warten. Auf dem Feuer, im Kessel: Allerlei (Kronfleisch, Zunge, Leber, Herz) vom Murnau -Werdenfelser Rind (Slow Food Archepassagier).

Kurz: Slow Food Ingolstadt (Kochgruppe) war wieder einmal zu Gast bei Matthias. Was für ein Nachmittag/Abend! Danke!! Das Folgende ist selbsterklärend. Bis auf das letzte Bild. Wobei – an solchen Kraftplätzen darf mit allem gerechnet werden:

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Marginalie (32) – Dicke der Gehirnschichten

Seit September porträtiert der Donaukurier alle 14 Tage Menschen unserer Region in einer sehr großzügigen Wochenendbeilage. Die Publikation trägt den Titel “Hier!” Die Ausgabe 05/2014 war dem Benediktinermönch (Kloster Plankstetten) Andreas Schmidt gewidmet.

Wo er Recht hat, hat er Recht:

dk plankstetten2

Text Horst Richter/Donaukurier

(31) – Marginalie – (33).

Fingerzeig (17) – Heft Direktvermarkter ND und PAF

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen a.d.Ilm hat kürzlich ein Heft mit der Listung der Direktvermarkter für die Landkreise Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen veröffentlicht:

direkt ND PAFEs findet sich auch eine Online-Ausgabe. Ich schätze bekanntlich solche Empfehlungsschriften – hier für Ingolstadt und den Landkreis Eichstätt. Und natürlich die Kultstätten der Direktvermarkter – die Wochenmärkte unserer Region.

(16) – Fingerzeig – (18).

K&U: Da bin ich daheim

Letzter Samstag. Lusttermin in Nürnberg: Hausmesse der K&U Weinhalle. Mein drittes Mal. 2013 hatte ich nicht berichtet; dafür aber 2012. Alles wie immer – und genau deshalb war ich gerne wieder da: Tolle Örtlichkeit (Ofenwerk), knapp 70 handwerklich sauber arbeitende Weingüter – zumeist mit deren Winzern persönlich, nicht enden wollende Entdeckungsfreuden im Glas, feine Produzenten drumherum (z. B. Freibäcker Arnd Erbel), gutes Essen. Unaufgeregtes, erfrischendes Publikum. Poser und Wichtigtuer unter der Nachweisgrenze.

Zunächst Ausarbeitung des weiß-roten Verkostungsfadens. Mit leeren Gläsern. Durchaus zügiges Erreichen der Vorfreude-Schmerzgrenze:

k&u 2014Und Ihr könnt jetzt denken was Ihr wollt. An der spanischen (Navarra) Bodega Azul y Garanza, an deren köstlichen Weißwein “Viura de Azul y Garanza”, an Maria komme ich nicht vorbei:

k&u 2014bLieber Martin Kössler – weitermachen! By the way. Auf der Website der Weinhalle ist noch das Unterstützerlogo für Slow Food aus dem Jahr 2012… ;-)

Kaisersemmeln und Wirtshaustipp Eichstätt

Freitag letzte Woche. Nach langer Vorarbeit – vielversprechender Beginn der Produzentenführer-Gruppe von Slow Food Ingolstadt. Der Genussführer ist ordentlich auf Kurs. Jetzt gilt es in unserer Region die gut, sauber und fair arbeitenden Erzeuger zu finden. Sehr viel Arbeit wartet da. Der Anfang ist jedenfalls gemacht. Mit den Bäckern. Offiziell ist noch nichts.

Herrliche Kaisersemmeln, Quark- und Apfeltaschen, wunderbare Nussschnecken. Westlich von Eichstätt:

sf produzenten1sf produzenten2Danach tafeln in die Eichstätter Altstadt. Dort gibt es seit September am Domplatz 1 das maletter. Fein. Klein. Bayerisch.

maletter1Ich zitiere deren Website: “maletter bedeutet im Bayerischen und im Fränkischen „mein Lebtag”, also schon immer” … “Wie in einem spanischen Tapaslokal finden Sie bei uns Köstlichkeiten in kleinem Format – bayerisch geprägt und neu interpretiert” … “Unsere Abendkarte wechselt regelmäßig und passt sich den Jahreszeiten an” … “Großen Wert legen wir übrigens auf Regionalität und Frische – wo immer es uns möglich ist, beziehen wir unsere Produkte aus der näheren Umgebung und gerne auch aus biologischem Anbau. Bei maletter kommt Heimat auf den Teller!”

Donnerwetter – um die sechs offenen Türen eingerannt! Ingolstadt… so geht das!

Wir hatten Räucherforelle mit Kartoffeleis, Gurken und Kren. Kalbstafelspitz mit Roter Bete und Kren, sowie Rinderbacken auf Lauchcreme und Fondantkartoffeln. Fein! Auch das sich im Ausschank befindliche “Original Rother Kellerbier” (2006 übernahm die Eichstätter Hofmühl-Brauerei die Rother Stadtbrauerei).

maletter2Es kocht der Sohn der Chefin. Entspannte, angenehme Atmosphäre. Das Haar in der Suppe wäre das Besteck. Form follows function heißt es richtigerweise… Küchenzeiten: 11:30 bis 13:30 Uhr – 17:30 bis 22:30 Uhr. Sonntag/Feiertag Ruhetag.