„Farm to table“ im Schutterhof

Anspiel der Biergartensaison 2016. Gleich zum Vatertag. Mit der Familie! Im Schutterhof. Frühling in der Luft. Und Allerlei der Jugendblasmusik Zuchering. Im Krug der Nordbräu 1516 Jubiläums-Sud.

Es folgt ein wunderbares „Farm to table“ sowie „Shake the hand that feeds you“ Erlebnis: Im Mittelpunkt ein Angusochse. Aus Weidehaltung vor den Toren der Stadt. Biozertifiziert nach Naturland (Biohof Wagner). Er findet über die Metzgerei Joseph Huber seinen Weg auf den Holzkohle(!)grill der Familie Mödl. Und dann auf unseren Tisch. Mit viel besseren Knödeln als letztes Jahr. Mit am Tisch sitzen: Karola und Manfred Wagner, sowie Claudia und Joseph Huber. Doch, das geht!

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Manfred Wagner, Rafael u. Andrea Mödl, Joseph u. Claudia Huber

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Stammtisch im Museum

Wie bespielt man mit Tiefsinn und Lust das weite Feld „Reines Bier“ am Vorabend seines großen Geburtstags? Noch dazu im Museum. Wir haben lange gegrübelt. Die rettende Idee hatte dann Ralf Trogus, als er laut nachdachte: „Ich sehe dafür immer einen Tisch“. Ja klar! Wo ist der vollendete Platz (neben dem Biergarten) um dem Bier gut zuzusprechen? Im Wirtshaus. Und wo dort? Am Stammtisch! Nach diesem Ankerwurf machten wir uns auf den Weg. Mit einem achtbaren Plakat. Und wunderbarer Unterstützung vieler Helfer – herzlichen Dank dafür! Meine besondere Anerkennung geht an:

Katrin und Max Krieger (Riedenburger Brauhaus) fürs Mitreden und für „Viva Bavaria“ und „Dolden Dark“. Bryan France (Yankee&Kraut) ebenfalls fürs Mitreden sowie Michael Kenne (Bierschmankerl) für Bryans „Eden Pale Ale“ und die Kühlung. Andrea und Wolfgang Erhard (Bäckerei Erhard) für das Brot („Anno 1516“), Wolfgang Speth (Schinken-Ambiente) und Joseph Huber (Metzgerei Joseph Huber) für Wurst und Schinken. Jesuitenquelle für das Wasser. Moritz fürs Zeichnen, Elisabeth Jungwirth fürs Blumige, Ulla Eller fürs Bedienen und Granteln. Meinen Stammtischgeschwistern Melita Schluttenhofer, Moni Islam und Matthias Fleige. Und natürlich der Hausherrin Simone Schimpf für die Gastfreundschaft.

Im Donaukurier haben wir es mit unserer denkwürdigen Darbietung in den Kulturteil geschafft:

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Quelle: Donaukurier (Katrin Fehr) 23./24.04.16, Seite 17

Allerdings ohne Foto. Die liefere ich jetzt nach. Gemacht hat sie – Danke! – Lars Peschke.

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Fingerzeig (32) – Reinheitsgebot!?

23.04.1516. 499 Jahre und 363 Tage. 21.04.2016. Erlassen wurde das Reinheitsgebot bekanntlich in Ingolstadt. Wenn das keine Steilvorlage für Slow Food Ingolstadt ist. Und selbstverständlich nehmen wir den Ball auf!  Zwei Tage vor dem großen Geburtstag. Als guter Partner spielt das Museum für Konkrete Kunst mit. Wieder – siehe unsere Veranstaltung 20 + 1 im letzten Jahr.

Was geschah am 23.04.1516? Und warum? Was wurde daraus? Und heute? Welche Biere schmecken Slow Food? Behindert das Gebot die Freiheit? Oder ist es gar steter Garant für Kreativität? Fragen und Antworten. Wir haben beides. Und zwei feine Biere danach. Und Brot und Wurst. Als Fingerzeig wie es weitergeht. Wir haben uns nämlich erlaubt, aus dem Thema gleich eine kleine Serie über das Jahr zu machen. Drei Partien vom Museum – Reine Farbe, Reines Design und Reine Architektur – und drei von Slow Food.

Mit dem Bier geht es los – kommet zuhauf! Donnerstag, 21.04.2016, 19:00 Uhr, Museum für Konkrete Kunst, Tränktorstraße 6-8, 85049 Ingolstadt.

sf in - mkk in(31) – Fingerzeig – (33).

Nachtrag (27.04.2016): Bericht und Bilder zur Veranstaltung.

Bierhochzeit beim Spitzer

Es gibt Wirte, die servieren zum Dunklen eine dunkle Soße und zum Hellen… Und es gibt Wirte die mehr Bälle in der Luft haben. Ein solcher ist Stefan Spitzer vom Gasthaus Spitzer in Osterwaal (Au in der Hallertau). Bei der dritten Auflage der „Bierhochzeit“ am vergangenen Samstag fungierte Alexander Herzog wieder als sein kongenialer Flankengeber und organisierte die Bierauswahl und Moderation des Abends. Spitzer ließ sich auf die einzelnen Bierstile ein, probierte im Vorfeld, und gab dann das Jawort aus der Küche. Herausgekommen sind wunderbare Vermählungen!

Das Essen war durchgängig sehr gut (Punktabzug gibt es freilich für die frische Himbeere Anfang April… Slow Food!). Beim Bier will ich den ewigen Geheimtipp Augustiner Pils und das sensationelle(!!!) „Castile Rye IPA“ der Schlossbrauerei Au – gebraut in Kollaboration mit der Prager Brauerei Bad Flash Beers – hochhalten.

Als Draufgabe durften wir am Ende als Erste noch das Festbier des 4. Hallertauer Bierfestivals (03.-05.06.2016) probieren. Schön wars! Im Herbst sollen die Hochzeitsglocken wieder läuten.

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Stefan Spitzer und Alexander Herzog

 

Lebenslanges Lernen. Mit Genuss.

Heute: In der VHS Ingolstadt bietet Norbert Schmidl seit geraumer Zeit Bier-Verkostungen an. So auch gestern:

vhs1Schmidl ist Journalist (Donaukurier), Vorsitzender des Ingolstädter Presseclubs und der Moosgmoi Tischgesellschaft – und – Biersommelier. Schmidl ist ein wohltuender Zeitgenosse! Wir probierten 10 Biere, die „streng nach dem Reinheitsgebot“ gebraut wurden.

Die erste Halbzeit: Thorbräu (Augsburg) „Celtic“, Anchor Brewing (San Francisco/USA) „California Lager“, Urban Chestnut (Wolnzach) „Zuagroast“, Hoppebräu (Waakirchen) „Vogelwuid“, Batzenbräu (Bozen/Südtirol) „Colonial“:

vhs2Die zweite Halbzeit: Schlossbrauerei Unterbaar (Baar) „Dunkel“, Riedenburger Brauhaus (Riedenburg) „Dolden Dark“, Brauerei Plank (Laaber) „Dunkler Weizenbock“, Alpirsbacher Klosterbräu (Alpirsbach) „Ambrosius“, Klosterbrauerei Baumburg (Altenmarkt) „Josefine“ (Dunkler Eisbock):

vhs3Mein Fazit: Kurzweilig angenehme 2½ Stunden mit umgänglichen Teilnehmern. Als persönliche Entdeckung nehme ich das herrliche IPA „Colonial“ mit. Der noch für dieses Jahr geplante Aufenthalt in Südtirol wurde um ein weiteres Ziel ergänzt 🙂 Mein Streichergebnis: Das enttäuschende Unterbaarer Dunkel. Internationale Prämierungen Hin oder Her. Mit Hopfenextrakt an Bord und Röstmalz-Konzentrat gefärbt („Farbebier“; aus hell mach dunkel). Und damit wohl auch nicht „streng“ nach dem Reinheitsgebot gebraut… Aber natürlich ganz legal nach dem rechtlich einschlägigen „Reinheitsgebot“ = Vorläufiges Biergesetz. Kein einfaches Thema. Slow Food Ingolstadt wird sich ihm am 21.04.2016 annehmen. Kommet zuhauf!

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Quelle: Jubiläumsbroschüre 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot für Bier, Seite 17, (Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH)

Habe heute tatsächlich ein wenig herumgegoogelt was eine Ausbildung zum Biersommelier so beinhaltet, wer so etwas anbietet und was diese kostet. Ein Keim ist gelegt…