Slow Wine 2017

Tagestipp: Heute (19.02.2018) von 14:00 bis 20:00 Uhr Slow Wine-Verkostung im Eataly in München:

Quelle: www.facebook.com/vintageprdotcom

Blick zurück. Was vom Termin am 20.02.2017 im Gedächtnis und im Glas blieb:

Quelle: www.facebook.com/vintageprdotcom

Die Azienda Vitivinicola Lusenti in der Emilia-Romagna:

Lodovica Lusenti

Und das Weingut Valdonica in der Toskana:

Martin Kerres

Später. Ein Stockwerk tiefer. La Pizza!

Gold(en) für Norwegen

Burger in Ingolstadt? Das ist ganz einfach: Gehe in das Golden. Begib dich direkt dorthin. Gehe nicht… Seit 2011 darf ich das – Danke dafür!

2018 gibt es jeden Monat – neben den regulären Burgern – eine Spezialkreation. Die Geschichte läuft unter der Flagge „The Golden around the world“. Im monatlichen Wechsel steht eine andere Region Pate für den Burger. Die Rezeptur dafür wird von den Gästen vorgeschlagen. Mitmachen kann jeder – hier. Im Januar gab es den „Switzerland“. Im laufeneden Monat ist es der „Norwegian“. Das Ding schmeckt phantastisch – unbedingt probieren! Der Vorschlag stammt von Frank Lehmann. Und das Golden schreitet tröstlich mit Stil und Anspruch zur Tat – der Lachs ist Bio zertifiziert 🙂 Es bleiben noch knapp zwei Wochen. Bin gespannt, wie es weitergeht.

Biofach 2016 und 2017

Seit heute, noch bis Samstag, hat die BIOFACH 2018 (Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel – aufgepasst, nur für Fachbesucher) in Nürnberg geöffnet. Morgen bin ich dort. Ich freue mich auf Menschen, Gespräche, Austausch, Vorträge, Neuigkeiten und gutes Essen! Zur Einstimmung habe ich mir meine Notizen vom vorletzten und vom letzten Jahr hingelegt.

2016:

Rudolf Bühler – Gründer der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall

Von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft gibt es eine der besten Würste die ich kenne: „Echt Hällische Pfefferschwarze im Ring“ – abartig gut!

Die Seele des griechischen Joghurts ist sein wunderbarer Fettgehalt – siehe diesen Test. Was soll das sein?

Vormerken! Am 18. April 2018 um 19:00 Uhr spricht Felix Prinz zu Löwenstein im Schloss Grünau (86633 Neuburg an der Donau).

Entdeckung! Tolles Saison-Joghurt. Seitdem unzählige Male ausgelöffelt:

2017:

Traumhafte Seife. Man bekommt nach dem Waschen die Finger nicht von der Nase:

Pulled Pork(!), Fleisch(!), … Vegan? Sorry, aber das ist bullshit!

Premiere. Gekommen um zu bleiben:

Lemon Melts aus Schottland. Die Besten!

Wer ist das?

Theo Hartl. Gründer und Chef der Senf- und Saucen-Manufaktur Münchner Kindl. Vertraut mir und probiert einfach seine Kreationen. Einer meiner Lebensmittel-Helden!

Kultwurst. Siehe oben. Ich zähle die Stunden bis zum Eintreffen am Stand der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft:

In der schönsten Halle (7A) der Nürnberger Messe findet parallel zur BIOFACH regelmäßig die VIVANESS (Internationale Fachmesse für Naturkosmetik) statt. Birkenstock. Trage ich schon sehr, sehr lange. Und gerne. Staunte nicht schlecht, als ich feststellen durfte, dass sie auch Kosmetik machen:

Beim Grasen der Rinder (4): Heckrinder im Urdonautal

Meine Serie geht in den vierten Teil! Hier der Beginn. Diesmal lief mir die Herde tatsächlich zufällig über den Weg. Vorletztes Wochenende – nach einem köstlichen Mittagessen bei einem ganz heißen neuen Kandidaten für den Slow Food Genussführer (wird derzeit nicht verraten) – wollte die Familie noch einen ausgiebigen Spaziergang machen. Es ging Richtung Wellheim. Plötzlich tauchte auf einer Stallung dieses Schild auf:

Der Spaziergang wurde (natürlich) umgehend modifiziert. Es folgte eine Umschreitung der wunderschönen, großzügigen Weidefläche (11 Hektar).

Wir befinden uns im sogenannten Urdonautal. Zwei Millionen Jahre lang floss die Urdonau, von Süden her kommend, durch das Wellheimer Trockental ins heutige Altmühltal ab. Ich wusste, dass in dieser Gegend ein spezielles Beweidungsprojekt auf einem Niedermoor am Werk ist und wollte mir das auch schon länger ansehen. An diesem Tag ging – Fortuna sei Dank – wahrlich kein Weg mehr daran vorbei. Hier grasen Heckrinder. Eine in den 1920er Jahren entstandene Hausrinderrasse; dem Auerochsen (seit 1627 ausgerottet) wohl (streitig diskutiert) nicht unähnlich.

Wir zählten 23 Tiere. Begonnen wurde im April 2014 mit einem Jungstier, vier Färsen und einer Mutterkuh mit Kalb. Die Beweidung erfolgt (ohne Zufütterung – Ausnahme Heu bei geschlossener Schneedecke) ganzjährig. Hier finden sich weitere Infos zu diesem schönen Vorhaben.

Wie man dem Projektziel unter anderem entnehmen kann, sollen „Tiere aus dem Überhang der Zucht als qualitativ hochwertiges Produkt in Form von Fleisch und Wurst vermarktet werden“. Und aktuell (unter Perspektiven für 2018) heißt es: „Der Aufbau einer entsprechenden Vermarktungsschiene „Urdonautaler-Auerochsen“ in nahegelegenen Gaststätten und Hotels gehobener Klasse sowie Metzgereibetrieben muss jedoch durch verschiedene Akteure zukünftig noch intensiv vorangetrieben werden.“ Zu seiner Arche des Geschmacks formuliert Slow Food die Idee dahinter so: „Essen, was man retten will!“ Ich kenne zur Stunde keine Einkaufsquelle. Vielleicht meldet sich jemand mit einem Kommentar dazu. Im Donaumoos (in der Nähe von Sandizell) bei der „Weidegemeinschaft Pfaffenfeld“ (von hier stammt der Grundstock der Herde in Wellheim) scheint man da weiter zu sein. Siehe da. Leider fehlen aber auch hier konkrete Einkaufsquellen, bzw. Wirtshäuser, die Heckrind auf der Karte haben.

Und jetzt nehme ich Euch noch einmal um die Weide mit:

Die Herdensuche wird fortgesetzt.

Am Wochenende gibt es Tondo di Chioggia

Der Mogli Billesberger hat einen tollen Bio-Hof (Naturland) in Moosinning. Der Koch Otto Geisel war mal Vorsitzender von Slow Food Deutschland. Der Professor Volkmar Nüssler leitet das Tumorzentrum München und hat gerade das Buch „Stark gegen Krebs“ geschrieben. Und der Schmidt Max ist eh eine Weltmacht. Zusammen machen sie uns mit diesem Bericht (freizeit/BR) eine sehr große Freude!

Unter anderem bereiten – bei guter Musik – Otto Geisel und Max eine Tondo di Chioggia (alte Rote Rübe Sorte) im Salzmantel zu (45 bis 50 min im Ofen bei knapp 200 Grad garen). Danach in Scheiben schneiden – noch lauwarm auf einem Teller mit Meersalz, Pfeffer, Olivenöl und Balsamico anrichten. Obenauf ein Ziegenfrischkäse. Rezept. Schaut mal wie sich der Max ab Minute 16:30 freut – herrlich. Am Wochenende mache ich mir genau das!