Lerne die Braumeister kennen

Letztes Wochenende im hortus medicus. Unter der Parole „Lerne die Braumeister kennen“ bestand die schöne Möglichkeit zum Handschlag mit Bryan France (links) und Max Senner (rechts):

yk2Seit Februar diesen Jahres erfreuen die beiden mit ihrer Ingolstädter Craft-Kreativ-Brauerei Yankee&Kraut den Bierliebhaber. Yankee (Bryan aus Reno/Nevada) & Kraut (Max aus Kösching).

ykBisher gab es drei Kreationen. In der Reihenfolge ihrer Geburt: „Hopulenz IPL“, „Eden Pale Ale“ und „Sonnenfinsternis“. Alle drei sehr wohlgeraten!

yk1Gebraut wird (noch) in Oberfranken (Gypsy-Brewer). Ziel ist eine eigene Braustätte in Ingolstadt. Mit Ausschank vor Ort. Ich drücke die Daumen!

Die Biere sind regional zu haben – im Laden bei EDEKA Wendler und im Getränkemarkt Hörl in Lenting, sowie in der Ingolstädter Gastronomie im Cafe Maximilian, in der Flyts Bar, im Verikoko und im hortus medicus.

Dem „Sonnenfinsternis“ gelang Dank der Eismacher kürzlich gar eine Metamorphose:

yk4Brandneu und nur in einer Mikroauflage gibt es von Yankee&Kraut ein Double Black Cream IPA (ein Collaboration Brew mit Pivovar Raven aus Pilsen). Wenn ich mein Fläschchen habe – Winke, winke Max 😉 – kann ich berichten…

Postskriptum. Bryan France war auch bei der Slow Food Ingolstadt-Veranstaltung „Reines Bier“ dabei.

Neue Neue Welt

Seit Donnerstag ist die Neue Welt (Griesbadgasse 7, 85049 Ingolstadt) wieder geöffnet! Wie gehabt (Gott sei Dank) als Wirtshaus (Donnerstag bis Samstag) und Kleinkunstbühne (Montag bis Mittwoch). Für mich ein besonderer Ort (siehe Einleitung hier). Mit dem wein- und bühnenaffinen Johannes Langer hat die Stätte einen für ihre Herausforderungen wie geschaffenen, goldrichtigen Impresario gefunden.

neue Neue Welt (14)Mit stilsicherer Hand hat man einige Veränderungen vorgenommen. Der eingefleischte Stammgast darf sich weiter zu Hause fühlen (inklusive Guinness vom Fass). Gleichwohl tun sich schöne, neue Ufer auf – die frische Speise- und Weinkarte (man beachte auch das „Neue Welt Spezialbier“) gibt dem auf diesem Gebiet schmerzlich geprüften Ingolstädter dringend benötigte Nothilfe…

neue Neue Welt (2)neue Neue Welt (1)neue Neue Welt (3)neue Neue Welt (4)neue Neue Welt (5)neue Neue Welt (6)neue Neue Welt (8)neue Neue Welt (7)neue Neue Welt (9)neue Neue Welt (10)neue Neue Welt (11)neue Neue Welt (12)neue Neue Welt (13)neue Neue Welt (15) Der Routenplaner von Google Maps gibt mir von zu Hause und von der Kanzlei aus jeweils einen Fußweg zur Neuen Welt von knapp unter 2 min. Es wird sich zeigen, ob das ein Vor- oder Nachteil ist… Alles Gute Johannes!

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Reflexe und Stimmungsbilder beim Bier

Es gilt auch die leiseren Töne zum 1516-Geburtstag zu pflegen. Im Museum für Konkrete Kunst lässt sich ja bekanntlich gut dem Bier zusprechen. Letzte Woche widmete sich dort Christoph Pinzl (Biersommelier und Leiter des Deutschen Hopfenmuseums) dem Thema „Flasche und Bier – Form und Inhalt“. By the way – das Hopfenmuseum in Wolnzach sollte man besucht haben!

bier u. design (3)bier u. design (2)Der kurzweilige Vortrag beschäftigte sich ausführlich mit Bildern vom Bier, die wir im Kopf haben. Nicht zuletzt gemalt von der Werbung und der Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Sechs Biere hatte Pinzl zur Verkostung dabei. Wie das mit Hopfenextrakt gebraute und Röstmalz-Konzentrat gefärbte (aus hell mach dunkel) „Unterbaarer Dunkel“ immer wieder seinen Weg in solche Probierrunden findet, ist mir schleierhaft… Dafür konnte ich aber gleich zwei sehr schöne Neuentdeckungen machen: Das bananenfeine Weißbier „Weißer Franke“ der Ritter St.Georgen Brauerei (Nennslingen) und – endlich probiert – das sehr, sehr vielfältige (in Nase und Mund) „Abt 12“ der belgischen Brouwerij St. Bernardus. Das Schönramer Pils hat bei mir eh einen Ehrenplatz.

bier u. design (1)Wer Lust hat – einen Termin für diese Veranstaltung gibt es noch: 29.09.16 um 19:00 Uhr. Garantiert ohne trauriges Halbfinale im Anschluss…  Anmeldung hier.

Und wenn wir schon dabei sind: Nächste Woche (21.07. um 19:00 Uhr) führen bitte alle Wege zum zweiten Abend der „Reinheitsgebot-Reihe“ von Slow Food Ingolstadt und dem Museum für Konkrete Kunst: Reines Brot!

sf in - mkk in

Kleiner Korse

Es ist von Vorteil, wenn die Leute wissen, was einen interessiert. Ideal ist es dann, wenn diese Menschen auch bereit sind, einem damit eine Freude zu machen. Ein herzliches Dankeschön geht heute an Paul Schönhuber! Er gehört in Bezug auf meine Person erfreulicherweise beiden obigen Gruppen an und ist der, nach dem ich immer den Buchladen in der Theresienstraße benennen werde…

Womit hat er mich erfreut – gar beglückt? Mit einem Pietra. So heißt die einzige Brauerei auf Korsika. Und das auch erst seit 1996. Die Besonderheit: Es wird hier unter anderem mit Kastanienmehl gebraut (siehe Kurzportrait in der Zeit). Aus den kleinen Fläschchen (0,25 l) der klassischen Sorte „Pietra“ (es gibt inzwischen sieben Stile) kommt ein frisch-würziges Bier mit feiner Bitternote und einem Anklang von Karamell. Schön!

pietrapietra2Nachtrag (21.06.16): Ich korrigiere. Pietra ist nicht die einzige Brauerei auf der Insel. Es gibt noch die Weißbiermarke „Colomba“ und die „Brasserie Artisanale Lutina“. Danke Hans Eckl für die Info!

Fingerzeig (35) – Vogelthaler Holzofenbrot

Gott sei Dank haben wir in Ingolstadt keinen Mangel an guten Bäckern. Gleichzeitig herrscht aber auch kein Überangebot in dieser Gewichtsklasse… Deshalb ein Fingerzeig auf eine gute Gelegenheit:

vogelthal (5)Im kleinen Vogelthal (Ortsteil der Stadt Dietfurt) handwerkt(!) die Familie Huber – Vogelthaler Holzofenbrot – mit guten Rohstoffen aus der Region und ausreichend(!) Zeit. Ein Verkaufswagen der Bäckerei kommt wöchentlich auch nach Ingolstadt:

vogelthal (1)Ich bevorzuge die Haltestelle am Samhoferweg 38, beim Getränkemarkt Fleischmann. Letzterer hat, nebenbei bemerkt, auch eine kleine Auswahl an Craft-Bieren  – u. a. von Riedenburger, Riegele und das gesamte Sortiment von Hoppebräu).

vogelthal (1)Genial sind die Miniaturausgaben der Holzofenbrote, die „Breidl“. Es ist mir noch nie gelungen, eine mit Apfel gefüllte Rohrnudel zu bekommen. Ich schließe daraus, dass sie recht gut schmeckt. Ich versuche es weiter. Mehl (aus Dinkel und Weizen) gibt es auch. Es wird in der Altmühltaler Hainmühle gemahlen.

vogelthal (2)vogelthal (4)vogelthal (3)(34) – Fingerzeig – (36).